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NOAH

Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Strasse lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn NOAH: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert.

Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalen Verschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht.
Portrait
Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. „Therapie“, erschienen 2006, war sein erstes Werk – und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie – und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender „Mailoholic“ ist Fitzek ebenso fleissig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 450
Erscheinungsdatum 21.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-945386-57-6
Reihe BILD am Sonntag Thriller 2019
Verlag Eder & Bach
Maße (L/B/H) 21.6/13.4/3.5 cm
Gewicht 446 g
Verkaufsrang 9656
Buch (Taschenbuch)
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Fr. 11.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Der Meister des Psychothrillers

Désirée Hasler, Buchhandlung Schönbühl

Stellen Sie sich vor: Sie wachen obdachlos und ohne Gedächtnis auf. Der einzige der ihnen beisteht ist ein Obdachloser der voller Wahnvorstellungen ist und recht verrückt zu sein scheint. Die Geschichte wird aber immer komplexer. Es geht schlussendlich darum, wie viele Menschen auf der Erde zuviel sind bevor der totale Kollaps droht. Ein kritisches Buch welches aber "nur" Unterhaltung bleibt doch trotzdem sehr zum Denken anregt! Unbedingt lesen! Wenn Sie dieses Buch ins Regal stellen, wird es Ihnen noch lange im Gedächtnis nachhallen....

Kundenbewertungen

Durchschnitt
143 Bewertungen
Übersicht
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Wichtige Hintergrundthematik
von Buchbegeistert am 14.03.2020

Was soll ich sagen? Ich habe dieses Buch gerade beendet und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Zur fiktiven Geschichte: man springt wie von Fitzek gewohnt direkt ins Geschehen, was ich sehr an seinen Büchern mag. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was das lesen super „abwechslungsreich“ macht und di... Was soll ich sagen? Ich habe dieses Buch gerade beendet und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Zur fiktiven Geschichte: man springt wie von Fitzek gewohnt direkt ins Geschehen, was ich sehr an seinen Büchern mag. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was das lesen super „abwechslungsreich“ macht und die Handlungen der Personen noch spannender gestaltet. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, da man immer das Gefühl hat, man ist drauf und dran die Lösung der Verschwörung aufzudecken. Zum Hintergrund: Fitzek schmückt das Buch mit sehr wichtigen und aktuellen Denkansätzen aus, welche er absolut perfekt in die fiktive Geschichte einbaut. Ein bisschen erschreckend ist zu sehen, dass vieles, was im Buch beschrieben wird, zu unserer aktuellen Corona-Virus-Situation passt. Einige seiner Sätze hören wir tatsächlich momentan im Fernsehen. Dies lässt einen wirklich über die akuten Probleme dieser Welt nachdenken und ich kann nicht einmal genau sagen, ob das Buch nun ein Happy End hat oder nicht. Was ich sagen kann: das Buch hinterlässt -zumindest bei mir- eine etwas bedrückte Stimmung, da es aufzeigt, wie egoistisch wir Menschen doch sind und wie „wenig“ man doch an der Gesamtsituation ändern kann. Ein absolut überzeugendes Buch, das JEDEN zum nachdenken bringt! Jeder sollte sich mit der Thematik auseinandersetzen!

Noah
von einer Kundin/einem Kunden aus Pratteln am 30.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Etwas träger einstieg. Auch nach 50 seiten für mich immer noch chaotisch und undurchsichtig. Trotz exzellenter bewertungen hab ichs mal beiseite gelegt. Elisabeth leuthardt

Der Mensch liebt das wegsehen
von FrauSchafski am 19.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Fitzeks Erstling „Die Therapie“ fand ich großartig, der war genau nach meinem Geschmack. Aber schon sein zweites Buch „Amokspiel“ war so furchtbar, dass ich der Ansicht war, ich müsse zwei Bücher von zwei unterschiedlichen Autoren gelesen haben. Also bleibe ich skeptisch, was nicht heißt, dass ich nicht dennoch das ein oder ande... Fitzeks Erstling „Die Therapie“ fand ich großartig, der war genau nach meinem Geschmack. Aber schon sein zweites Buch „Amokspiel“ war so furchtbar, dass ich der Ansicht war, ich müsse zwei Bücher von zwei unterschiedlichen Autoren gelesen haben. Also bleibe ich skeptisch, was nicht heißt, dass ich nicht dennoch das ein oder andere weitere Buch von ihm lesen werde. „Noah“ war zum Glück wieder ein Treffer, das merke ich schon auf den ersten Seiten, die nur so dahinflogen. Schreiben und Spannung aufbauen kann Fitzek, das ist keine Frage. Schon das Handlungssetting ist interessant: Ein Mann „Noah“, wie die Tätowierung auf seine Handfläche vermuten lässt, wacht ohne Erinnerung im Versteck eines leicht paranoiden Obdachlosen auf. Nach und nach setzen sich immer mehr Puzzlestücke zusammen, die vermuten lassen, dass der gute Noah teil einer „großen Verschwörung“ sein könnte. Okay, ich gebe zu, das klingt nicht sehr innovativ, aber mehr möchte ich nicht verraten, weil ich sonst den Plot zu sehr vorwegnehmen würde. Fakt ist - und das ist der Hauptgrund, warum mir der Thriller so gut gefallen hat - Fitzek kann auch ernst. Denn die Thematik, auf die das alles letztlich hinausläuft, ist wichtig. Eine Thematik, vor der man nicht länger die Augen verschließen darf. Danke, das ist wichtig und notwendig. Gleichzeitig wird auch deutlich, wie sehr der Autor sich in seinen Recherchen mit dem, was er da postuliert, auseinandergesetzt hat. Klar, wer den „literarischen Zeigefinger“ erheben will, muss zeigen, dass das, was er anprangert, Hand und Fuß hat. Und dadurch, dass Fitzek beides gelingt, ist dieser Thriller weit mehr als ein 08/15-Blockbuster. Vielmehr nutzt der Autor seine enorme Reichweite, um seine Leserschaft wachzurütteln. Ob das einen langfristigen Effekt hat, bleibt fraglich, denn wie wird so schön klargestellt: Der Mensch liebt das Wegsehen. Fazit: Sebastian Fitzek hat durch „Noah“ meinen Respekt gewonnen. Respekt dafür, dass er ein Massenmedium nutzt, um durch seine Figuren Aufklärungsarbeit zu betreiben. Natürlich geht es letztlich um Unterhaltung - und Verkaufszahlen - aber das sei ihm verziehen. 4/5 Sterne.