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Die Vereindeutigung der Welt

Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt

Was haben das Verschwinden von Apfelsorten, das Auftreten von Politikern in Talkshows, religiöser Fundamentalismus und der Kunst- und Musikmarkt miteinander gemeinsam? Überall wird Vielfalt reduziert, Unerwartetes und Unangepasstes zurückgedrängt. An die Stelle des eigentümlichen Inhalts rückt vermeintliche Authentizität: Nicht mehr das »was« zählt, sondern nur noch das »wie«.
Die Fähigkeit zur Ambiguitätstoleranz – Uneindeutigkeit und Widersprüchlichkeit auszuhalten – nimmt in den westlichen Gesellschaften rapide ab. Thomas Bauer zeigt die Konsequenzen auf, sollten wir diesen fatalen Weg des Verlustes von Vielfalt weiter beschreiten.
Portrait
Thomas Bauer, geb. 1961, lehrt als Arabist und Islamwissenschaftler an der Universität Münster. 2012 erhielt er den Leibnizpreis.
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  • 1 »Alles so schön bunt hier« – Ein Zeitalter der Vielfalt?
    2 Auf der Suche nach Eindeutigkeit
    3 Kulturen der Ambiguität
    4 Religionen zwischen Fundamentalismus und Gleichgültigkeit
    5 Kunst und Musik auf der Suche nach dem Eindeutigen
    6 Kunst und Musik auf der Suche nach Bedeutungslosigkeit
    7 Der Authentizitätswahn
    8 Vereindeutigung durch Kästchenbildung
    9 Authentischer Wein und authentische Politik
    10 Auf dem Weg zum Maschinenmenschen

    Zitatnachweise und Literaturhinweise
    Zum Autor
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 127
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-011200-7
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 19.5/12.3/1.7 cm
Gewicht 167 g
Verkaufsrang 10416
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Verlust der Mehrdeutigkeit
von einer Kundin/einem Kunden am 09.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die "Ambiguität", die Mehrdeutigkeit ist das große Thema dieses philophischen Essays. Die Zurückdrängung der Vieldeutigkeit zugunsten glatter und damit oft flacher Aussagen und Deutungen in unserer Gegenwart beklagt der Autor und findet dafür Belege in vielen Bereichen. Manche Beispiele erscheinen ein wenig gesucht und konstruie... Die "Ambiguität", die Mehrdeutigkeit ist das große Thema dieses philophischen Essays. Die Zurückdrängung der Vieldeutigkeit zugunsten glatter und damit oft flacher Aussagen und Deutungen in unserer Gegenwart beklagt der Autor und findet dafür Belege in vielen Bereichen. Manche Beispiele erscheinen ein wenig gesucht und konstruiert, oft jedoch findet man unsere Zeit sehr gut widergespiegelt, so in den Abschnitten zur Religion, zu unserer Kultur im Allgemeinen. Besonders interessant und lesenswert (weil selten so darüber gesprochen) sind die Gedanken zur Kunst ab der Zeit der Moderne bis heute.

Ein Augen öffnendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 27.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses kleine Buch eröffnet auf knapp hundert Seiten dem Leser, der Leserin, neue Sichtweisen auf aktuelle gesellschaftliche Vorgänge. Im Buch werden schwerpunktmäßig Religion, Musik und bildende Kunst erörtert, die vorgelegten Ideen sind aber leicht auf andere Bereiche übertragbar. Der Autor wendet sich mit philosophischen und ... Dieses kleine Buch eröffnet auf knapp hundert Seiten dem Leser, der Leserin, neue Sichtweisen auf aktuelle gesellschaftliche Vorgänge. Im Buch werden schwerpunktmäßig Religion, Musik und bildende Kunst erörtert, die vorgelegten Ideen sind aber leicht auf andere Bereiche übertragbar. Der Autor wendet sich mit philosophischen und soziologischen Argumenten gegen Fundamentalismen jeder Art und setzt sich für die Stärkung demokratischer Diskurse und Einrichtungen ein. Ich wünsche dem Buch viele Leser, nein, besser, ich wünsche vielen Lesern dieses Buch. Ich werde es daher bestimmt öfters einmal als kleines Mitbringsel verschenken.

Eine Entdeckung, die Bücher von Thomas Bauer
von einer Kundin/einem Kunden aus Obergösgen am 19.01.2019

(Ich erinnere mich an eine Vernissage, die ich fluchtartig verlassen hatte – die Bilder, eher Krakeleien, hatten so horrende Preise, dass das das einzig kunstvolle, kreative war: Dafür überhaupt, und dann so unverhältnismässig viel, zu verlangen. Ein Gruppe von ÄrztInnen spielten die Begleitmusik: Mit Fäusten schlug der eine auf... (Ich erinnere mich an eine Vernissage, die ich fluchtartig verlassen hatte – die Bilder, eher Krakeleien, hatten so horrende Preise, dass das das einzig kunstvolle, kreative war: Dafür überhaupt, und dann so unverhältnismässig viel, zu verlangen. Ein Gruppe von ÄrztInnen spielten die Begleitmusik: Mit Fäusten schlug der eine auf die Klaviertasten, und sie jaulte dazu, oder stöhnte… Entweder war es eine geniale Kommentierung des Anlasses, oder wahrscheinlich: «Kunst») – Was bedeutet das alles? Die Szenerie kam mir in den Sinn nach dem persönlich gefärbten Schlusskapitel des kleinen Büchleins mit grossem Inhalt. Nach der minuziösen, umfangreichen Studie über «Eine andere Geschichte des Islams» weitet der Autor hier die Thematik ungesunder Vereindeutigung aus in alle Kulturbereiche, und komprimiert bereits gesagtes. Pflichtlektüre gegen alle Verblödung. Warum keine fünf Sterne? Lobenswert, dass der Verlag darauf verzichtet, das Buch in Cellophan zu hüllen. Aber dann bitte keine Reklamekleber aufs Cover, die sich nicht ablösen lassen. Gerade das hat das Buch nicht verdient: zum eindeutigen Werbeträger zu verkommen…