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Getürkte Weihnacht

Osman Engin

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Beschreibung


"Mit seinen Geschichten aus dem deutsch-türkischen Alltag hat sich der Satiriker Osman Engin zum bekanntesten deutsch-türkischen Humoristen gemausert." Prinz

Was für eine Bescherung! Der Vorzeige-Einwanderer Osman hat beschlossen, nun auch noch wie die "Eingeborenen" zu feiern. Doch auf dem Weg dorthin gilt es einige Probleme zu bestehen: vom Tannenbaumkauf bis zum Christmasshopping, alles will gelernt sein.

Osman Engin, 1960 in der Türkei geboren, lebt seit 1973 in Deutschland. Nach seinem Studium der Sozialpädagogik in Bremen wurde er freier Schriftsteller. Monatlich schreibt er Satiren für die Bremer Stadtillustrierte ›Bremer‹, ausserdem arbeitet er u.a. für ›Titanic‹ und ›taz‹. Mehrere Satirensammlungen sind u.a. bei Rowohlt erschienen, ›Kanaken-Gandhi‹ ist sein erster Roman.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 01.10.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-20931-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19.1/12.3/1.5 cm
Gewicht 142 g
Illustrator Til Mette

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Vorauseilende Integrationshörigkeit eines Vorzeigeeinwanderers
von Uli Geißler aus Fürth am 18.12.2006

Sieht man genau hin, ist das Weihnachtsfest und vor allem die oftmals unwirklichen Vorbereitungsorgien eine ausgesprochene skurrile Angelegenheit. Selten lässt sich die eigentliche religiöse und kulturelle Bedeutung dieses Festes noch erkennen. Sich verwischende und vermischende Symbolik und extreme Oberflächlichkeit kennzeichne... Sieht man genau hin, ist das Weihnachtsfest und vor allem die oftmals unwirklichen Vorbereitungsorgien eine ausgesprochene skurrile Angelegenheit. Selten lässt sich die eigentliche religiöse und kulturelle Bedeutung dieses Festes noch erkennen. Sich verwischende und vermischende Symbolik und extreme Oberflächlichkeit kennzeichnen das bekannteste und gewichtigste Fest des Christlichen Abendlandes. Da wundert es nicht, wenn sich bei Andersgläubigen ohne Umschweife satirische Gedanken entwickeln. Der Türk-Deutsche Osman Engin, offensichtlich längst integrierter Bremer, hat eben das getan: Weihnachten von der kritisch-satirischen Seite betrachtet. Gut, das haben schon Ungezählte vor ihm ebenfalls, aber aus türkischer Tastatur liest es sich doch ein wenig lustiger, als wenn ein miesepetriger einheimischer Kritiker „vom Leder zieht“. Dabei muss gleich zur Entlastung des Autors klar gesagt werden: er bleibt absolut harmlos, keineswegs kulturfeindlich oder gar herablassend, ein wenig selbstkritisch und kaum wirklich satirisch! Das ist auch das Manko des kleinen Ablenkbüchleins. Irgendwie bleibt einem nichts im Halse stecken – doch das braucht die Satire. Die vielen verschiedenen Aspekte überspannter Weihnachtsromantik, die unerklärlichen Schenkungsvorgänge unter dem Nadelbaum oder die scheinheiligen Beziehungsbekundungen gepaart mit überspannten Wunschlisten bieten ausreichend Anlass, witzige Situationen zu erleben und zu beschreiben. Einiges davon greift der Autor kulturkritisch und verwundert nachfragend gut auf, lässt seinen Protagonisten so manche Merkwürdigkeit zum Schrecken und Unverständnis seiner Familie übereifrig erfüllen und formuliert witzige Schmunzelabschnitte daraus. Ein paar eingestreute Cartoons von Til Mette eröffnen zudem Deutungssprünge und sorgen für neuen Witz. © 12/2006, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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