Peanuts Werkausgabe 26: 1950-2000

Die endgültige Sammung des Comic-Meisterwerks. Tages- & Sonntags-Strips

Peanuts Werkausgabe Band 26

Charles M. Schulz

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Beschreibung


Mit Band 25 lagen sämtliche „Peanuts“-Comicstrips vor, die Charles M. Schulz in fünf Jahrzehnten zu Papier gebracht hat. Doch eine „Peanuts“-Gesamtausgabe wäre nicht vollständig ohne all die Comic- und Bilderbuchseiten, Cartoons oder Werbeillustrationen, die der Ausnahmekünstler Charles Schulz mit seinen berühmten Figuren geschaffen hat. Deshalb krönt ein 26. Band die ultimative „Peanuts“-Ausgabe, prallgefüllt mit Klassikern und Raritäten und abgerundet durch ein warmherziges Nachwort von Charles M. Schulz' Ehefrau Jean Schulz.

wurde 1922 in Minneapolis, USA geboren. 1950 zeichnete er den ersten Peanuts-Strip, der zunächst in 7 Tageszeitungen erschien. Richtig erfolgreich wurde die Serie Ende der 50er Jahre. Zeichentrickfilme und ein Broadway-Musical folgten. Als der vielfach preisgekrönte US-Amerikaner seine Arbeit Ende 1999 niederlegte, war "Peanuts" der erfolgreichste Comicstrip aller Zeiten. Charles M. Schulz starb am 12. Februar 2000. Einen Tag darauf erschien sein letzter Strip in den Sonntagszeitungen. Posthum wurde dem Zeichner der "Lifetime Achievement Award" verliehen..
Matthias Wieland, Jahrgang 1969 freier Redakteur und Übersetzer, Moderator und Comic-(Vor-)Leser Dipl.-Kulturwissenschaftler   Nach dem Studium in Hildesheim erst mal zu einem Comic-Verlag in Stuttgart gegangen, dann zurück nach Hannover und mehr durch Zufall freier Redakteur und Übersetzer geworden, mit gelegentlichen Ausflügen auf die Welt der Bühne als Moderator oder Musiker. Moderiert seit über fünfzehn Jahren eine Sendung über Musik („Es ist doch nur Musik“), seit sieben Jahren eine über Fussball („Klub der roten Dichter“), beides auf h1 (Hannover TV). Seit fünf Jahren leiht er Comic-Figuren öffentlich seine Stimme(n), in Comic-Lesungen mit Musik, für Gross und Klein.   Übersetzungen: Panini Comics SIMPSONS COMICS FUTURAMA COMICS   Reprodukt MUMINS HABIBI MACH'S GUT, CHUNKY RICE HILDA   Carlsen EIN VERTRAG MIT GOTT PEANUTS CALVIN & HOBBES

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Altersempfehlung 7 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 26.03.2019
Verlag Carlsen
Seitenzahl 344
Maße (L/B/H) 21.5/17.2/3.5 cm
Gewicht 909 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Matthias Wieland
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-79086-6

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Weltliteratur
von einer Kundin/einem Kunden aus Seewalchen am Attersee am 01.04.2019

Was haben der italienische Semiotik Professor Umberto Eco, der französische Filmregisseur Alain Resnais und der US-amerikanische Schriftsteller Jonathan Franzen mit Millionen Menschen von Barcelona bis Tokio und von Stockholm bis Kapstadt gemeinsam? Sie alle waren oder sind große Fans des US-amerikanischen Comic-Strips „Peanuts... Was haben der italienische Semiotik Professor Umberto Eco, der französische Filmregisseur Alain Resnais und der US-amerikanische Schriftsteller Jonathan Franzen mit Millionen Menschen von Barcelona bis Tokio und von Stockholm bis Kapstadt gemeinsam? Sie alle waren oder sind große Fans des US-amerikanischen Comic-Strips „Peanuts“. Von dieser 1950 von Charles M. Schulz kreierten und bis zu seinem Tod gezeichneten Comic-Serie liegt nun auch auf Deutsch der letzte Band der auf 26 Bücher konzipierten Werkausgabe vor. Da sich die deutsche Lizenzausgabe beim Format, Einband und Layout peinlich genau am Vorbild des US-amerikanischen Originals von Fantagraphics orientierte, ist dieses Jahrhundertwerk nun erstmals auch auf Deutsch in einer adäquaten Form erhältlich. Wer sind nun die Protagonisten dieser Serie? Da ist Charlie Brown, der geborene Verlierertyp dessen Flugdrachen immer vom Baum gefressen werden. Da ist die dominante und egozentrische Lucy, die in Schroeder verliebt ist, dessen Leidenschaft wiederum aber nur seinem Idol Beethoven gilt. Da ist Lucies Bruder Linus mit seiner Schmusedecke, ein hochbegabter und liebenswürdiger Neurotiker und da ist natürlich Snoopy, Charlie Browns Beagle, der seine Phantasien in unzähligen imaginierten Heldenfiguren in grotesk übersteigerter Manier auslebt. Was macht aber die „Peanuts“ nun so außergewöhnlich? Zum einen ist es die visuell ästhetische Komponente: Denn trotz aller Trivialisierungen und Kommerzialisierungen durch millionenfaches Merchandising ( - von der niedlichen Snoopy Plüschpuppe bis zur Charlie Brown Baseballkappe, vom Broadway-Musical über den Zeichentrickfilm bis zum Bildkalender - ) ist nämlich das eigentliche Kernstück, der Comic-Strip von dem hier die Rede ist, absolut unbeschadet geblieben. Dieses Herzstück trägt ausschließlich die Handschrift seines Schöpfers Charles M. Schulz… und damit meine ich: Das Szenario, die Dialoge, die Bleistiftvorzeichnungen, die Tuschezeichnung, ja selbst das Lettering in den Sprechblasen stammt von der Hand dieses Mannes! Ein Autoren-Comic im besten Sinne. Die Bildästhetik besticht dabei in ihrer Reduktion auf das Wesentliche und verzaubert durch eine emotionale Qualität, wie sie nur einem Meisterwerk eigen ist. Die Themen, die in diesem Kinder-Kosmos verhandelt werden, sind unsere eigenen, ein Spiegel unserer Auseinandersetzung mit der Welt, mit unseren Mitmenschen und mit uns selbst. Selten zuvor wurden die menschlichen Beziehungsgeflechte so präzise erfasst, mit solch einzigartiger Ökonomie der Mittel auf das Papier gebracht und mit so viel Menschlichkeit (= Bosheit & Mitleid) seziert. Es gibt bildliterarische Schöpfungen, die universelle Mythen geworden sind, die mit zunehmendem Alter an Bedeutung und Wirkungskraft gewinnen. Das hat dann weder mit einem „popkulturellen Phänomen“ noch etwas mit Zeitgeist zu tun, sondern mit Kunst. Die „Peanuts“ von Charles Monroe Schulz sind so ein Fall.


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