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Die Eismacher

Roman - Geschenkausgabe

Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format.

Seit fünf Generationen haben sich die Talaminis der süssen Kunst des Eismachens verschrieben. Jedes Jahr im Frühling siedeln sie aus dem „Tal der Eismacher“ in den malerischen Dolomiten nach Rotterdam über. In ihrem kleinen Eiscafé gibt es alles, was das Herz begehrt: zartschmelzendes Grappasorbet, sanftgrünes Pistazieneis, zimtfarbene Schokolade. Dennoch beschliesst der ältere Sohn Giovanni, mit der Familientradition zu brechen, um sein Leben der Literatur zu widmen. Denn er liebt das Lesen so sehr wie das Eis. Bis eines Tages sein Bruder Luca ein höchst ungewöhnliches Anliegen hat …

Ausstattung: Mit Lesebändchen

Portrait
van der Kwast, Ernest
Ernest van der Kwast wurde 1981 in Bombay geboren und ist halb indischer, halb niederländischer Herkunft. Seine Romane sind internationale Bestseller. In Deutschland erschienen bisher »Fünf Viertelstunden bis zum Meer«, »Die Eismacher« und »Mama Tandoori«. Ernest van der Kwast lebt mit seiner Familie in Rotterdam.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 08.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71745-3
Verlag btb
Maße (L/B/H) 14.4/9.3/2.5 cm
Gewicht 242 g
Originaltitel De ijsmakers
Übersetzer Andreas Ecke
Verkaufsrang 89803
Buch (Taschenbuch)
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Die Poesie des Eismachens
von einer Kundin/einem Kunden am 12.01.2019

Seit vielen Generationen wird in der Familie Talamini die Kunst des Eismachens weitergegeben. Zwischen Italien und den Niederlanden pendelnd lernen auch die Söhne Luca und Giovanni die Fertigkeit und denken sich neue Kreationen aus, die sie später herstellen wollen. Doch dann verliebt sich Giovanni nicht nur in die Poesie, sonde... Seit vielen Generationen wird in der Familie Talamini die Kunst des Eismachens weitergegeben. Zwischen Italien und den Niederlanden pendelnd lernen auch die Söhne Luca und Giovanni die Fertigkeit und denken sich neue Kreationen aus, die sie später herstellen wollen. Doch dann verliebt sich Giovanni nicht nur in die Poesie, sondern auch beide Söhne in die gleiche Frau ...

Die Geschichte des Eises aus der Sicht einer Eismacherfamilie
von Ulrike Frey aus Haltern am See am 04.09.2018

Die Familie Talamini lebt inmitten der malerischen Dolomiten. Der Ururgroßvater des Protagonisten Giovanni ist mit Freunden und Nachbarn 1891 auf die Idee gekommen, aus dem St. Gotthard-Tunnel Schnee und Eis zu ernten. Anschließend haben sie es um eine Trommel gepackt, Salz hinzuzufügen, damit es nicht zu schnell schmilzt. In di... Die Familie Talamini lebt inmitten der malerischen Dolomiten. Der Ururgroßvater des Protagonisten Giovanni ist mit Freunden und Nachbarn 1891 auf die Idee gekommen, aus dem St. Gotthard-Tunnel Schnee und Eis zu ernten. Anschließend haben sie es um eine Trommel gepackt, Salz hinzuzufügen, damit es nicht zu schnell schmilzt. In die Trommel kommt der Brei, der gerührt werden und immer wieder von der kalten Wand abgestreift werden muss. Drehen, drehen, drehen. Die Masse wird mehr und berkommt die richtige Konsistenz, doch man muss aufpassen. Drehen, drehen, drehen, das ist die Melodie, mit der die Familie lebt. Natürlich wussten die Italiener nicht, dass auch auf anderen Flecken unserer Erde die gleichen Versuche mit Erfolg unternommen wurden. Ebenso wurde z.B. die Eistüte wahrscheinlich von einem aus Syrien stammenden Italiener erfunden. Die Familie der Talaminis ist sehr erfolgreich, sie haben auch in Rotterdam ein Eiscafe. Giovanni hat einen jüngeren Bruder Luca, für den er immer da ist. Doch es kommt der Tag, als sich Giovanni dazu entscheidet, für die Literatur zu leben. Er ist sehr erfolgreich, veranstaltet große Poetry Festivals und umgibt sich mit Schriftstellern. Sein Bruder spricht von Stund an kein Wort mehr mit ihm, hat er doch sein Leben der Familientradition vorgezogen und sein jüngerer Bruder muss seinen Platz einnehmen. Allerdings im Privatleben bekommt Luca das schönste Mädchen des Dorfes, in das auch Giovanni verliebt war. Wenn man sich die Geschichte der Talaminis ansieht, so merkt man, dass in jeder Generation das Eismachen mehr als Pflicht gesehen wird. Der Vater von Vater Guiseppe wird erst einmal Abenteurer, nachdem er durch den St. Gotthardttunnel verschwunden ist; Giovannis Vater wäre gerne Erfinder geworden, tja, und er hat die Poesie. Natürlich hat er ständig Kontakt zu seiner Familie, nur sein ehemals bester Freund, sein Bruder Luca, meidet ihn und spricht mehrere Jahre kein Wort mit ihm. Bis auf den Tag, als er eine an ihn herantritt und ihn um etwas Außergewöhnliches bittet. Ernest van der Kwast hat eine wunderbare bildhafte Sprache, ich sehe alles vor mir und kann das Eis schmecken. Wortgewaltig berichtet er über das Leben einer Eismacherfamilie mit all ihren Sorgen und Nöten. Besonders schön finde ich die Zitate der Schriftsteller/Poeten. Das Buch erschien im April 2018 in der Taschenbuchausgabe bei btb und Randomhouse.

Eine Familie, ihre Leidenschaften und eine zartschmelzende Sommergeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer am 20.08.2018

Dies ist die Familiengeschichte der passionierten Eismacherfamilie Talamini - ganz besonders ihrer Söhne und Brüder Giovanni und Luca. Schon der Urgroßvater erlernte die Kunst und trug noch Eisblöcke aus den Dolomiten ins Tal um seine Eismaschine bedienen können, wie van der Kwast bildhaft beschreibt. Doch Giovanni Talamini br... Dies ist die Familiengeschichte der passionierten Eismacherfamilie Talamini - ganz besonders ihrer Söhne und Brüder Giovanni und Luca. Schon der Urgroßvater erlernte die Kunst und trug noch Eisblöcke aus den Dolomiten ins Tal um seine Eismaschine bedienen können, wie van der Kwast bildhaft beschreibt. Doch Giovanni Talamini bricht mit der Tradition und wendet sich der Lyrik zu. Er studiert in Amsterdam, während seine Familie während der Saison ein Eiscafe in Rotterdam betreibt. Ich mochte diese lockerleichte, später auch ein wenig tragische Familiengeschichte sehr gern. Der Schreibstil ist kurzweilig und nett; die komponierten Eissorten ließen mich mehrfach zur Eisdiele gehen, weil ich urplötzlich eine Kugel Pistazien- oder Himbeereis nicht mehr aus dem Kopf bekam.