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Ikigai

Die japanische Lebenskunst

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ikigai ist »das, wofür es sich zu leben lohnt«

Ob die Obstbauern von Sembikiya, der Keramiker Sokichi Nagae oder der 92-jährige Jiro Ono, der älteste mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Koch: Sie alle haben ihr ikigai gefunden und damit Sinn und Freude im Leben. Anhand dieser und anderer inspirierender Lebensgeschichten und fundiert durch wissenscha liche Erkenntnisse erklärt der japanische Neurowissenschaftler Ken Mogi die japanische Philosophie, die hilft, Erfüllung, Zufriedenheit und Achtsamkeit im Leben zu finden.
Er gewährt zudem tiefe Einblicke in die japanische Kultur, in der das Verständnis von ikigai allgegenwärtig ist. Japaner trachten danach, ihr ikigai zu finden und zu leben – egal, ob in der Karriere, in den Beziehungen zu Freunden und der Familie oder in ihren akribisch gepflegten Hobbys.
Dabei ist entscheidend, dass man sein Ziel mit Hingabe verfolgt und das, was man tut, um seiner selbst willen tut.
Die Fünf Säulen des ikigai:
1. Klein anfangen
2. Loslassen lernen
3. Harmonie und Nachhaltigkeit leben
4. Die Freude an kleinen Dingen entdecken
5. Im Hier und Jetzt sein
Rezension
»Eine gelungene Kombination aus Ratgeber und Kulturgeschichte.«
PSYCHOLOGIE HEUTE

»Nun ist Ken Mogi eigentlich Hirnforscher. […] Man erfährt in seinem Buch vielleicht sehr viel mehr über Soziologie und Psyche Japans. Aber genau das ist die Stärke. Denn die innere Ruhe kann jeder nur in sich selbst finden. Japan kann da keine Rezepte liefern. Höchstens ein Beispiel.«
Andrian Kreye, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Ken Mogis Buch, im Plauderton geschrieben, macht uns mit vielen interessanten Aspekten der japanischen Kultur bekannt.«
Günter Kaindlstorfer, ORF

»[Ken Mogi] erläutert anhand vieler Beispiele, wie man sein eigenes Ikigai finden kann und gibt authentische Einblicke in die japanische Kultur.«
Buch des Monats im WIRTSCHAFTSMAGAZIN

»Die besondere Stärke des Autors liegt darin, seine Leser motivieren zu können. […] So gelingt Mogi am Ende, was er sich vorgenommen hat: Seine Leser erhalten eine inspirierende Einführung in die japanische Lebenskunst des Ikigai.«
Anna Gielas, PSYCHOLOGIE HEUTE

»Mogis Werk […] liefert viel Detailwissen zum tieferen Verständnis Japans und wirft die Frage auf, wie wir es eigentlich selbst halten mit unserem Leben.«
Christoph Schreiner, SAARBRÜCKER ZEITUNG
Portrait
Ken Mogi ist Neurowissenschaftler und Autor. Er studierte Physik und Rechtswissenschaften an der Universität Tokio und Cambridge. Er lehrt an Universitäten und veröffentlicht Texte zu kognitiven und neurowissenschaftlichen Themen sowie eine Vielzahl von Romanen, Essaybänden und populärwissenschaftlichen Sachbüchern, die in Japan regelmässig auf der Bestsellerliste stehen und sich insgesamt eine Million Mal verkauft haben. Er war der erste Japaner, der 2012 auf der TED-Hauptbühne einen Vortrag hielt. Zudem moderiert er eine populäre Radiosendung und ist derzeit Gastgeber eines Design- und Kunstprogramms bei BS Nippon TV.
Sofia Blind lebt als Übersetzerin und Autorin im Lahntal und hat für DuMont u.a. ›Was gibt’s zu sehen?‹ und ›Denken wie ein Künstler‹ von Will Gompertz sowie John Lewis-Stempels Buch ›Ein Stück Land. Mein Leben mit Pflanzen und Tieren‹ übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 22.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9899-2
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 21.3/14.4/2.3 cm
Gewicht 320 g
Originaltitel >The Little Book of Ikigai. The Essential Japanese Way to Finding your Purpose in Life<
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Sofia Blind
Verkaufsrang 18
Buch (gebundene Ausgabe)
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Ikigai
von Timo Funken am 19.07.2019

Für mich persönlich war dieses Buch sehr bereichernd, abgesehen von seiner schönen Gestaltung. Die Konzepte sind nicht grundlegend neu, dennoch gut auf den Punkt gebracht und mit Beispielen verdeutlicht. Auch interessant im Hinblick auf die japanische Kultur. Liebe Grüße Timo Funken

Japanische Lebenskunst und Wahrnehmungsverzerrungen
von Dr. M. am 11.10.2018

"Japaner trachten danach, ihr ikigai zu finden und zu leben." Das steht im Klappentext, und da haben wir sie auch gleich, die Wahrnehmungsverzerrung. Es mag sein, dass dies tatsächlich viele Japaner machen, aber mit Sicherheit nicht alle. Wenn man dieses Buch dann liest, dann kann man bei ausreichender Naivität den Eindruck gewi... "Japaner trachten danach, ihr ikigai zu finden und zu leben." Das steht im Klappentext, und da haben wir sie auch gleich, die Wahrnehmungsverzerrung. Es mag sein, dass dies tatsächlich viele Japaner machen, aber mit Sicherheit nicht alle. Wenn man dieses Buch dann liest, dann kann man bei ausreichender Naivität den Eindruck gewinnen, man müsse sich die Japaner gleich einmal zum Vorbild nehmen. Es ist einfach alles toll in Japan, weil die Menschen dort ihr Ikigai suchen und bereits die Suche danach dem Leben einen Sinn verleiht. Wenn man sich etwas intensiver mit diesem Land, seiner Geschichte und Kultur beschäftigt, dann sieht man die Sache etwas anders. Wahr ist, dass es in der japanischen Kultur wirklich vieles gibt, dass sehr hilfreich und nachahmenswert ist, wenn es gelingt dies in die eigene Welt zu integrieren. Beispielsweise den Zen-Buddhismus oder Kampfkunst- oder Kampfsportarten. Auch gewisse Denk- und Herangehensweisen, die sich in der japanischen Kultur entwickelt haben. Ein Teil davon ist tatsächlich das Suchen nach dem ganz persönlichen Ikigai, also das Streben nach einer ganz individuellen Antwort auf die Frage, wofür ich brenne, was ich gerne machen möchte oder worin ich gerne aufgehen möchte. Im Buch findet man das Beispiel eines 92-jährigen Drei-Sterne-Kochs, der jeden Tag sehr früh aufsteht und auf den Markt geht. Er lebt für seine Produkte, sein Restaurant. Das ist seine – europäisch ausgedrückt – Selbstverwirklichung. Die fünf Säulen dieser Art der Selbstfindung und -verwirklichung beschreibt der Autor so: (1) Klein anfangen, (2) Loslassen lernen, (3) Harmonie und Nachhaltigkeit leben, (4) die Freude an kleinen Dingen entdecken und (5) im Hier und Jetzt leben. Ken Mogi diskutiert diese Säulen dann recht ausführlich und bringt jede Menge Beispiele in diesem Sinne erfolgreicher Menschen. Das klingt auf den ersten Blick alles ganz vorzüglich. Nur wenn man darüber etwas intensiver nachdenkt und sich fragt, wie man denn die fünf Säulen praktisch in sich aufbaut, dann kommen mit Sicherheit die ersten Fragezeichen. In jedem Selbsthilfebuch der Neuzeit findet man garantiert die Aufforderung, doch bitte sehr im Hier und Jetzt zu leben. Nur wie man das machen soll, wird nur spärlich erklärt. Das ist leider auch in diesem Buch nicht anders. Oder loslassen – auch so eine Forderung. Wie kriegt man das hin? Es ist doch nicht so, dass man irgendwo einen Schalter hat, den man nur umlegen muss. Vielmehr sind unsere Angewohnheiten, uns zu verbeißen oder stets an die nächste Forderung oder irgendwelche Ereignisse aus der Vergangenheit zu denken, in uns tief verwurzelt. Wer etwas daran ändern will, dem muss es erst einmal gelingen, bis in diese Wurzeln vorzustoßen. Auf solche praktischen Fragen geht das Buch nicht ein, will es auch eigentlich nicht, weil es mehr ein kultureller Abriss und eine Einführung in das japanische Ikigai sein will. Deutlich wird das zum Beispiel, wenn man als Leser eine Einführung ins Sumo-Ringen oder besser in die Verhältnisse um diese für Europäer eher seltsame Sportart bekommt. Ohne Zweifel kann das ganz reizvoll sein. Einen praktischen Wert besitzt es nicht. Leider schießt der Autor, nicht ganz untypisch für bestimmte Japaner, an einigen Stellen völlig übers Ziel hinaus. Auf Seite 130 steht Folgendes: "Wenn wir die Künste betrachten, werden wir entdecken, dass man paradoxerweise das eigene ikigai sogar im erfolgreichen Abwurf einer Atombombe finden kann, der das Ende der Welt bedeuten würde." Ken Mogi beruft sich dabei auf einen Film von Stanley Kubrick aus dem Jahre 1964. Man kann alles ins Absurde treiben, denn auch hier sind die fünf Säulen vorhanden. Das war dann allerdings der Punkt, wo mein Verstand aussetzte und die Frage aufwarf, ob der gute Ken Mogi noch alle Tassen im Schrank hat. Um es kurz zu machen: Das Buch ist ganz gut bis die Erklärung der fünf Säulen zu ihrem Ende gelangt ist. Wer sein sich selbst ohne einen Egotrip verwirklichen möchte, findet dort ganz brauchbare Hinweise, die es nicht ganz bis zu praktischen Ratschlägen schaffen. Ansonsten taugt dieses Buch auch dafür, etwas Spezielles über die gelegentlich seltsam anmutende japanische Kultur zu erfahren.