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Ich küss dich tot

(K)ein Familien-Roman

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Immer die Familie: Hotelmanagerin Annabelle will gerade die ganz grosse Karriere in einem Luxushotel in Singapur starten, da macht ihr der schwer erkrankte Vater einen Strich durch die Rechnung. Sie muss heim, tief in die Provinz, und ihren Eltern mit dem Familienhotel in den Alpen helfen. Eigentlich will sie den maroden kleinen Betrieb bloss schnell verkaufen, doch dann durchkreuzt ein Toter ihre Pläne. Gehört er wie der smarte Fabian zu den Investoren, die aus dem idyllischen Örtchen ein Touristenparadies machen wollen? Und welche Rolle spielt die alte Familienfehde, die ihre Eltern mit dem Nachbarbauern – und ihrem attraktiven Sohn Andi – verbindet? Schon bald muss Annabelle sich wohl oder übel mit ihrer eigensinnigen Sippschaft und den nicht minder sturen Dorfbewohnern zusammenraufen, um das Problem aus der Welt zu schaffen …
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 09.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3438-8
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 20,5/13,1/3,5 cm
Gewicht 402 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 304
Buch (Taschenbuch)
Fr. 16.90
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für mich ein Highlight unter den Bergromanen
von ElkE Seifried aus Gundelfingen am 14.11.2018

Die Zelte in New York sind so gut wie abgebrochen, noch den Abschied von den Freunden feiern und morgen früh in den Flieger nach Singapur steigen. Soweit der Plan der erfolgreichen Hotelmanagerin Annabelle, die dort den ultimativen Superjob ergattert hat. Aber wie so oft im Leben, es läuft nicht... Die Zelte in New York sind so gut wie abgebrochen, noch den Abschied von den Freunden feiern und morgen früh in den Flieger nach Singapur steigen. Soweit der Plan der erfolgreichen Hotelmanagerin Annabelle, die dort den ultimativen Superjob ergattert hat. Aber wie so oft im Leben, es läuft nicht immer nach Plan. Ein aufgeregter Anruf ihrer Mutter, der Papa hat einen Schlaganfall erlitten, sie muss dringend kommen und sich um Familie und auch das marode Alpenhotel kümmern. Mit reiflich schlechtem Gewissen, schon zwei Jahre nicht mehr zuhause gewesen, bucht Annabelle um, eine Woche Weihnachtsurlaub in den Bergen, bevor sie ihre Stelle antreten muss, kann sie einschieben. Ein ?Kind das sind aber viel zu enge Hosen, Sind die etwas modern?... Wir sind in Bayern. In unseren schönen Heimat ziehen sich die jungen Frauen fesch an, damit sie den Männern gefallen.? von Oma Martha und ein ?Keine Sorge, ich hab dir schon dein Dirndl aufgebügelt.? von Mama Theresa signalisieren sofort, dass zurück in Puxheim ein anderer Wind herrscht. Als Leser darf man hier nicht nur auf Mördersuche gehen, ein altes Familiengeheimnis ans Tageslicht zerren, einen ultimativen Rettungsplan für den heruntergewirtschafteten Gasthof entwickeln, sondern muss sich mit Annabelle auch Gedanken darüber machen, was die Zukunft bringen soll, samt Liebesdingen. ?Die Sinnfrage, ob schneller, höher immer das Gelbe vom Ei ist,?gilt es ebenfalls zu beantworten. Der locker, fetzige und spritzige Schreibstil der Autorin liest sich herrlich und die Seiten fliegen leider viel zu schnell dahin. Wie immer punktet sie mit ihren teils bitterbösen, immer treffenden und stets witzigen Kommentaren und Dialogen.?Du solltest nachts wirklich auf dem Rücken schlafen, nicht in der Seitenlage, sonst rollt dir noch dein Erbsenhirn aus dem Ohr?, ?Wenn du ein Problem mit mir hast, kannst du es behalten? oder ?Manchmal ist man der Baum, manchmal der Hund? sind nur einige wenige Beispiele dafür, was mir nicht ?vierspurig am Popo vorbei?ging, sondern unheimlich viel Lesevergnügen und so manchen Pruster vor Lachen bereitet hat. Grandios sind auch ihre ausgefallenen Vergleiche, da sieht Joggen schon mal ?aus wie Sterben mit Anlauf?, Spinnweben werden als ?Ökotraumfänger? schöngeredet oder das Übergewicht ?ist sein externer Speicherplatz für mehr Bauchgefühl" Aber Ellen Berg kann nicht nur amüsant und witzig, sondern es finden sich auch unheimlich viele Lebensweisheiten und Sprüche, die zum Nachdenken oder Träumen anregen, wie ?Selbstzweifel vernichten mehr Träume als tatsächliches Scheitern?oder ?Wenn es regnet, halte Ausschau nach dem Regenbogen, wenn es dunkel ist, schaue zu den Sternen.? Zudem schafft sie es ganz ausgezeichnet passende Atmosphäre zu erzeugen und auch gefühlsmäßig nimmt sie den Leser mit. Sicher ist die Geschichte stellenweise überzeichnet, und auch nicht alles unbedingt in der Realität zu finden, ganz besonders solche Stand Up Comedians wie die beiden Ermittler Trampert und Andernach und ihre Ermittlungsmethoden, aber das weiß man ja vor dem Lesen schon. Das gehört für mich auch zu den genialen Mischungen aus Spaß, Humor und durchaus auch ernsten Themen, aus ihrer Feder. Ich konnte mich sofort in Annabelle hineinversetzen und habe sie schnell ins Herz geschlossen, auch wenn sich rückblickend so einige kalte Seiten in ihrem Lebenslauf auftun. Ich habe regelrecht mit ihr gelitten und gefiebert. Man wird daheim gebraucht, möchte aber eben auch sein eigenes Leben führen, nicht so einfach. Wie also ?Eltern Liebe zeigen ohne die Eigenständigkeit aufzugeben?? Vor allem, wenn die so einnehmend sind wie ihre. Schön ist, dass Annabelle den Kontakt zu ihrer Freundin ?Psychorette? Mary-Jo aufrechterhalten kann und auch die alten Freunde aus der Jugendzeit sofort wieder helfend auf der Matte stehen. Sehr ans Herz ist mir Oma Martha gegangen und besonders gut hat mir auch Max, der Mann für alles, im Edelweiß mit seiner Art und seinem Dialekt gefallen. ?Der Gwamperte und sein depperter Doldi!?, oder ?Weißt so a Päckerl Watschen ist schnell aufgmacht.? kann von dem gutmütig, liebenswerten Senior schon mal kommen. Aber auch alle anderen Darsteller sind liebevoll, individuell und mit Profil gezeichnet. Gelungenes Regionalkolorit, das kann sich dieser Roman auf jeden Fall auf die Fahnen schreiben. Inmitten der verschneiten Bergwelt kann man so z.B. intensives Alpenglühen erleben. ?Unglaublich! Die Berge schienen zu brennen! Feurig rot wie Lava, hob sich der Drachenstein vom tiefblauen Abendhimmel ab, dahinter loderte es bis in unendliche Fernen. Eine Sinfonie aus Blautönen und Rotnuancen, viel schöner,und prächtiger, als...rotgolden wie in einem Märchenland.? Richtig gut hat die Autorin auch die Atmosphäre des kleinen Dorfes eingefangen. Da gilt der ?Dorfplatz als Epizentrum für Klatsch und Tratsch?, sozusagen ?das analoge Facebook eines kleinen Ortes?., da wird verschwiegen, dass der Ehemann einen sitzen gelassen hat, damit man nicht Gesprächsthema Nummer eins wird, aber auf der anderen Seite wird auch zusammengeholfen, wenn Not am Mann ist. ?Essen macht nicht dick, es zieht nur die Falten glatt.?, bleibt nur zu hoffen, dass sich das bewahrheitet. Denn nachdem erst einmal die kulinarischen Sünden wie Cheesburger oder Fischstäbchen aus dem Tiefkühler von der Karte gefegt wurden um Platz zu schaffen für wahre Köstlichkeiten, die der Sterneküche Konkurrenz machen, aber dennoch in die bayerische Bergwelt passen, bin ich nicht nur einmal gelüstig zum Kühlschrank getingelt. Alles in allem hat mich Ellen Berg einmal wieder besonders super gut unterhalten. Die perfekte Mischung aus Humor, Ernsthaftigkeit, tollen Botschaften, witzigen Sprüchen, liebenswerten Darstellern und einer spannenden Geschichte hat mir ein großartiges Lesevergnügen bereitet und schreit geradezu nach fünf Sternen.

Mords-Gaudi
von Martina Suhr aus Salem am 09.11.2018

Was für ein tolles Buch. Ellen Berg hat mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Ein eindrücklicher, aber dennoch leicht zu lesender Schreibstil, dazu skurrile und größtenteils auch charmante Charaktere und eine idyllische Szenerie im Herzen Bayerns machen aus dieser Story einen absoluten Lesegenuss. Besonders Annabelle und ihre alte Clique haben es... Was für ein tolles Buch. Ellen Berg hat mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Ein eindrücklicher, aber dennoch leicht zu lesender Schreibstil, dazu skurrile und größtenteils auch charmante Charaktere und eine idyllische Szenerie im Herzen Bayerns machen aus dieser Story einen absoluten Lesegenuss. Besonders Annabelle und ihre alte Clique haben es mir angetan. Sie sind so lebendig, anders und einfach sympathisch. Die Autorin hat einen tollen Plotteppich aus Klischees, humorvollen Situationen und Szenerien und ungewöhnlichen Figuren gewoben, der es mir unmöglich machte, das Buch aus der Hand zu legen. Ihr mögt Spannung, viele Geheimnisse, die ein oder andere Leiche und auch ein wenig Gefühlschaos? Dann kann ich euch diese Mords-Gaudi nur wärmstens ans Herz legen.

Ich küss dich tot (K)ein Familien-Roman - Ellen Berg
von einer Kundin/einem Kunden aus Langerwehe am 09.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Von Ellen Berg habe ich bereits mehrere Ebooks gelesen und auch dieses ist wieder einzigartig! Die 35 jährige, von Liebeskummer geplagte, Anna Elisabeth Maria Stadlmair - Annabelle, wie sie sich selber nennt, packt kurz vor Weihnachten gerade ihren Koffer für den neuen Job als Generalmanagerin des Mandalay Bay Hotels in... Von Ellen Berg habe ich bereits mehrere Ebooks gelesen und auch dieses ist wieder einzigartig! Die 35 jährige, von Liebeskummer geplagte, Anna Elisabeth Maria Stadlmair - Annabelle, wie sie sich selber nennt, packt kurz vor Weihnachten gerade ihren Koffer für den neuen Job als Generalmanagerin des Mandalay Bay Hotels in Singapur, als es an der Türe klingelt. Ihre beste Freundin Mary-Jo, die staatlich geprüfte Therapeutin und ihre Kollegen vom Hotel Imperial Ambassador New York überraschen Annabelle mit einer Abschiedsparty. Wobei ihr gar nicht nach einer Party zumute ist. Simon, ihre Liebe und Chefkoch vom Hotel Imperial Ambassador, erscheint nicht und meldet sich auch nicht. Dabei wollte Simon ihr zuliebe einen schlechteren Job in Singapur annehmen. Mary-Jo und Annabelles bester Kumpel und Barkeeper Marcus versuchen sie aufzumuntern. Aber selbst Herr Huber, ihr langjähriger Teddybär und ein paar Cocktails können sie nicht trösten. Annabelle bemerkt einen Anruf von ihrer Mutter, Therese Stadlmair aus Oberbayern und ist ganz schockiert und erschüttert zu erfahren, dass ihr Vater Alois einen Schlaganfall hatte und im Koma liegt. Mit ein wenig Bedauern fliegt sie nach München anstatt nach Singapur, aber bereits beim Zoll am Flughafen gibt es Probleme. Mary-Jo hat Annabelle eine große Flasche von dem exklusiven Parfüm Fever in den Koffer gelegt und nun hat Annabelle keine Rechnung darüber. Zur Hilfe kommt ihr der unsympathische Anzugträger Peter McDormand und befreit sie von dem Zollbeamten. Sie ignoriert Peter McDormand und macht sich auf nach Puxdorf, in das urgemütliche bayrische Landhotel Edelweiß ihrer Eltern. Draußen erwartet Annabelle wildes Schneegestöber und ungeräumte Straßen. Nach einem Telefonat mit ihrer Mutter, in der Hoffnung, dass der Hoteldiener Max sie abholen könnte, macht sie sich bis zur alten Brücke selbst auf den Weg. Dort wird sie dann von Max mit einem Pferdeschlitten erwartet. Doch vor dem Dorf liegt im Straßengraben eine Leiche! Annabelle ist schockiert, wieso nimmt Max das alles so gelassen hin? Und wo sind die Gäste, welche immer im Edelweiß waren? Das einst so schöne Hotel ist stark renovierungsbedürftig und Alois sitzt putzmunter im Rollstuhl anstatt im Krankenhaus? Was verheimlichen ihre Eltern und ihre 82 jährige Oma Martha? Sie erfährt, dass der "böse" Gerhard Oberleitner seinen Hof verkaufen möchte, aber nur, wenn auch das Edelweiß verkauft wird. Woher kommt die alte Familienfehde zwischen den Stadlmairs und Oberleitners und diese Vertrautheit mit Andi Oberleitner, dem Sohn? Dabei hat Andi sie früher immer schikaniert. Als Annabelle dann auch noch den Widerling Peter McDormand mit ihrem Vater zusammen sitzen sieht, fürchtet sie um das schöne Landhotel. Mit ihrer Clique, dem ehemaligen Sixpack versuchen sie, dass Edelweiß wieder aufzupäppeln. Eine Bürgerinitiative gegen den Massentourismus und der Zerstörung des idyllischen Ortes. Als Fabian Berenson im Hotel erscheint, ist es um Annabelle geschehen. Eine magische Anziehungskraft und ein Herz was Sprünge macht. Aber was hat es mit Isabel Berenson auf sich? Annabelle ruft die Polizei an und Hauptkommissar Andernach und sein Kollege Trampert verdächtigen sie, als schlagartig noch mehr Leichen auftauchen. Vor allem aber, wie kommt die Leiche plötzlich in die Kühltruhe? "Ich küss dich tot" wird aus der Perspektive von der sympathischen Annabelle erzählt. Der wunderbar flüssige und humorvolle Schreibstil sorgt für ein entspanntes Lesen. Ellen Berg versteht es, die Protagonisten hervorragend zu charakterisieren und die Landschaft sowie die Umgebung besonders bildhaft mit viel Liebe zum Detail, darzustellen. Ich konnte förmlich den Schnee unter meinen Füßen spüren, wie gut, dass ich nicht unter einer "Chionophobie" leide, wie sie Mary-Jo diagnostizieren würde. Jeder einzelne Charakter wird sehr lebhaft und einzigartig beschrieben. Annabelle, die taffe Karriere Frau, welche mit ihrem Teddybär Herrn Huber Gespräche führt, Oma Martha, welche an den "Fluch" glaubt und tolle Haushaltstricks kennt und auch Mary-Jo, mit den verrückten Phobien wie die Anatidaephobie ? Angst von Enten beobachtet zu werden. (Ich habe es bei Google nachgeschlagen, toll recherchiert) Der Leser fiebert unweigerlich mit. Wird Annabelle mit ihren Freunden das Edelweiß retten können? Wird sie auf ihr Herz hören und sich für den richtigen Mann oder die Karriere entscheiden? Wer ist der Mörder aus der kleinen Dorfgemeinschaft? Fazit: Ein heiterer, amüsanter und fesselnder Winterroman, welcher geradezu Lust auf einen Urlaub in Oberbayern weckt. Nebenbei erfährt der Leser etwas über die Aufgaben eines Generalmanagers und Hoteliers. Informationen, die ein "kleines Landhotel" aus einer anderen Perspektive zeigen und dadurch ihren eigenen Charme entwickeln, entgegen den gigantischen, hypermodernen Urlaubsresorts. Unbedingte Leseempfehlung! Vielen Dank für die wundervollen Lesestunden! Auch bedanke ich mich bei Netgalley und den Verlag für das Leseexemplar.