Stoische Philosophie

Eine Einführung

Reclams Universal-Bibliothek Band 19557

Anna Schriefl

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Beschreibung

Die Stoa war eine der bedeutendsten Philosophenschulen der Antike. Ihr Einfluss erstreckt sich bis in die unmittelbare Gegenwart hinein. Neuerdings greifen Philosophen wieder vermehrt Elemente der antiken Stoa auf, aber auch Psychologen und Therapeuten orientieren sich an stoischen Grundsätzen. Und immer mehr Menschen versuchen, ihre eigene Lebensführung »stoisch« auszurichten. Damit wird die Stoa heute wieder ähnlich ernst genommen wie in der Antike: nicht nur als philosophisches System, sondern auch als Lebenskunst.
Anna Schriefls Einführung liefert einen Überblick über die gesamte Lehre der antiken Stoa (Logik, Physik, Ethik) und ihren Einfluss bis heute.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 203
Erscheinungsdatum 24.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-019557-4
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14.7/9.5/1.5 cm
Gewicht 106 g
Verkaufsrang 1472

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  • Vorwort
    Zeittafel

    Einleitung: Stoische Philosophie – ein erster Überblick
    Geschichtlicher Überblick
    Die Hauptvertreter der Stoa
    Zenon, Kleanthes, Chrysipp, Ariston
    Panaitios und Poseidonios
    Die römische Stoa
    Gibt es ›die Stoiker‹?
    Der Verlust der stoischen Schriften
    Überlieferung
    Ausgaben und Übersetzungen

    Logik 41
    Die erkenntnistheoretische Wende im Hellenismus
    Vorstellung (phantasia)
    Zustimmung (synkatathesis)
    Erfassende Vorstellung (phantasia katalêptikê)
    Die Einwände der Skeptiker
    Meinung, Erkenntnis, Wissen
    Stoischer und moderner Wissensbegriff
    Sind die Stoiker Empiristen?
    Formale Logik – der aristotelische und der stoische Ansatz
    Das Sagbare (lekton)
    Modalität
    Argumente und Syllogismen
    Logische Paradoxien

    Physik
    Sind die Stoiker Materialisten?
    Nur Körper existieren: Die Stoiker und die Erdensöhne aus Platons Sophistes
    Was ist ein Körper?
    Die zwei Prinzipien: Vernunft und Materie
    Mischung
    Kritik an der stoischen Theorie der Mischung
    Kausalität: Ursachen sind aktive Körper
    Unkörperliche Entitäten: Leere, Ort, Zeit, Sagbares
    Die stoischen ›Kategorien‹
    Das Wachstumsargument
    Nominalismus
    Theologie
    Fatum, Determinismus, Freiheit

    Ethik
    Die Frage nach dem glücklichen Leben
    Die oikeiôsis-Lehre: Selbsterhaltung und Streben nach Tugend
    Die stoische Gleichsetzung von Tugend und Wissen
    Güterlehre: Gut ist nur die Tugend
    Werttheorie
    Das Verhältnis von Tugend und glücklichem Leben
    Das Ziel: ein Leben in Einklang mit der Natur
    Der Weise und der Dummkopf
    Theorie der Emotionen: Emotionen sind Meinungen
    Das Ideal der Affektfreiheit (apatheia) und die guten Gefühle des Weisen
    Sozialtheorie: Fürsorge für andere und politisches Engagement
    Zenons Politeia und die stoische Kosmopolis

    Nachwirkung
    Spätantike
    Mittelalter
    15.–16. Jahrhundert
    17.–18. Jahrhundert
    Mitte 18. Jahrhundert – 19. Jahrhundert
    20. Jahrhundert bis in die Gegenwart
    Stoizismus und Buddhismus

    Anmerkungen
    Literaturhinweise
    Danksagung
    Zur Autorin