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Spinster Girls – Was ist schon normal?

Roman

Holly Bourne

(79)
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Beschreibung


Wir sind stark, wir lassen uns nichts sagen und küssen trotzdem. Wir sind die Spinster Girls!

Alles, was Evie will, ist normal zu sein. Und sie ist schon ziemlich nah dran, denn immerhin geht sie wieder zur Schule, auf Partys und hat sogar ein Date. Letzteres entpuppt sich zwar als absolutes Desaster, dafür aber lernt sie dadurch Amber und Lottie kennen, mit denen sie den Spinster Club gründet. Doch schafft sie es auch, mit ihren neuen Freundinnen über ihre Krankheit zu sprechen?

"Starke Geschichte, die über Feminismus und seelische Gesundheit aufklärt."
Beate Schräder, Westfälische Nachrichten 10.08.2018

Holly Bourne, geboren 1986 in England, studierte Journalismus an der University of Sheffield und hat erfolgreich als Journalistin gearbeitet, bevor sie das Schreiben von Jugendbüchern zu ihrem Beruf machte. Mit den Wünschen und Sehnsüchten von Jugendlichen kennt sie sich gut aus, da sie auf einer Ratgeber-Webseite viele Jahre lang Beziehungstipps an junge Leute von 16 - 25 Jahren gab.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 20.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-71797-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/13.7/3.2 cm
Gewicht 358 g
Originaltitel Am I normal yet?
Übersetzer Nina Frey

Buchhändler-Empfehlungen

Fazit: Tolle Message! Ein Buch für jedes Mädchen. Unbedingt lesen!

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler, Buchhandlung Basel

Inhalt Evie leidet unter einer Zwangsstörung und wünscht sich nichts sehnlicher als einfach nur normal z sein. Als sie an einer Party, an dem ihr Date mit einer anderen schnackselt, auf Lottie und Amber trifft, ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und der Anfang der Spinster-Girls! Ein Mädchenclub in dem die drei über alle möglichen Frauenthemen diskutieren und natürlich auch über Jungs. Persönliche Meinung Wow! Ich glaube Holly Bourne mausert sich gerade zu einer meiner Lieblingsautoren! Sie schreibt einfach so unverblümt ehrlich und realistisch und ich kann mich wirklich gut mit ihren Protagonistinnen identifizieren. «Unguter Gedanke: Jemand könnte mir genau in die Augen schauen und sagen: „Du bedeutest mir gar nichts“» Vorneweg: Ich empfehle das Buch auf Englisch, da es mir in der Übersetzung ein bisschen zu jugendlich daherkam. Aber das ist Geschmackssache. Ich habe das Buch nur gekauft, weil ich gerade „it only happens in the movies“ gelesen habe und weil „was ist schon normal“ frisch auf Deutsch ehrauskam. (Und ich manchmal auch etwas auf Deutsch lesen muss. Zwecks Arbeit und so haha) Der Inhalt alleine hätte mich nicht wirklich angesprochen, konnte mich aber schlussendlich vollends überzeugen! «“Ich lasse dich mein Zimmer sauber machen. Aber ich möchte, dass du mir versprichst, dich nicht ständig mit allen anderen zu vergleichen.“ „Was?“ Ich liess sie los, weil ich nichts kapierte. „Du. Evelyn. Immer dieses <Ich wollte, ich wäre so.> oder <Ach, wäre ich doch mehr wie soundso.> Du bist total besessen davon, normal zu sein, aber das ist total langweilig, und du bist so besonders, Evie. Versprich mir, dass du aufhörst, nicht du selbst sein zu wollen.“» Ich mochte Evie sehr gerne und habe richtig mit ihr mitgefühlt, mitgelitten, mitgefreut und gefiebert. Wenn sie wieder einmal an ihren Zwängen litt, wurde mir ganz anders zumute. Holly Bourne schafft es unglaublich gut, diese Thematik zu beschreiben und einem näher zu bringen. Wenn Evie eine Panikattacke erlitt, litt ich mit. Es ging mir unheimlich nahe und war trotzdem nicht übertrieben. Ich fand auch die Gespräche der drei Spinster Girls extrem spannend und Augenöffnend. Es war nicht too much, aber genau richtig, sodass man es interessant findet, aber nicht belehrend. In kleinen Portionen werden Frauenthemen thematisiert und Beziehungsprobleme analysiert. Manchmal wars Klischeehaft, aber trotzdem immer so, dass man irgendwie wusste, dass sie Autorin sich da jetzt extra an dem Klischee bedient um etwas klar zu zeigen. Mir persönlich gefällt das. «Ich kaute los, aber mein Mund war so voll. Zwei Tage abgelaufen, zwei Tage abgelaufen, ZWEI TAGE ABGELAUFEN.» Das Buch ist unheimlich wichtig, finde ich. Denn wie Evie auch, fragen wir uns doch alle, ob wir normal sind, wollen einfach auch dazugehören. Aber „was ist schon normal“ zeigt, dass man ruhig sich selber sein darf, und stolz drauf! Das hat mir sehr gut gefallen! Halt eben wie der Titel auch sagt: Was ist schon normal? Ich freue mich schon jetzt riesig auf die nächsten beiden Bände, auch wenn ich da noch nicht so sicher bin, wie ich mit den Protagonistinnen klarkomme. Besonders mit Lottie weiss ich nicht, ob ich mich da anfreunden kann. Aber wir werden es sehen. Fazit: Tolle Message! Ein Buch für jedes Mädchen. Unbedingt lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
79 Bewertungen
Übersicht
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0

Psychische Erkrankungen, Feminismus und eine inspirierende Freundschaft
von einer Kundin/einem Kunden am 30.07.2020

Evie möchte normal sein und die Dinge tun, die man als normales Mädchen eben so tut. Sich endlich in den richtigen Jungen verlieben, Freundinnen finden, das verlorene Jahr aufholen und bloß nicht zurück in alte Verhaltensmuster fallen... Sie hatte mal eine beste Freundin. Jane hat sich aber total in ihre neue Beziehung zu Joel z... Evie möchte normal sein und die Dinge tun, die man als normales Mädchen eben so tut. Sich endlich in den richtigen Jungen verlieben, Freundinnen finden, das verlorene Jahr aufholen und bloß nicht zurück in alte Verhaltensmuster fallen... Sie hatte mal eine beste Freundin. Jane hat sich aber total in ihre neue Beziehung zu Joel zurückgezogen, was Evie verstehen kann, denn Jane hatte mit der Freundschaft zu Evie ebenfalls ein turbulentes Jahr. Evie leidet an Zwangs- und Essstörung. Fast ein ganzes Jahr lang hat sie das Haus deswegen nicht verlassen. Nun, nachdem ihre Therapeutin ihr so sehr geholfen hat, nimmt sie mit neuer Hoffnung wieder am gesellschaftlichen Leben teil. Jetzt gilt es wieder Anschluss zu finden. Evie lernt in ihrer Klasse Amber und Lottie kennen, die drei Mädchen werden beste Freundinnen, die sich alle Probleme erzählen, wobei Evie ihre Zwangsstörung vorsichtshalber weiterhin für sich behält, denn sie fürchtet, dass die neuen Freundinnen diese Unnormalität nicht gut aufnehmen würden. Die Mädchen reden auch über feministische Themen und kritisieren, dass es kein männliches Gegenstück zur alten Jungfer (auf Englisch „Spinster“) gibt. Sie finden, wenn man Männer im Alter Junggesellen nennt, müsste man den Begriff der alten Jungfer neu und vor allem selbstbewusst besetzen. Sie besetzen den Begriff neu. Als selbstbewusste Frauen, die mit reichlich Humor (und Kräckern mit viel Käse) entscheiden wie wichtig oder unwichtig ein Mann in ihrem Leben sein sollte, diskutieren sie feministische Ansichten. Der Club der „Spinster Girls“ ist geboren! Die Geschichte der Spinster Girls wird begleitet durch Rückblicke in Evies Vergangenheit und Man verfolgt Evies Gesundungsprozess, der sich zu einer Obsession entwickelt zwanghaft normal zu sein und sie in eine Abwärtsspirale führt, aus der ihr nur die neugeknüpfte Freundschaft zu Lotty und Amber heraushilft. Psychische Erkrankungen treten bei Jugendlichen in immer früheren Stadien auf. Darum halte ich dieses Buch für sehr wichtig, weil es sich auf vielschichtige Weise damit auseinandersetzt wie man mit Problemen umgehen kann und wie wichtig Freundschaft in diesem Prozess sein kann.

Starke Mädchen!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2020

Evie hat eine psychische Erkrankung. Anhand ihres Genesungstagebuch erfahren wir, welche Probleme sie quält. Evie möchte unbedingt normal sein, aber alles geht schief. Sie lernt auf einer Party Amber und Lottie kennen, sagt ihnen aber nichts über ihre Krankheit. So fühlt sie sich in dessen Gegenwart stark und geborgen. Sie gründ... Evie hat eine psychische Erkrankung. Anhand ihres Genesungstagebuch erfahren wir, welche Probleme sie quält. Evie möchte unbedingt normal sein, aber alles geht schief. Sie lernt auf einer Party Amber und Lottie kennen, sagt ihnen aber nichts über ihre Krankheit. So fühlt sie sich in dessen Gegenwart stark und geborgen. Sie gründen die Spinster Girls und reden viel über die Probleme der Frauen in der Gesellschaft. Das ist sehr interessant. Ich war richtig traurig darüber, als es Evie wieder schlechter geht. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und, welche Themen die drei jungen Frauen besprechen werden.

von einer Kundin/einem Kunden am 04.10.2019
Bewertet: anderes Format

Wahsninnig tolles Jugendbuch, welches die Themen Zwangsstörung und psychische Erkrankung absolut lesenswert behandelt. Man schließt Evie direkt ins Herz und fiebert richtig mit ihr mit, wie sie Schritt für Schritt versucht in das "normale" Leben zurückzukehren.


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