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Drei Sekunden

Thriller. Ausgezeichnet mit dem CWA International Dagger Award

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Der internationale Thrillererfolg Three Seconds 2018 als grosse Blockbusterverfilmung im Kino!



Er lebt ein Doppelleben. Das eine mit seiner Frau und den beiden kleinen Söhnen, für die er alles tun würde. Und das andere als Undercover-Agent, eingeschleust bei der polnischen Mafia. Jeden Tag riskiert er sein Leben. Doch der neue Auftrag ist sein bisher gefährlichster: Er soll die Geschäfte der Drogenmafia in einem Hochsicherheitsgefängnis an sich reissen. Der Auftrag kommt von seinen polnischen Freunden, aber auch seine schwedischen Kollegen unterstützen dieses Vorhaben. Der Mann, der zwei Namen hat, weiss, dass er jetzt allein ist, dass er in nur drei Sekunden tot sein kann, wenn seine Deckung auffliegt. Deshalb macht er einen Plan, den nur er allein kennt.

Rezension
"Raffiniert und ohne Klischees erzählt."

WDR 2 Krimitipp
Portrait
Roslund, Anders
Anders Roslund, der für seinen investigativen Journalismus mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde, ist einer der erfolgreichsten und anerkanntesten skandinavischen Krimiautoren unserer Zeit. Roslund ist Teil des Autorenduos Roslund & Hellström, das viele wichtige Preise erhielt, u.a. den CWA International Dagger, den Skandinavischen Krimipreis und den Preis der schwedischen Krimiautoren. Die Romane von Roslund & Hellström werden gerade sowohl in Europa als auch in Hollywood verfilmt. "Made in Sweden" ist Anders Roslunds siebter Roman und der erste, den er gemeinsam mit Stefan Thunberg verfasst hat.

Hellström, Börge
Börge Hellström (1957-2017), ein ehemaliger Strafgefangener, war freier Autor und Berater in mehreren schwedischen Fernsehsendungen zum Thema Drogenabhängige und Jugendliche im Strafvollzug. Zusammen mit Anders Roslund verfasste er die preisgekrönten Thriller über Ewert Grens.

Haefs, Gabriele
Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Sie hat u.a. Werke von Jostein Gaarder, Håkan Nesser und Anne Holt übersetzt. Zusammen mit Dagmar Missfeldt und Christel Hildebrandt hat sie schon mehrere Anthologien skandinavischer Schriftsteller herausgegeben.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 688
Erscheinungsdatum 20.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0669-9
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18.5/11.6/5.8 cm
Gewicht 549 g
Originaltitel Tre Sekunder (Piet Hoffmann 1)
Übersetzer Gabriele Haefs
Verkaufsrang 9487
Buch (Taschenbuch)
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Fr. 14.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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"Er log schon so lange, er hatte vergessen, wie die Wahrheit aussah und sich anfühlte, wer er war!"
von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2019

Seit 9 Jahren arbeitet der ehemalige Junkie und Drogendealer Piet Hoffmann als Informant, Codename "Paula", für die schwedische Polizei. Er ist längst clean, verheiratet mit Zofia und hat zwei kleine Söhne. In den vergangenen Jahren ist Piet immer weiter in der größten polnischen kriminellen Vereinigung aufgestiegen - jetzt sol... Seit 9 Jahren arbeitet der ehemalige Junkie und Drogendealer Piet Hoffmann als Informant, Codename "Paula", für die schwedische Polizei. Er ist längst clean, verheiratet mit Zofia und hat zwei kleine Söhne. In den vergangenen Jahren ist Piet immer weiter in der größten polnischen kriminellen Vereinigung aufgestiegen - jetzt soll er im Alleingang die Versorgung aller schwedischen Gefängnisse mit Drogen übernehmen. Ein "Markt", der seine Anwesenheit im Gefängnis zwingend notwendig macht. Auf dem Papier wird sein krimineller Werdegang deutlich verschlimmert, um ihm im Gefängnis von Anfang an einen besonderen Status zu sichern. Die komplette Polizei-Spitze weiß darum, und versichert, ihn nicht in Gefahr zu bringen, wenn er zum Schein verurteilt wird. Einige Tage vorher wurde ein anderer Spitzel bei einem Drogendeal enttarnt und erschossen. "Paula" war anwesend, konnte aber nicht eingreifen. Der ermittelnde zuständige Kommissar, Ewert Grens (über 200 Mordermittlungen, nur 2 Fälle nicht aufgeklärt), eigenwillig, eigenbrötlerisch und typisch skandinavisch, verbeisst sich in den Mord, und ein winziges Detail führt ihn auf die Spur von Piet Hoffmann. Als er zu sehr "nach Oben" ermittelt, beschließen alle Beteiligten, "Paula" zu "verbrennen" - und unterschreiben damit Piets Todesurteil. Aber Hoffmann hat mehr als nur eine Sicherung für sich und seine Familie eingeplant.... Dieser Polit-Thriller gehört zu den Besten, die ich jemals gelesen habe! Er ist stimmig von der ersten bis zur letzten Seite, einmal angefangen, taucht man aus diesem Abgrund an Verrat, politischer Speichelleckerei und roher Gewalt erst wieder nach den letzten Sätzen auf! Jeder dieser Sätze ist im übrigen absolut stimmig - und brilliant, wie immer bei ihr, von Gabriele Haefs ins Deutsche übertragen.... Grandiose, intelligent Unterhaltung - und einfach gnadenlos spannend!

Ganz groß!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.12.2018

"Drei Sekunden" beschäftigt sich mit der Zwickmühle, in der sich Polizei und Staatsanwaltschaft wiederfinden, wenn sie Kriminelle als V-Leute, oder, wie es hier genannt wird, "Infiltratoren", einsetzen. Einerseits soll der Infiltrator in die Mafia eingeschleust werden und dort Informationen sammeln, um der Polizei zu helfen, die... "Drei Sekunden" beschäftigt sich mit der Zwickmühle, in der sich Polizei und Staatsanwaltschaft wiederfinden, wenn sie Kriminelle als V-Leute, oder, wie es hier genannt wird, "Infiltratoren", einsetzen. Einerseits soll der Infiltrator in die Mafia eingeschleust werden und dort Informationen sammeln, um der Polizei zu helfen, diese Mafia eines Tages zu zerschlagen. Andererseits ist er eben kein Polizeibeamter, sondern ein Krimineller und begeht als solcher auch Straftaten - die dann zur "Belohnung" nicht geahndet werden. Und wenn seine Straftaten doch ans Licht kommen, leugnet man einfach jede Zusammenarbeit und lässt die Mafia den Rest erledigen. In diesem Roman führt diese Praxis dazu, dass ein arglos ermittelnder Kriminalbeamter unfreiwillig zum Mittäter einer Verschwörung wird. Als er das jedoch merkt, wendet er sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln - nämlich denen des Rechtsstaats - gegen die Täter, auch die in den eigenen Reihen. "Drei Sekunden" ist ein toller Krimi, der sprachlich ein echter Genuss ist, mit vielen wunderbaren Sätzen - was ja bei Krimis nicht immer so ist. Die gute Nachricht ist: es gibt noch 2 Fortsetzungen.

Eindringliche Grundidee - mäßige Umsetzung
von Lesendes Federvieh aus München am 30.10.2018

Piet Koslow Hoffmann führt ein Doppelleben. Da wäre zum einen seine Familie mir den beiden Söhnen und seiner liebenden Ehefrau, für die er alles tun würde. Auf der anderen Seite wurde er als Undercover-Agent bei einem aufstrebenden Zweig der polnischen Mafia in Schweden eingeschleust und steht dort kurz vor dem Durchbruch. Tägli... Piet Koslow Hoffmann führt ein Doppelleben. Da wäre zum einen seine Familie mir den beiden Söhnen und seiner liebenden Ehefrau, für die er alles tun würde. Auf der anderen Seite wurde er als Undercover-Agent bei einem aufstrebenden Zweig der polnischen Mafia in Schweden eingeschleust und steht dort kurz vor dem Durchbruch. Täglich setzt er sein Leben aufs Spiel, doch sein neuer und finaler Auftrag sprengt alle Grenzen: Er soll die Drogengeschäfte der Mafia in einem Hochsicherheitsgefängnis an sich reißen. Unterstützt wird er dabei sowohl von der polnischen Mafia als auch von höchster polizeilicher Ebene und doch kann er sich auf niemand anderen als sich selbst verlassen. Wenn seine Tarnung auffliegt ist er innerhalb weniger Sekunden tot. Der Mann mit den zwei Namen wäre jedoch nicht der beste Infiltrator, den die Polizei je zu bieten hatte, wenn er sich nicht schon längst einen gerissenen Ausweg gesucht hätte. "Drei Sekunden" ist mir wegen des ansprechenden Titels ins Auge gefallen und nach dem Lesen des Klappentextes musste ich dieses Buch, das als große Blockbuster-Verfilmung geplant ist, einfach lesen. Im Nachhinein muss ich allerdings zugeben, dass es mich wirklich enttäuscht hat, da ich mir bei diesem spannenden Grundszenarios der Infiltration einer Drogenmafia in einem Hochsicherheitsgefängnis weitaus mehr erhofft hatte. Ich würde nicht soweit gehen die Handlung als vorhersehbar zu bezeichnen, viele Entwicklungen haben sich jedoch schon einige Seiten zuvor abgezeichnet und sorgten bei mir somit für das Ausbleiben des Überraschungseffektes. Obwohl man der auf knapp 700 Seiten erzählten Geschichte keine Langatmigkeit vorwerfen kann, konnten mich weder der etwas eigenartige Schreibstil noch die Charaktere für sich gewinnen, vielmehr bin ich aus der Rolle des neutralen Beobachters nicht herausgekommen. Etwas eigenartig war der Schreibstil für mich insofern, als dass es zwischendurch keine klare Abtrennung zwischen Gesagtem und Gedachtem gibt. Einige Passagen sind kursiv gedruckt, mal handelt es sich dabei um Erinnerungen, dann sind es wieder aktuelle Gedanken und in anderen Fällen sogar Teil eines gerade stattfindenden Gesprächs, was ich sehr verwirrend fand, denn in den gleichen Abschnitten es obendrein innere Monologe in normalem Schriftsatz. Zwischendurch gab es durchaus Charaktere, zu denen ich Zugang gefunden habe, wie beispielsweise der in eine Mordfall ermittelnde Kommissar Ewert Grens oder auch Erik Wilson, den Leiter des verdeckten Einsatzes von Infiltratoren. Die meisten Protagonisten habe ich jedoch als schemenhafte Abbilder ihrer selbst empfunden, waren sie in ihren Überlegungen und Handlungen so sprunghaft und inkonsequent. Bei einigen war das aus Sicht des Erzählers bestimmt durchaus gewollt, doch bei mir als Leser konnte der Funke einfach nicht überspringen. Konnte mich die Geschichte von "Drei Sekunden" nur mäßig überzeugen, so hatte mich das kurze Nachwort der Autoren von den ersten Sätzen an vollkommen in den Bann gezogen. Ihre darin eindrucksvoll zum Ausdruck gebrachte Botschaft über den zunehmenden Einsatz von Infiltratoren und das systematische Vertuschen von Verbrechen und Manipulieren von Gerichtsverfahren sorgte bei mir für Gänsehaut und hallt bis heute in ihrer Eindringlichkeit und Relevanz nach.