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Ein Winter in Sokcho

Roman

„Einer dieser Orte, die Form annehmen, wenn man an sie denkt und sich gleich wieder auflösen, eine Schwelle, ein Übergang, die Stelle, wo der fallende Schnee auf die Gischt trifft und ein Teil der Flocken sich in Luft auflöst und ein anderer mit dem Meer verschmilzt.“ In einer Pension im südkoreanischen Sokcho, an der Grenze zu Nordkorea, treffen sie sich: die junge Angestellte und Kerrand, der Künstler aus Frankreich. Mitten im Winter steht er vor ihr und sucht Inspiration für sein letztes Werk. Während sie aus dem einsamen Pensionsalltag auszubrechen versucht. Zaghaft umkreisen die zwei einander. Und mit jedem gemeinsamen Spaziergang durch die Umgebung, an den leeren Stränden von Sokcho wachsen die Sehnsüchte der jungen Frau. Nach einem Leben in Frankreich, fernab von dem Verlobten und der vereinnahmenden Mutter. Dieses meisterhafte Debüt nimmt uns mit auf eine Winterreise – so schön und zart wie die suchenden Linien auf Kerrands Papier.
Rezension
"Elisa Shua Dusapin hat einen berückenden Roman voller Spiegelungen geschrieben, über ein widerständiges Aussen und ein schwer erreichbares Innen. All dies in einer winterlich kargen Sprache, die kaum psychologisiert und viel Freiraum lässt zwischen den Worten" SWR 2 20181127
Portrait
Elisa Shua Dusapin, geboren 1992, wuchs als Tochter eines französischen Vaters und einer südkoreanischen Mutter in Paris, Séoul und Porrentruy auf. Sie hat am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studiert. "Ein Winter in Sokcho" ist ihr erster Roman, für den sie u. a. den Robert-Walser-Preis 2016 erhalten hat. 2019 erhielt Elisa Shua Dusapin den Schweizerischen Literaturpreis. Andreas Jandl, geboren 1975, studierte Theaterwissenschaften, Anglistik und Romanistik in Berlin, London und Montréal. Er ist Übersetzer aus dem Französischen und Englischen, u. a. von J. A. Baker, Nicolas Dickner, Mike Kenney, Marie-Renée Lavoie, Robert Macfarlane, Maaza Mengiste und Gaétan Soucy.    
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 14.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-05051-1
Verlag Blumenbar
Maße (L/B/H) 19,6/11,8/1,5 cm
Gewicht 197 g
Originaltitel Hiver à Sokcho
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Andreas Jandl
Verkaufsrang 30.018
Buch (Klappenbroschur)
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 25.01.2019
Bewertet: anderes Format

Eine junge Frau und ein Mann, die sich ganz fremd sind und sich langsam annähern! Zwischen Stille und Sehnsucht, ist hier ein kleines literarisches Meisterwerk gelungen!

Im Grenzgebiet von Südkorea
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 14.09.2018

Elisa Shua Dusapins Roman „Ein Winter in Sokcho“ ist ein einzigartiges Werk. Es wurde von Andreas Jandl übersetzt. Sokcho ist ein kleiner Küstenort in Südkorea, kurz vor der Grenze nach Nordkorea. Die Protagonistin und Erzählerin ist eine junge Angestellte in einer Pension. Sie hat eine koreanische Mutter und einen französischen Vater.... Elisa Shua Dusapins Roman „Ein Winter in Sokcho“ ist ein einzigartiges Werk. Es wurde von Andreas Jandl übersetzt. Sokcho ist ein kleiner Küstenort in Südkorea, kurz vor der Grenze nach Nordkorea. Die Protagonistin und Erzählerin ist eine junge Angestellte in einer Pension. Sie hat eine koreanische Mutter und einen französischen Vater. Das hat sie mit der Autorin gemein. Die Geschichte spielt im Winter. Ein neuer Bast ist ein französischer Comiczeichner. Er sucht die Stille in Sokcho. Die Protagonistin beobachtet den Zeichner bei der Arbeit. Die Dialoge zwischen ihnen sind interessant. Sie sind beide etwas einzigartig. Auch die Mutter der Protagonistin ist ein Unikum. Die Autorin zeigt uns das beschauliche Küstenstädtchen mit ihren Bewohnern, viele sind Fischer. Es ist eines der Orte, aus denen die jungen Leute wegziehen. Ein Buch in dem mehr drin steckt als man denkt, es lohnt sich, es zu lesen. Es ist gute Literatur.

zartes, elegantes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2018

"Ich liebte den Küstenstreifen vor Sokcho, trotz des hässlichen Elektro-Stacheldrahts. Nur sechzig Kilometer weiter nördlich war Nordkorea". Sie arbeitet erst seit ein paar Wochen in Parks kleiner Pension. Seit dem Tod seiner Frau zeigt sich nach und nach, wie heruntergekommen die Unterkunft schon ist. Erst als sich Kerrand, ein... "Ich liebte den Küstenstreifen vor Sokcho, trotz des hässlichen Elektro-Stacheldrahts. Nur sechzig Kilometer weiter nördlich war Nordkorea". Sie arbeitet erst seit ein paar Wochen in Parks kleiner Pension. Seit dem Tod seiner Frau zeigt sich nach und nach, wie heruntergekommen die Unterkunft schon ist. Erst als sich Kerrand, ein französischer Künstler einmietet, werden ihr diese abgewohnte Zerschlissenheit richtig bewußt. Während sie dieser allgegenwärtigen Schäbigkeit entkommen möchte, fühlt sich Kerrand davon angezogen. "Ich ging vor bis zur Pagode am Ende des Stegs, durch den Geruch und die feine Gischt des Meeres........die Salz auf den Wangen hinterließ".