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Ein Winter in Sokcho

Roman

Elisa Shua Dusapin

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Beschreibung

„Ein Winter in Sokcho ist ein kleines Meisterwerk." Jury Robert Walser Preis.

Im eiskalten Sokcho, einem Küstenort kurz vor Nordkorea, begegnen sie sich: die junge Angestellte der Pension und der Künstler aus der Normandie. Während er die Stille von Sokcho zum Zeichnen sucht, möchte sie ihr entfliehen. Mit jedem Gespräch, jedem Spaziergang durch das winterliche Nirgendwo kommen die beiden einander näher. Zwei Gestrandete, die sich nach einem Neuanfang sehnen und ihn jeder auf seine Weise wagen.

„Ein erster Roman von einzigartiger Schönheit.“ Le Figaro Littéraire

"Elisa Shua Dusapin hat einen berückenden Roman voller Spiegelungen geschrieben, über ein widerständiges Aussen und ein schwer erreichbares Innen. All dies in einer winterlich kargen Sprache, die kaum psychologisiert und viel Freiraum lässt zwischen den Worten" SWR 2 20181127

Elisa Shua Dusapin, geboren 1992, wuchs als Tochter eines französischen Vaters und einer südkoreanischen Mutter in Paris, Séoul und Porrentruy auf. Sie hat am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studiert. "Ein Winter in Sokcho" ist ihr erster Roman, für den sie u. a. den Robert-Walser-Preis 2016 erhalten hat. 2019 erhielt Elisa Shua Dusapin den Schweizerischen Literaturpreis..
Andreas Jandl, geboren 1975, studierte Theaterwissenschaften, Anglistik und Romanistik in Berlin, London und Montréal. Er ist Übersetzer aus dem Französischen und Englischen, u. a. von J. A. Baker, Nicolas Dickner, Mike Kenney, Marie-Renée Lavoie, Robert Macfarlane, Maaza Mengiste, Gaétan Soucy und Elisa Shua Dusapin.    

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 14.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-05051-1
Verlag Blumenbar
Maße (L/B/H) 19.6/11.8/1.5 cm
Gewicht 194 g
Originaltitel Hiver à Sokcho
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Andreas Jandl
Verkaufsrang 52763

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 25.01.2019
Bewertet: anderes Format

Eine junge Frau und ein Mann, die sich ganz fremd sind und sich langsam annähern! Zwischen Stille und Sehnsucht, ist hier ein kleines literarisches Meisterwerk gelungen!

Im Grenzgebiet von Südkorea
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 14.09.2018

Elisa Shua Dusapins Roman „Ein Winter in Sokcho“ ist ein einzigartiges Werk. Es wurde von Andreas Jandl übersetzt. Sokcho ist ein kleiner Küstenort in Südkorea, kurz vor der Grenze nach Nordkorea. Die Protagonistin und Erzählerin ist eine junge Angestellte in einer Pension. Sie hat eine koreanische Mutter und einen französis... Elisa Shua Dusapins Roman „Ein Winter in Sokcho“ ist ein einzigartiges Werk. Es wurde von Andreas Jandl übersetzt. Sokcho ist ein kleiner Küstenort in Südkorea, kurz vor der Grenze nach Nordkorea. Die Protagonistin und Erzählerin ist eine junge Angestellte in einer Pension. Sie hat eine koreanische Mutter und einen französischen Vater. Das hat sie mit der Autorin gemein. Die Geschichte spielt im Winter. Ein neuer Bast ist ein französischer Comiczeichner. Er sucht die Stille in Sokcho. Die Protagonistin beobachtet den Zeichner bei der Arbeit. Die Dialoge zwischen ihnen sind interessant. Sie sind beide etwas einzigartig. Auch die Mutter der Protagonistin ist ein Unikum. Die Autorin zeigt uns das beschauliche Küstenstädtchen mit ihren Bewohnern, viele sind Fischer. Es ist eines der Orte, aus denen die jungen Leute wegziehen. Ein Buch in dem mehr drin steckt als man denkt, es lohnt sich, es zu lesen. Es ist gute Literatur.

zartes, elegantes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2018

"Ich liebte den Küstenstreifen vor Sokcho, trotz des hässlichen Elektro-Stacheldrahts. Nur sechzig Kilometer weiter nördlich war Nordkorea". Sie arbeitet erst seit ein paar Wochen in Parks kleiner Pension. Seit dem Tod seiner Frau zeigt sich nach und nach, wie heruntergekommen die Unterkunft schon ist. Erst als sich Kerrand, ein... "Ich liebte den Küstenstreifen vor Sokcho, trotz des hässlichen Elektro-Stacheldrahts. Nur sechzig Kilometer weiter nördlich war Nordkorea". Sie arbeitet erst seit ein paar Wochen in Parks kleiner Pension. Seit dem Tod seiner Frau zeigt sich nach und nach, wie heruntergekommen die Unterkunft schon ist. Erst als sich Kerrand, ein französischer Künstler einmietet, werden ihr diese abgewohnte Zerschlissenheit richtig bewußt. Während sie dieser allgegenwärtigen Schäbigkeit entkommen möchte, fühlt sich Kerrand davon angezogen. "Ich ging vor bis zur Pagode am Ende des Stegs, durch den Geruch und die feine Gischt des Meeres........die Salz auf den Wangen hinterließ".


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