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Durch deine Augen

Roman

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Simon hat versucht, sich das Leben zu nehmen. Peter will ihm helfen und nimmt Kontakt mit der Therapeutin Lisa auf. Die drei waren einst Kindergartenfreunde, doch daran kann Lisa sich nicht mehr erinnern. Als Forscherin hat Lisa eine Methode gefunden, wie man das Bewusstsein eines Menschen als Hologramm sichtbar machen kann. So will sie Patienten helfen, wieder in eine echte Beziehung zu anderen zu treten. In ihrem Bemühen, den völlig in sich verschlossenen Simon zu retten, kommen sich Peter und Lisa näher. Auch die verschüttete Kindheit steigt wieder vor Lisa auf. Nach dem Bestseller „Der Susan Effekt“ ein neues Meisterstück von Peter Hoeg über umwerfende menschliche Begegnungen.
Portrait
Hoeg, Peter
Peter Høeg, 1957 in Kopenhagen geboren, ist mit dem Roman Fräulein Smillas Gespür für Schnee (Hanser 1994) zum internationalen Bestsellerautor geworden. Bei Hanser liegen ausserdem vor: Vorstellung vom zwanzigsten Jahrhundert (Roman, 1992), Der Plan von der Abschaffung des Dunkels (Roman, 1995), Die Liebe und ihre Bedingungen in der Nacht des 19. März 1929 (Erzählungen, 1996), Die Frau und der Affe (Roman, 1997), Das stille Mädchen (Roman, 2007), Die Kinder der Elefantenhüter (Roman, 2010), Der Susan-Effekt (Roman, 2015) und Durch deine Augen (Roman, erscheint im Februar 2019). Peter Høeg lebt in der Nähe von Kopenhagen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 18.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26168-6
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 20.8/12.8/3 cm
Gewicht 419 g
Originaltitel GENNEM DINE ØNJE
Übersetzer Peter Aus dem Dänischen Urban-Halle
Verkaufsrang 43083
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
9
8
3
1
0

Fiktion und Realität halten den Spannungsbogen
von einer Kundin/einem Kunden aus Endingen am 07.08.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Ein Hörbuch, das bei mir von Anfang an einen regelrechten Sog verursacht hat. Ein grandioses Werk für alle Psychologie- und Science-Fiction-Fans wie mich. Es hat zwar einige Zeit gebraucht, bis ich die Zusammenhänge im Ganzen verstanden habe. Doch der Autor hat mir glücklicherweise einen roten Faden hinterlassen, welcher mich g... Ein Hörbuch, das bei mir von Anfang an einen regelrechten Sog verursacht hat. Ein grandioses Werk für alle Psychologie- und Science-Fiction-Fans wie mich. Es hat zwar einige Zeit gebraucht, bis ich die Zusammenhänge im Ganzen verstanden habe. Doch der Autor hat mir glücklicherweise einen roten Faden hinterlassen, welcher mich gekonnt durch die Zeitsprünge führt. Denn hier wird das Innerste der Protagonisten nach außen gekehrt und betrachtet, bewertet sowie bis ins Detail durchleuchtet. Die Hauptfiguren überschreiten die Grenzen des eigenen Bewusstseins und haben mich dabei als Hörer in ihren Bann gezogen. Traumata werden verarbeitet, Erlebtes aus dem Unterbewusstsein ans sichtbare Tageslicht gezogen. Mittels einer fiktiven neurowissenschaftlichen Erfindung erfahre ich Unglaubliches über die Probanden. Peter Hoeg hat es geschafft mich mit der Hauptfigur Peter leiden und zweifeln zu lassen und als Hörer hofft man nach jedem sogenannten Scanning auf Linderung oder Lösung des jeweiligen Problems. Der Autor führt mich als Hörer gekonnt durch die zwei verschiedenen Ebenen dieser Erzählung. Da sind zum einen die aktuellen Probleme mit Simon, dem suizidgefährdeten Freund der Hauptfigur und parallel dazu geht es zurück in die Kindheit, in welcher alles begann und sich Stück für Stück zu einem spannenden Ganzen fügt. Gesprochen von Frank Stieren, der mit seiner facettenreichen Stimme die Geschichte subtil unterstreicht, fasziniert dieses Hörbuch und ist deshalb absolut empfehlenswert.

Eine außergewöhnliche Lektüre!
von Lia48 am 29.06.2019

INHALT: Peters Pflegebruder Simon, hat sich versucht das Leben zu nehmen. Nur mit sehr viel Glück überlebt er. Peter ahnt, dass es in Simon einen Teil gibt, der nicht sterben möchte. Als er auf Lisa, eine frühere gemeinsame Freundin trifft, die mittlerweile am Institut für neuropsychologische Bildgebung arbeitet, sieht er eine... INHALT: Peters Pflegebruder Simon, hat sich versucht das Leben zu nehmen. Nur mit sehr viel Glück überlebt er. Peter ahnt, dass es in Simon einen Teil gibt, der nicht sterben möchte. Als er auf Lisa, eine frühere gemeinsame Freundin trifft, die mittlerweile am Institut für neuropsychologische Bildgebung arbeitet, sieht er eine Chance für seinen Pflegebruder, sich hier helfen zu lassen. Lisa kann sich nach einem schrecklichen Schicksalsschlag nicht mehr an die ersten sieben Jahre ihres Lebens erinnern. Sie selbst forscht nun daran, wie man das Bewusstsein eines Menschen als Hologramm sichtbar machen kann, um in Beziehung mit anderen zu treten. Zu ihr kommen vor allem Patienten, die diverse Traumata erleben mussten. Nach und nach erinnern sie sich an ihre Kindheit. Im Kindergarten gehörten Peter, Lisa und Simon zu den "schlaflosen Kindern". Und während die anderen in der Gruppe ihren Mittagsschlaf abhielten, entdeckten die Freunde, dass sie in das Bewusstsein von anderen Menschen gelangen konnten... MEINUNG: Anfangs konnte ich noch nicht einschätzen, in welche Richtung die Reise beim Lesen gehen würde. Denn dies ist sicherlich eine etwas außergewöhnliche Lektüre. Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass sie so "abgedreht" sein würde... Ich würde sie inhaltlich etwas mit den Werken von Banana Yoshimoto vergleichen. Zumindest was das Spiel mit Wirklichkeit, Fantasie, Träumen und einer anderen Ebene des Bewusstseins angeht, gibt es große Ähnlichkeiten. Ebenfalls beinhaltet das Buch dabei philosophische Elemente, die zum Nachdenken über das Leben einladen. Zusätzlich ist Peter Hoegs Werk noch ein kleines bisschen Science-Fiction-mäßig angehaucht, wenn man es denn so nennen möchte. Zumindest würde ich die Arbeit mit den technischen Geräten in der Forschungseinrichtung teilweise diesem Genre zuordnen. Die Geschichte wird aus Peters Perspektive erzählt und enthält viele Erinnerungen an früher, so wie häufiges In-das-Bewusstsein-Gehen von anderen Menschen. Auch Suizid und sexueller Missbrauch kommen vor - daher eine Triggerwarnung! Manche Stellen konnten mich durchaus bewegen, an anderen konnte ich mich regelrecht fallen lassen. Wie Peter anfangs auf Lisa trifft und ab sofort im Institut mit anwesend sein darf, hätte auf mich gerne noch etwas authentischer wirken dürfen. Die wissenschaftlichen und technischen Vorgänge am Institut konnten mein Interesse leider eher weniger wecken, doch ich bin auf diesen Gebieten auch weniger bewandert. Zudem waren es mir persönlich etwas zu viele "übersinnliche" Elemente, die für mich nicht greifbar waren und ich hätte mir diese dezenter eingesetzt gewünscht. Damit war ich leider nicht die perfekte Zielperson für dieses Buch. Trotzdem hatte ich insgesamt das Gefühl, dass es sich durchaus lohnen kann, sich mal aus der eigenen Komfort-Zone herauszuwagen und sich auf etwas Neues einzulassen. Fazit: Peter Hoeg spielt mit Wirklichkeit, Fantasie, Träumen und einer anderen Ebene des Bewusstseins - eine Geschichte für Leser die sich auf eine außergewöhnliche Lektüre einlassen wollen! Für mich persönlich war sie inhaltlich etwas zu "übersinnlich", doch das Buch hat durchaus das "gewisse Etwas". 3,5/5 Sterne!

Das menschliche Bewusstsein
von einer Kundin/einem Kunden am 07.06.2019

Peter Hoeg behandelt in seinem Roman das interessante Thema der Möglichkeit das Bewusstsein eines anderen Menschen sehen und erleben zu können. Die Geschichte ist wirklich gut geschrieben und war streckenweise auch wirklich fesselnd. Leider waren mir die Charaktere für die Thematik zu oberflächlich, oder blieben dies zumindest f... Peter Hoeg behandelt in seinem Roman das interessante Thema der Möglichkeit das Bewusstsein eines anderen Menschen sehen und erleben zu können. Die Geschichte ist wirklich gut geschrieben und war streckenweise auch wirklich fesselnd. Leider waren mir die Charaktere für die Thematik zu oberflächlich, oder blieben dies zumindest für mich. Es fiel mir schwer mit ihnen mitzufühlen, obwohl es hier doch irgendwie genau darum geht. Das fand ich wirklich schade. Deshalb rangiert Hoegs Roman für mich nur im Mittelfeld. Zusätzlich konnte ich auch nicht alle Gedankengänge nachvollziehen und teilen. Muss man jedem Kinderschänder und Mörder verzeihen? Können diese Menschen eigentlich nichts dazu? Haben sie keine Wahl? Ich weiß nicht. Fand ich schwierig. Leider im Gesamten gesehen nicht mein Buch.