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Das Verschwinden des Josef Mengele

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix Renaudot 2017

Auf den Spuren des Bösen – der Sensationsbestseller aus Frankreich

1949 flüchtet Josef Mengele, der bestialische Lagerarzt von Auschwitz, nach Argentinien. In Buenos Aires trifft er auf ein dichtes Netzwerk aus Unterstützern, unter ihnen Diktator Perón, und baut sich Stück für Stück eine neue Existenz auf. Mengele begegnet auch Adolf Eichmann, der ihn zu seiner grossen Enttäuschung nicht einmal kennt. Der Mossad sowie Nazi-Jäger Simon Wiesenthal und Generalstaatsanwalt Fritz Bauer nehmen schliesslich die Verfolgung auf. Mengele rettet sich von einem Versteck ins nächste, lebt isoliert und wird finanziell von seiner Familie in Günzburg unterstützt. Erst 1979, nach dreissig Jahren Flucht, findet man die Leiche von Josef Mengele an einem brasilianischen Strand. Dieser preisgekrönte Tatsachenroman von Olivier Guez, der in Frankreich sofort zum Sensationsbesteller wurde, liest sich wie ein rasanter Politthriller und wahrt zugleich die notwendige Distanz.

"Olivier Guez schuf mit diesem bekannten Verfahren eine phantastische neue Romanform.“
Frédéric Beigbeder in Le Figaro magazine
Rezension
"Guez ist ein sprachgewaltiger Autor - kräftig, ausdrucksstark, atemberaubend. Der Roman fesselt, macht betroffen, verstört" SRF Schweizer Radio und Fernsehen 20181028
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 10.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03728-4
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 22.2/13.5/2.5 cm
Gewicht 350 g
Originaltitel La disparition de Josef Mengele
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Nicola Denis
Verkaufsrang 11837
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
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Ein grandioses Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2019

Faktenreicher und sehr spannender Roman über die Flucht des Josef Mengele. So spannend und fesselnd wie ein Kriminalroman. Ein Buch das mit Sicherheit noch lange nachwirkt. Es zieht einen sofort in den Bahn, man erlebt Josef Mengeles Flucht nach Südamerika, erfährt detailreich wie er dort lebte, wer ihm half und ebenfalls seine ... Faktenreicher und sehr spannender Roman über die Flucht des Josef Mengele. So spannend und fesselnd wie ein Kriminalroman. Ein Buch das mit Sicherheit noch lange nachwirkt. Es zieht einen sofort in den Bahn, man erlebt Josef Mengeles Flucht nach Südamerika, erfährt detailreich wie er dort lebte, wer ihm half und ebenfalls seine Sicht auf die Verbrechen die er begangen hatte. Sehr lesenswert.

Großartiger Faktenroman
von NiWa aus Euratsfeld am 10.08.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Nach dem Zweiten Weltkrieg - im Jahr 1949 - flüchtet Josef Mengele nach Argentinien. Der berüchtigte Arzt vom Konzentrationslager Auschwitz ist für grausame Experimente bekannt. In Argentinien schafft er sich eine neue Existenz - die weitab von seiner Geschichte in Deutschland liegt. Der Name Josef Mengele ist mit grausamen V... Nach dem Zweiten Weltkrieg - im Jahr 1949 - flüchtet Josef Mengele nach Argentinien. Der berüchtigte Arzt vom Konzentrationslager Auschwitz ist für grausame Experimente bekannt. In Argentinien schafft er sich eine neue Existenz - die weitab von seiner Geschichte in Deutschland liegt. Der Name Josef Mengele ist mit grausamen Verstümmelungen und Experimenten verbunden. Auf seine Person strahlt ein Todesschein wie direkt aus der Hölle empor. Jahrelang war ungewiss, was aus dem gefürchteten Lagerarzt geworden ist. Erst 1979 wurden Mengeles Überreste in Brasilien entdeckt. In diesem Tatsachenroman schildert Olivier Guez das Leben von Josef Mengele nach seiner berüchtigten Karriere im KZ. Guez folgt dem Arzt nach Argentinien, weist ihn mit falschen Papieren in ein neues Leben ein, lässt Mengele die Unterstützung von Diktator Perón angedeihen, und veranschaulicht, wie ihn die Paranoia Jahre später nach Brasilien treibt. Meiner Meinung nach ist "Das Verschwinden des Josef Mengele" exzellent gelungen. Olivier Guez schreibt in Romanform ohne dabei die notwendige Distanz zur Hauptfigur zu verlieren. Im nüchternen Ton erzählt er von Mengeles Stationen, Ereignissen in Südamerika, und wie der alte Nazi nach und nach den Boden unter den Füßen verliert. Dabei spart Guez auch nicht Mengeles Unterstützer aus. Etliche Nazis haben sich nach dem Krieg in Südamerika verschanzt, wo sie ihr braunes Gedankengut im engsten Kreis pflegten. Gleichzeitig wurden sie von Freunden, Familien und Verwandten aus Deutschland unterstützt, obwohl weltweit gefahndet wurde. Der Roman hält, was der Titel verspricht. Autor Guez konzentriert sich auf das Verschwinden Mengeles nach dem Krieg. Ich hätte mir ebenso einen kurzen Einblick in seine Untaten während des Zweiten Weltkriegs gewünscht. Zwar werden kleinere Episoden erwähnt, dennoch war mir dieser Teil zu ungenau, weil es meiner Meinung nach nicht das Ausmaß seiner Verbrechen erfasst. Der emotionslose, tatsachenbetonte Stil passt meiner Ansicht nach exzellent zum Thema. Jede Identifikationsmöglichkeit mit der Hauptfigur hätte unpassend gewirkt, und Mengeles Geschichte einer Tragödie gleichgesetzt. Schockiert war ich über all die Gelegenheiten, bei denen Mengele den Behörden aufgrund von Unachtsamkeit entgangen ist. Ich hätte nicht gedacht, dass es häufig relativ knapp gewesen ist. Gleichzeitig bleibt Guez bei den Fakten, und schmückt Mengeles Treiben nicht unnötig aus. Es gab seinerzeit Gerüchte, dass der Lagerarzt in Saus und Braus das Leben genießt, und mit jungen Damen als Beiwerk berauschenden Champagner schlürft. Der Autor räumt damit auf, und zeichnet dramaturgisch den sozialen Verfall dieser Figur. Dabei setzt er ihm treibender Paranoia aus, die Mengele rastlos hinter verschlossenen Fenstern sitzen lässt. Alles in allem ist „Das Verschwinden des Josef Mengele“ ein großartiger Faktenroman, der nüchtern erzählt, wie es dem Todesengel von Auschwitz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ergangen ist. Für zeitgeschichtlich Interessierte ist dieses (Hör-) Buch definitiv empfehlenswert.

von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2019
Bewertet: anderes Format

Biografische Höchstleistung in Romanform. Eine unglaubliche Erzählung über den Todesengel von Auschwitz, die ebenso neutral wie fürchterlich ist. Vergangenheit zum Greifen nahe!