»No Politics«?

Die Geschichte des deutschen PEN-Zentrums in London 1933–2002

Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs Band 20

Helmut Peitsch

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Beschreibung

1933 gründeten vier aus Nazi-Deutschland geflohene Schriftsteller - Lion Feuchtwanger, Max Herrmann-Neisse, Rudolf Olden und Ernst Toller – ein deutsches PEN-Zentrum in London, dessen Charakter sich im Lauf der Zeit veränderte. Dem Wandel der Funktion des Zentrums geht dieses Buch nach: es wirkte als Stimme der freien deutschen Literatur zwischen 1933 und 1939, seit 1941 als Autorennetzwerk zur Vorbereitung der Umerziehung der Deutschen, als Brücke zwischen dem Westen und Nachkriegsdeutschland, und es endete als Symbol einer Geschichte, die oft zur heroischen Legende vereinfacht wurde.In Anbetracht der Schwierigkeiten im Umgang mit einer Emigration, die sowohl eine vielfältig politische als auch eine jüdische Emigration war und zugleich Etappe in der tausendjährigen Geschichte der Judenverfolgung, versucht diese Studie, das jeweilige Spektrum unterschiedlicher Verhaltensweisen ebenso zu rekonstruieren wie die im Laufe der Zeit wechselnden Deutungen des ›unpolitischen‹ Charakters eines ›elitären‹ Clubs.

Dr. Helmut Peitsch ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam..
Dr. Thomas F. Schneider ist Privatdozent für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Osnabrück und Leiter des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 446
Erscheinungsdatum 06.06.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89971-304-6
Verlag V&R Unipress
Maße (L/B/H) 24.7/17.5/4 cm
Gewicht 940 g
Auflage 1. A

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