Die Jangada

800 Meilen auf dem Amazonas

Die Andere Bibliothek Band 406

Jules Verne

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Beschreibung

Auf einem fantastischen Floss den Amazonas hinunter

Joam Garral ist Plantagenbesitzer und wird zum Kapitän der Jangada, seines aufwendig konstruierten Flosses, auf dem Platz für sein ganzes Gut mitsamt Kirche und Werkstätten ist.

Vor einem Vierteljahrhundert aus Brasilien geflohen, wo er als mutmasslicher Diamantenräuber irrtümlich zum Tode verurteilt worden ist, macht er sich in Begleitung seiner Familie auf die Reise von Peru am Oberlauf des Amazonas nach Belém in Brasilien an dessen Meeresmündung, um den Heiratswunsch seiner Tochter zu ermöglichen und sich selbst in Manaus vor Gericht zu rehabilitieren.

Ein schweigsamer und unheimlicher Passagier auf seinem Floss ist im Besitz eines Schriftstücks, das seine Unschuld beweisen könnte – doch im Tausch dafür fordert er die Hand von Garrals Tochter. Es ist ein chiffriertes Dokument, das – im Sinne Edgar Allan Poes – kryptologisch zu entziffern wäre, und womit der Roman einsetzt, ist der Schlüssel.

Die Jangada wäre jedoch kein Roman von Jules Verne’scher Qualität, wäre das packende Abenteuer auf Leben und Tod nicht verbunden mit der Erkundung der tropischen Natur und der Wunder des südamerikanischen Stroms, die die Flussfahrer auf 800 Meilen auf dem Amazonas begleiten.

„Jules Verne ist für Abenteuergeschichten bekannt, dafür wird er geschätzt, vielfach gelesen, gerne verfilmt und in der Literaturwissenschaft eher abgetan. Die „Jangada“ wurde jedoch seltsamerweise nur einmal ins Deutsche übersetzt, das war 1882, und seitdem nie wieder aufgelegt. Christian Döring, Programmleiter der Reihe „Die Andere Bibliothek“, stiess, passenderweise in der Bordbibliothek eines Passagierschiffes auf dem Amazonas auf eine französische Ausgabe und beschloss, diesen Band in seiner Reihe herauszugeben.
„Die Jangada“ … ist ein herrlicher Mantel- und Degen-Roman, in dem so schöne Sätze wie „So stirb, Elender!“ fallen können, ohne fehl am Platze zu sein.“

Geboren 1828 in Nantes. Er studierte Jura, schrieb aber bereits Theaterstücke und Erzählungen. Sein erster Erfolgsroman "Fünf Wochen im Ballon" erschien 1863. Seine grossen Romane waren von Anfang an Bestseller. Als neuer Mythenmeister und Klassiker ist er der Begründer der modernen Science-fiction-Literatur. Jules Verne starb 1905 in Amiens.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 30.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8477-0406-5
Verlag AB - Die Andere Bibliothek
Maße (L/B/H) 22.1/12.6/3.2 cm
Gewicht 660 g
Auflage 1

Weitere Bände von Die Andere Bibliothek

Kundenbewertungen

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Klassische Abenteuergeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 26.09.2019

Wer kennt nicht Romane wie „In 80 Tagen um die Welt“ oder „20.000 Meilen unter den Meeren“? Klassiker der Weltliteratur, von manchen fälschlicherweise als Kinderliteratur verkannt. „Die Jangada“ ist ein weitgehend (auch mir bisher) unbekannter Roman Vernes, dessen deutsche Übersetzung aus dem Jahre 1882 für diese Ausgabe überarb... Wer kennt nicht Romane wie „In 80 Tagen um die Welt“ oder „20.000 Meilen unter den Meeren“? Klassiker der Weltliteratur, von manchen fälschlicherweise als Kinderliteratur verkannt. „Die Jangada“ ist ein weitgehend (auch mir bisher) unbekannter Roman Vernes, dessen deutsche Übersetzung aus dem Jahre 1882 für diese Ausgabe überarbeitet und dem Originaltext dadurch angenähert wurde. Das Ergebnis ist, typisch für die „Andere Bibliothek“, ein optischer, haptischer und einfach ein Lesegenuss, der sowohl Freunde klassischer Reiseberichte als auch mehr naturwissenschaftlich-technisch interessierte begeistern kann. Ich habe die Reise der „Jangada“, den Amazonas hinab, lesend mitgemacht und bin dabei regelrecht in der Geschichte versunken. Schön dass dieses literarische Juwel wiederentdeckt wurde: Danke „Andere Bibliothek“!

Eine abenteuerliche Reise kann beginnen
von Sikal am 19.01.2019

Nachdem ich zuletzt auch eine Biographie über Jules Verne gelesen hatte, wollte ich unbedingt wieder in einer seiner abenteuerlichen Geschichten versinken. Wer kennt sie nicht? Geschichten wie „In 80 Tagen um die Welt“ oder „20.000 Meilen unter den Meeren“ dürften wohl jedem geläufig sein. Es gibt jedoch auch ein fast unbeka... Nachdem ich zuletzt auch eine Biographie über Jules Verne gelesen hatte, wollte ich unbedingt wieder in einer seiner abenteuerlichen Geschichten versinken. Wer kennt sie nicht? Geschichten wie „In 80 Tagen um die Welt“ oder „20.000 Meilen unter den Meeren“ dürften wohl jedem geläufig sein. Es gibt jedoch auch ein fast unbekanntes Werk, welches nur 1882 einmal ins Deutsche übersetzt wurde – „Die Jangada“. Das Buch wurde nun aktualisiert, mit sämtlichen Abbildungen des französischen Originals versehen und ist nun in dieser hochwertigen Ausgabe erhältlich. Das in Leinen gebundene Buch steckt in einem Schuber und macht echt was her – also für „Jules-Verne-Freunde“ ein echtes Muss. Die Geschichte spielt zum Großteil auf einem eigens konstruierten Floß des peruanischen Plantagenbesitzers Joam Garrel, der mit seiner gesamten Familie und vielen Bediensteten sowie einem Pfarrer über Monate auf dem Amazonas reisen will, um die Hochzeit seiner einzigen Tochter zu feiern. Was die Familie nicht weiß, ist, dass Joam Garrel von vielen Jahren als Unschuldiger zum Tode verurteilt wurde und eigentlich auf der Flucht ist … Es kommt wie es kommen muss, ein mysteriöser Mann trifft auf die Reisegesellschaft, weiß um das Geheimnis und ist im Besitz eines Kryptogramms, welches die Unschuld Garrels beweisen würde. Doch dafür benötigt man erst mal den Schlüssel dazu … Viele Abenteuer hat die Familie zu bestehen, vieles passiert und immer wieder treffen die Reisenden auf Schwierigkeiten, die das Fortkommen gefährden. Die Beschreibungen des tropischen Regenwaldes sind derart fesselnd und bildhaft, als hätte Jules Verne diese Reise selbst gemacht. Natürlich war dies nie der Fall, umso beeindruckender sind diese Darstellungen. Eine sehr empfehlenswerte Ausgabe dieses neu entdeckten Jules Vernes, dem ich sehr gerne 5 Sterne gebe.


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