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Heute schon für morgen träumen

Roman

Lori Nelson Spielman

(75)
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Beschreibung

Wann hast du zuletzt etwas gewagt?

Als Emilia auf dem New Yorker Flughafen ihre Grosstante Poppy trifft, bekommt sie plötzlich Angst vor der eigenen Courage. Seit mehreren Jahren hat sie ihre Grosstante nicht gesehen. Warum hat sie bloss deren Einladung zu dieser weiten Reise nach Italien angenommen? Vor ihr steht nun Poppy - eine alte Dame, behängt mit verrücktem Modeschmuck und bunten Tüchern.

Traust du dich heute?

Poppy tut so, als wüsste sie allein, was im Leben wichtig ist: etwas riskieren, Erfahrungen sammeln und sich selbst dabei treu bleiben. Das Leben als bunten Strauss an Möglichkeiten geniessen - lache laut, singe falsch, liebe innig!

Leben ist jetzt!

Ist vielleicht etwas dran an dem, was Poppy sagt? Emilia wagt es: Sie tanzt auf Brücken, umarmt die Sonne und geniesst die Magie des Augenblickes. Dabei kann wohl kaum etwas schiefgehen, oder?

Voller Gefühl Myself 20181201

Lori Nelson Spielman gehört zu den erfolgreichsten Romanautorinnen weltweit. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit ihrem ersten Roman, ›Morgen kommt ein neuer Himmel‹, der in über 30 Ländern erschienen ist und in Deutschland der Jahresbestseller Belletristik 2014 war. Auch ihre beiden folgenden Romane, ›Nur einen Horizont entfernt‹ sowie ›Und nebenan warten die Sterne‹, wurden sofort zu Nummer-1-Bestsellern..
Andrea Fischer hat Literaturübersetzen studiert und überträgt seit über zwanzig Jahren Bücher aus dem britischen und amerikanischen Englisch ins Deutsche, unter anderem die von Lori Nelson Spielman, Michael Chabon und Mary Kay Andrews. Sie lebt und arbeitet im nördlichen Münsterland.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 26.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8105-3062-2
Verlag Fischer Krüger
Maße (L/B/H) 21.6/13.9/3.5 cm
Gewicht 555 g
Originaltitel With love from aunt Poppy
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Andrea Fischer
Verkaufsrang 2071

Kundenbewertungen

Durchschnitt
75 Bewertungen
Übersicht
54
18
1
1
1

das schlechteste Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 20.12.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

das schlechteste Buch von Spielman. Eine Geschichte die niergendwo und niergendwann passieren kann. Lesen bitte etwas anderes. Personen nicht überzeugend. Authorin hat keine Ahnung, wovon sie schreibt. War sie mal in Italien oder in DDR? Glaube ich nicht.

eine Geschichte über Träume - und was man daraus macht
von Lesen und Träumen - Sabine aus Ö aus Wien am 25.09.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe schon ein paar Romane der Autorin gelesen, die mir bis jetzt immer sehr gut gefallen hatten. Der Klappentext an diesem Buch hat mich auf jeden Fall angesprochen und wiederum eine schöne Geschichte versprochen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, und sie erzählt die Handlung aus Emilias Sicht i... Ich habe schon ein paar Romane der Autorin gelesen, die mir bis jetzt immer sehr gut gefallen hatten. Der Klappentext an diesem Buch hat mich auf jeden Fall angesprochen und wiederum eine schöne Geschichte versprochen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, und sie erzählt die Handlung aus Emilias Sicht in der Gegenwart. Passagen aus der Vergangenheit werden aus der Sicht ihrer Großtante Poppy erzählt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es aufgrund kurzer Längen zwischendrin kein Highlight für mich ist. Die Handlung lebt auf jeden Fall durch die verschiedenen Charaktere. Emilia ist das graue Mäuschen, das sich von ihrer Großmutter unterdrücken lässt und es allen anderen um jeden Preis recht machen will - dabei übersieht sie allerdings, dass sie sich selbst verliert. Dann gibt es noch ihre Cousine Lucy - sie ist das genaue Gegenteil: sie ist flippig, setzt ihre Reize jederzeit ein, ist aber trotzdem unglücklich. Und dann gibt es da noch ihre Großtante Poppy. Sie lebt für den Augenblick, ist flippig und genießt das Leben. Um diese drei Personen dreht sich im Prinzip die ganze Geschichte - die Nebencharaktere wurden aber ebenso gut eingebaut. Mir hat an diesem Buch sehr gut gefallen, wie die Autorin dem Leser vermittelt, dass man sich selbst wichtig nehmen muss, dass man für sich lebt und nicht für andere, und dass man auch mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen soll - und: dass man seine Träume leben soll. Vor allem die Entwicklung von Emilia, die sich im Laufe der Reise immer mehr aus ihrer Komfortzone hinauswagt und eine selbstbewusste junge Frau wird, fand ich sehr überzeugend. Auch die Familiengeschichte fand ich sehr gut beschrieben, und die bildhaften Beschreibungen der Örtlichkeiten haben wesentlich dazu beigetragen, selbst dorthin fahren zu wollen und diese ganzen Orte zu besuchen. Trotz der genannten kleinen Längen gebe ich dem Buch sehr gern eine Leseempfehlung und freue mich schon jetzt auf das nächste Werk der Autorin.

Vom Suchen und Finden der Liebe
von Hyperventilea am 02.09.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Liebe in all ihren Formen gibt den Ausschlag, ob das Leben eine trübsinnige Schwarzweißzeichnung ist oder ein farbenfrohes Ölgemälde“. Emilia arbeitet in Brooklyn als Bäckerin im Feinkostgeschäft ihrer Familie, doch eigentlich möchte sie lieber schreiben. Als die von der Familie „verstoßene“ Großtante Poppy Emilia bittet, si... „Liebe in all ihren Formen gibt den Ausschlag, ob das Leben eine trübsinnige Schwarzweißzeichnung ist oder ein farbenfrohes Ölgemälde“. Emilia arbeitet in Brooklyn als Bäckerin im Feinkostgeschäft ihrer Familie, doch eigentlich möchte sie lieber schreiben. Als die von der Familie „verstoßene“ Großtante Poppy Emilia bittet, sie auf eine Italienreise zu begleiten, zögert sie zunächst. Poppy ist wie Emilia eine Zweitgeborene und die haben in Emilias Familie seit Generationen kein Glück in der Liebe. Manche Familienmitglieder glauben sogar an einen Fluch der zweitgeborenen Fontanas, der sie dazu verdammt, ihr Leben allein verbringen zu müssen. Gegen den Willen von Großmutter, Schwester und Vater beschließt Emilia schließlich, die Reise anzutreten. Gemeinsam mit Poppy und Cousine Lucy- ebenfalls zweite Tochter- geht es auf eine Tour durch das Land ihrer Vorfahren. Eine Reise in die Vergangenheit mit Blick in die Zukunft, in der Emilia klar wird, was für sie eigentlich wichtig ist. Lori Nelson Spielman schreibt gewohnt flüssig und eingängig. Sie nimmt die Ich-Perspektive von Emilia ein, in Einschüben kommt aber auch Großtante Poppy zu Wort, die aus ihrem Leben im Italien der 60er Jahre erzählt. Wer sind Emilia und Poppy, die Hauptfiguren des Romans? Für ihre Familie sind sie Zweitgeborene, deren Schicksal vorherbestimmt ist. „Es ist doch interessant, dass wir alles dransetzen, die Meinung anderer über uns zu bestätigen- egal ob sie gut oder schlecht ist“, meint Poppy. Emilia ist natürlich überzeugt, dass es sowas wie Flüche nicht wirklich gibt, trotzdem hat sie sich in ihre Rolle des unscheinbaren Mädchens geflüchtet, wartet passiv, versteckt sich, kleidet sich wie eine alte Frau. Sie lernt sich in Italien selbst besser kennen. „Warum gibst Du dem Universum die Macht, über dich zu bestimmen, aber glaubst nicht, dass es dich erlösen kann“, fragt Poppy und bringt Emilia kräftig zum Nachdenken. Eigentlich ist nämlich Emilia eine Träumerin voller Zuversicht. Sie sieht das Leben lieber so wie es sein sollte, als wie es ist. Poppy wirkt beinahe wie ein Gegenpol zu Emilia aktiv, schillernd, lebenslustig, temperamentvoll, selbstbewusst und selbstbestimmt. Sie blickt auf ein außergewöhnliches Leben voller dramatischer Momente zurück, hofft darauf, an ihrem 80. Geburtstag in Italien ihre große Liebe wieder zu treffen. Wo Emilia zu passiv agiert, sich und ihr Temperament zu sehr zurückhält, versucht sich Cousine Lucy offensiv gegen den „Fluch“ zu wehren. Sie präsentiert sich sehr selbstbewusst, geizt nicht mit ihren Reizen, stürzt sich blind von einem Liebesabenteuer ins nächste, gönnt sich keine Pause und ärgert sich über Emilias Untätigkeit und Lethargie. Die Reisegesellschaft besteht aus drei sehr unterschiedlichen Charakteren, die sich nach und nach immer näher kommen. Sie erkennen: Der wahre Fluch liegt in der Hoffnungslosigkeit, in der Untergrabung ihres Selbstvertrauens, in dem Unvermögen, an ihre Träume zu glauben- und damit an sich selbst. Alle drei Frauen wecken Sympathien, sind nachvollziehbar und stimmig dargestellt. Die drei gegensätzlichen Persönlichkeiten gestalten die Geschichte lebendig und abwechslungsreich. Wird Poppy die Liebe ihres Lebens wieder treffen? Können Emilia und Lucy den Fluch der Zweitgeborenen brechen? Und was geschah in den 60er Jahren wirklich in Poppys Vergangenheit? Poppys Lebensgeschichte ist mindestens so spannend wie die aktuellen Ereignisse während des Italienaufenhalts. Lori Nelson Spielman hat einen manchmal zwar leicht rührselig anmutenden, aber durchaus sehr unterhaltsamen, lesenswerten Roman über Familie, Rollen, Vorurteile, sich selbst erfüllende Prophezeihungen, Lebenslügen, Schicksal, Träume und natürlich über die Liebe geschrieben. Lebensweisheiten von Doris Day ,„the future is not ours to be“ finden darin genauso Platz wie die der Rolling Stones „You don‘t always get what you want, you get what you need“. Der Roman appelliert an die Leser, lieber im Jetzt zu leben, das Jetzt hat man schließlich besser unter Kontrolle als die Zukunft. Und wer sich dabei bemüht, das Besondere im Alltäglichen zu erkennen, kommt seinem Glück bestimmt noch ein paar Schritte näher.


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