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Der tolle Halberstädter. Geschichten des Dreißigjährigen Krieges

Band 2. Historischer Roman

Geschichten des Dreißigjährigen Krieges Band 2

Jörg Olbrich

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Beschreibung

Nach der Schlacht am Weissen Berg 1620 spitzt sich die Lage zwischen Katholiken und Protestanten weiter zu und der Krieg verlagert sich in die Pfalz. Herzog Christian von Halberstadt trifft in Den Haag auf seine Cousine Elisabeth Stuart, die sich dort mit ihrem Gemahl, dem Winterkönig Friedrich V., im Exil befindet. Er verliebt sich in seine Königin und schwört ihr, die Pfalz für sie zurückzuerobern.
In Böhmen werden die Güter der unterlegenen Protestanten neu verteilt und Albrecht von Wallenstein gehört zu den grossen Gewinnern. Philipp Fabricius scheint sich als Wallensteins Gutsverwalter auf ein ruhiges Leben mit seiner Frau Magdalena freuen zu können.
Ein junger Zimmermannsgeselle begibt sich auf Wanderschaft und gerät mitten in die Wirren des Kriegsgeschehens. In weiten Teilen des Reiches kämpfen die Menschen um das nackte Überleben.

Verwüstung, Hungersnöte, Armut und Pest kosteten zwischen 1618 und 1648 rund sechs Millionen Menschen das Leben. Der zweite Band der sechsteiligen Romanreihe „Geschichten des Dreissigjährigen Krieges“ überzeugt mit historischen Fakten und einer spannungsgeladenen Entwicklung.

Jörg Olbrich, Jahrgang 1970, lebt in Mittelhessen.
Das Heimatdorf des Autors, das zwischen Wetzlar und Braunfels liegt, wurde während des Dreissigjährigen Krieges von spanischen Truppen verwüstet. Die Spanier wollten die Kirchenglocke einschmelzen, um Waffen herzustellen. Die Dorfbewohner versteckten die Glocke jedoch, woraufhin die feindlichen Truppen das Dorf niederbrannten.
Nach der Veröffentlichung seiner ersten Kurzgeschichte 2003 folgten Beiträge in Anthologien. Die Kurzgeschichte „Herz aus Stein“ wurde 2008 in der Kategorie „Beste deutschsprachige Kurzgeschichte“ mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. 2010 belegte sein Roman „Das Erbe des Antipatros“ dort in der Kategorie „Bestes Romandebüt, national“ den 3. Platz.
Sein historischer Roman „Der Winterkönig“ – erster Band eines sechsteiligen Romanzyklus’ zum Dreissigjährigen Krieg – erschien 2017 im acabus Verlag.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 532
Erscheinungsdatum 03.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86282-619-3
Verlag Acabus Verlag
Maße (L/B/H) 21.2/13.4/4 cm
Gewicht 553 g

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Kundenbewertungen

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Der Winterkoenig
von einer Kundin/einem Kunden am 26.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Echt schwache Geschichte. Enttaeuschend! Der Dreissigjaehrige Krieg, so ein interessantes Thema! Und der Autor macht bloede schwache Liebesgeschichten daraus. Es ist zugegebener Massen schwierig sich wirklich in die Zeit hineinzuversetzen, aber unglaubwuerdige Zufaelle, Gedanken, Dialoge machen es nur schlimmer. Schlichte Konzen... Echt schwache Geschichte. Enttaeuschend! Der Dreissigjaehrige Krieg, so ein interessantes Thema! Und der Autor macht bloede schwache Liebesgeschichten daraus. Es ist zugegebener Massen schwierig sich wirklich in die Zeit hineinzuversetzen, aber unglaubwuerdige Zufaelle, Gedanken, Dialoge machen es nur schlimmer. Schlichte Konzentration auf Fakten haette den "Geschichten" sicher geholfen, sie authentischer zu machen.

Geschichtsunterricht auf sehr spannende Art und Weise. Hervorragend gelungen!
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 27.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Vorab möchte ich sagen, dass ich historische Romane nicht zu meinen Favoriten zähle. Aber dieses Buch hat mir Lust auf mehr gemacht. Als ich das Cover sah, hat es mich angesprochen und neugierig gemacht. Der 30jährige Krieg ist für mich eher nur eine Zahl und hat mich nie besonders interessiert, das hat sich nun geändert. Ich... Vorab möchte ich sagen, dass ich historische Romane nicht zu meinen Favoriten zähle. Aber dieses Buch hat mir Lust auf mehr gemacht. Als ich das Cover sah, hat es mich angesprochen und neugierig gemacht. Der 30jährige Krieg ist für mich eher nur eine Zahl und hat mich nie besonders interessiert, das hat sich nun geändert. Ich war sehr positiv überrascht, wie subtil man Menschen langweilige Daten und Fakten in einer schönen Geschichte verpackt näher bringen kann. Ich werde auf alle Fälle die nächsten Teile lesen. Vielen Dank Jörg Olbrich, du hast mich überrascht und mich sehr gut unterhalten, aber vor allem hast du mir das Genre Historische Romane näher gebracht. Absolute Leseempfehlung nicht nur für Kenner auch für Einsteiger und Laien.


  • Artikelbild-0
  • Den Haag, 13. April 1621

    "Seid Ihr Eurer Cousine schon einmal begegnet?", fragte Landgraf Moritz von Oranien-Nassau.
    "Nein."
    "Ihre Schönheit und ihre Anmut sollen atemberaubend sein."
    "Ich weiss nur, dass sie eine Königin ohne Reich ist." Herzog Christian von Braunschweig ritt gelangweilt neben dem Landgrafen her, der eine Vertretung der niederländischen Generalstände aus Den Haag anführte, um den böhmischen König Friedrich V. und seine Gemahlin Elisabeth Stuart zu begrüssen. Zunächst hatte der Herzog nicht mitreiten wollen, sich dann allerdings von Moritz dazu überreden lassen. Trotz seines noch jungen Alters hatte der Halberstädter klare Vorstellungen von seiner Zukunft, in der er sich als mächtiger Feldherr sah. Friedrich aus der Pfalz sah er als Feigling an, der vor seinen Feinden davonlief.
    "Ihr werdet anders über sie denken, wenn Ihr sie erst kennengelernt habt." Der Landgraf hob eine Augenbraue und betrachtete Christian abschätzend.
    "Ich bin der Meinung, dass Friedrich in der Pfalz um seine Kurwürde kämpfen sollte, wenn er diese nicht auch noch verlieren will." Der Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel spuckte verächtlich auf den Boden. Die aufrechte Haltung und die leicht hochgezogenen Augenbrauen zeigten die Überheblichkeit, die der junge Halberstädter seinen Mitmenschen gegenüber an den Tag legte.
    "Es ist nicht seine Schuld, dass er aus Böhmen fliehen musste. Und erst recht nicht die Eurer Cousine."
    Christian antwortete nicht. Er wusste, dass Moritz den Kampf um die Pfalz nur ungern abgebrochen hatte und am liebsten dorthin zurückgekehrt wäre. In diesem Punkt war der Herzog von Braunschweig mit dem Landgrafen einer Meinung. Als Rittmeister hatte er ein Heer von fast vierhundert Reitern angeführt. Sie hatten mehrere Kämpfe gegen die Spanier ausgefochten und deren Oberst Spinola dabei in arge Bedrängnis gebracht. In der Nähe von Worms hätten sie beinahe einen entscheidenden Sieg errungen.
    Nachdem die evangelische Union sich aber aus den Kämpfen in Hessen und der Rheinpfalz herausgehalten hatte und inzwischen kurz vor der Auflösung stand, hatte Moritz von Oranien-Nassau den Rückzug befohlen, um sein Heer nicht völlig aufzureiben. Hinzu kam, dass der zwölfjährige Friedensvertrag zwischen Spanien und den Niederlanden bald auslief, und die Truppen somit zur Verteidigung des eigenen Landes benötigt wurden.
    Sehr zum Unwillen seiner Mutter war Christian daraufhin nicht nach Halberstadt zurückgekehrt. Diese wünschte sich, er würde genau wie sein Bruder Friedrich Ulrich in der Heimat bleiben, wo Christian bereits im Alter von siebzehn Jahren das Amt des Bischofs übernommen hatte. In der kurzen Zeit in dem Amt hatte er die Kirche und deren Oberhäupter hassen gelernt und sich dem Krieg zugewandt. Jetzt sass er bereits seit mehreren Wochen in Den Haag und wartete darauf, dass man ihm endlich eine ehrenvolle Aufgabe übertrug.
    Inzwischen hatten Moritz und seine Begleiter den Ort erreicht, an dem sie das vertriebene Königspaar in Empfang nehmen wollten.
    "Wie lange werden uns Friedrich und sein Gefolge noch hier warten lassen?", fragte Christian.
    "Es kann nicht mehr lange dauern", entgegnete Moritz ungehalten. Obwohl sich die beiden schon seit einigen Jahren kannten und inzwischen gut befreundet waren, reagierte der Landgraf noch immer verärgert auf die Aufmüpfigkeit des jungen Herzogs. Wenige Minuten später kündigte eine Staubwolke am Horizont die Ankunft der Königsfamilie an.
    Christian wollte das Moritz gegenüber nicht zugeben, war allerdings doch gespannt darauf, seine Cousine und ihren Gemahl kennenzulernen. Sie waren etwa in seinem Alter und hatten in Böhmen eine schreckliche Zeit erlebt.
    Die Kutsche des Königspaars hielt an, und Christian schaute belustigt zu, wie der Landgraf von seinem Pferd stieg und seinen Gästen die Tür aufhielt. Der Herzog hatte Moritz kämpfen gesehen und wusste, wie gnadenlos er gegen seine Feinde vorging. Das Gehabe, welches er jetzt a