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Der wilde Detektiv

Roman

Jonathan Lethem

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Beschreibung

Als die arbeitslose Phoebe Siegler erfährt, dass die Tochter ihrer besten Freundin vermisst wird, bricht sie von Brooklyn aus auf, um in der kalifornischen Provinz nach dem Teenager zu suchen. Im dunklen Herzen der Wüste trifft sie auf Aussteiger, die jenseits von Recht und Gesetz in Stammesgruppen leben. Der Einzige, der ihr Zugang zu diesen ehemaligen Hippie- Kommunen verschaffen kann, ist Charles Heist - genannt der »wilde Detektiv«.

Nach dem Wahlsieg von Donald Trump kündigt Phoebe Siegler ihren Job bei einem Radiosender, weil sie sich mit schuldig fühlt, dass es so weit gekommen ist. Als sie der Hilferuf ihrer Freundin Rosalyn erreicht, fliegt sie nach Kalifornien, um deren Tochter Arabella zu finden. Sie landet in einer Stadt am Rande der Wüste, zu deren merkwürdig zusammengewürfelten Bewohnern auch Charles Heist gehört, den sie den wilden Detektiv nennt. Ihre gemeinsame Suche führt die beiden in die gefährliche Gesellschaft der Stämme, die dort ohne Stromversorgung autonom leben. Während Phoebe und der wilde Detektiv mehr über das verschwundene Mädchen herausfinden, geraten sie in immer grössere Lebensgefahr. All dies in einer Zeit, in der es wegen Donald Trump und des Todes von Leonard Cohen sowieso nicht viel zu feiern gibt.

Jonathan Lethem, geboren 1964 in New York, ist Autor zahlreicher Romane, darunter die Brooklyn-Romane »Motherless Brooklyn« und »Die Festung der Einsamkeit«. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. den »National Book Critics Award«, den »Gold Dagger« und das »MacArthur Fellowship«. Lethem hat am Pomona College in Südkalifornien die Professur für Creative Writing inne. Zurzeit lebt er mit seiner Familie in Kalifornien.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.01.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783608110777
Verlag Tropen
Originaltitel The Feral Detective
Dateigröße 3662 KB
Übersetzer Ulrich Blumenbach

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Was wollen mir die Kondensstreifen sagen?
von Manfred Fürst aus Kirchbichl am 20.12.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

DER WILDE DETEKTIV von Jonathan Lethem ist ohne auch nur eine Zeile gelesen zu haben ein Meisterwerk: Vom Cover schaut ein wirklich wilder Detektiv dem Betrachter direkt in die Augen, farblich bicolor reduziert, Titel und Autor in schlichtem Weiß. Kein Vergleich zu manch deutschen Autor dessen Name in knalligem Rot das halbe Cov... DER WILDE DETEKTIV von Jonathan Lethem ist ohne auch nur eine Zeile gelesen zu haben ein Meisterwerk: Vom Cover schaut ein wirklich wilder Detektiv dem Betrachter direkt in die Augen, farblich bicolor reduziert, Titel und Autor in schlichtem Weiß. Kein Vergleich zu manch deutschen Autor dessen Name in knalligem Rot das halbe Cover „ziert“. Hinter dem Buchumschlag gibt es die nächste positive Überraschung: Vom Buchdeckel vorne blickt uns Phoebe an, hinten nochmals der „wilde Detektiv“, Charles Heist. Roslyn Swados mit Tochter Arabella und Phoebe Siegler, Freundin von beiden, ein reinrassiges Produkt Manhattans; drei NYer Frauen, deren Leben aus dem Ruder läuft. Arabella ab in den Westen nach Portland zum Studium, biegt ab zum Mount Baldy auf einen Egotrip und verschwindet vom Radar. Die psychotische Phoebe sieht ihre Chance gekommen, um NY ade zu sagen. Sie begibt sich im kalifornischen Upland auf die Suche nach Arabella. Das ist der Beginn einer Zweckgemeinschaft mit dem „wilden Detektiv“ Charles Heist. Seine Berufung: Befreiung von Lebewesen der verschiedensten Arten aus leidvollen Umständen. Es folgt eine Mischung aus Fiktion und Realität. Phöbe schwatzt und schwatzt in unübertroffener Schnoddrigkeit und sarkastischer Phrasendrescherei. Sie hat die „rechthaberische Gewissheit, dass die Welt im Arsch war“, glaubt „wir lebten in einer verrückten Scheißwelt“ und denkt „normale Menschen sind vielleicht das Entsetzlichste, was es auf Erden gibt; normale Amerikaner, besser gesagt.“ In der Mojave Wüste, wo zwei Hippie-Fraktionen, oder besser zwei freiwillig aus der Gesellschaft Ausgeschiedene, die „Kaninchen“ und die Bären“ gegeneinander und untereinander kämpfen, kommt es zum Showdown auf einem Riesenrad. Lesen wie auf einem Weg mit Stolpersteinen. Kauderwelsch. Keine flach gebügelte Übersetzung, sondern ein herausforderndes Lesestück. Ausdauer ist gefragt und eine Akzeptanz der absurden Handlung. Ab jetzt werde ich mich fragen – wenn ich in den Himmel blicke – was mir die Kondensstreifen sagen wollen.

"Reiten wir los, Mary Poppins"
von einer Kundin/einem Kunden am 07.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Phoebe Siegler, eine arbeitslose Radiomoderatorin, und Charles Heist, der "wilde Detektiv", suchen die verschwundene Arabella, die Tochter von Phoebes bester Freundin. Die Spur führt ins bergige kalifornische Hinterland, wo Hippies und Aussteiger wilde Kommunen gegründet haben und fernab der restlichen Gesellschaft ein karges Le... Phoebe Siegler, eine arbeitslose Radiomoderatorin, und Charles Heist, der "wilde Detektiv", suchen die verschwundene Arabella, die Tochter von Phoebes bester Freundin. Die Spur führt ins bergige kalifornische Hinterland, wo Hippies und Aussteiger wilde Kommunen gegründet haben und fernab der restlichen Gesellschaft ein karges Leben führen. Die Clan der "Kaninchen" und der "Bären" sind dort erbittert verfeindet, was den Job der beiden nicht einfacher macht. Doch in jenen bewegten Tagen - Trump hat frisch die Wahl gewonnen, Leonard Cohen ist soeben verstorben - kann man nicht wählerisch sein, und so begibt sich das ungleiche Paar auf eine skurrile Suche nach der verschwundenen Arabella. T.C. Boyle dürfte sich wahrscheinlich ärgern, dass ihm dieser Roman nicht selbst eingefallen ist. Lethem erzählt in seinem typischen, normale Erzählmuster weitgehend ignorierenden Stil, von seltsamen, aber doch sympathischen Charakteren. Dieser Roman wird aufgrund seiner Extravaganzen nicht jedem Leser gefallen, mich jedoch hat er sehr angesprochen und ich fühlte mich blendend unterhalten.

Der wilde Detektiv
von leseratte1310 am 23.04.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Aufgrund einer Empfehlung engagiert die arbeitslose Phoebe Siegler den Detektiv Charles Heist (genannt „Der wilde Detektiv“), um die Tochter ihrer besten Freundin Rosalyn zu finden. Sie macht sich mit ihm zusammen auf die Suche. Dabei geraten sie in die Mojave-Wüste, wo sie auf einen bunt zusammengewürfelten Haufen von Menschen ... Aufgrund einer Empfehlung engagiert die arbeitslose Phoebe Siegler den Detektiv Charles Heist (genannt „Der wilde Detektiv“), um die Tochter ihrer besten Freundin Rosalyn zu finden. Sie macht sich mit ihm zusammen auf die Suche. Dabei geraten sie in die Mojave-Wüste, wo sie auf einen bunt zusammengewürfelten Haufen von Menschen treffen, die jenseits von Recht und Gesetz in Stammesgruppen leben. Da gibt es Männergruppen („Bären“) und Frauengruppen („Kaninchen“), die sich spinnefeind sind. Charles hat Zugang zu diesen Gruppen. Immer mehr werden er und Phoebe in gefährliche, ja sogar lebensgefährliche Situationen hineingezogen. Der Schreibstil lässt sich sehr einfach lesen, die Geschichte, die aus der Sicht von Ich-Erzählerin Phoebe berichtet, ist manchmal schwer zu ertragen. Phoebe wollte aus Brooklyn weg, da ihr der Wahlsieg von Donald Trump nicht behagt. Daher erklärt sie sich halbherzig dazu bereit, Arabella zu suchen. Ihre Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen. Heist ist ein schwer zu durchschauender Mensch, der immer wieder mal verschwindet. Phoebe aber fühlt sich immer mehr zu Heist hingezogen und ihre Gedanken kreisen immer mehr um das „Eine“. Die aktuellen politischen Gegebenheiten werden nur angerissen, die Aussteigergeschichten sind gewalttätig und anarchisch und auch die Liebesgeschichte ist nicht wirklich nachvollziehbar. Für mich ist es eine sehr amerikanische Geschichte, die mich nicht packen konnte. Obwohl das Buch recht locker zu lesen ist, hat es mich nicht angesprochen, da vieles zu aufgesetzt wirkt. Kann man lesen, muss aber nicht.

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