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Eine himmlische Katastrophe

Roman

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Ein altes Kloster in einem ebenso bezaubernden wie vergessenen Winkel im Burgund. Drei betagte Nonnen, die mehr schlecht als recht den Laden am Laufen halten. Und eine junge Frau, Louise, aus der Pariser Banlieue, die ein Talent hat, in Schwierigkeiten zu geraten. Die Schwestern sind allerdings keineswegs so harmlos, wie sie zunächst scheinen – und Lou hat noch ganz andere Qualitäten, als man ihr zugetraut hätte.

Was als Katastrophe beginnt, entpuppt sich schon bald als himmlische Fügung. Denn mit Lous Hilfe werden die drei Nonnen nicht nur all ihre finanziellen Probleme los, sondern auch noch im ganzen Land berühmt. Was leider für einige Irritationen bei den Dienstherren in Rom sorgt. Denn was um alles in der Welt bedeutet es, dass die Damen plötzlich als »Ein göttlicher Harem« durch die Lande tingeln?

Portrait

Thomas Montasser arbeitete als Journalist und Universitätsdozent und war Leiter einer kleinen Theatertruppe. Er ist Vater von drei Kindern und lebt mit seiner Familie in München. Er liebt Swing, alte Bücher und Frühstück im Freien. Es gibt für ihn nichts Erholsameres, als ein gutes Buch zu lesen (ausser natürlich: eines zu schreiben).

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 178
Erscheinungsdatum 14.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36411-5
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 18.8/11.6/2 cm
Gewicht 181 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 81831
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Diese Nonnen rocken voll ab. Amüsante Wohlfühllektüre.
von SternchenBlau am 27.09.2019

Eine moderne, junge Frau und drei betagte Nonnen, diese Mischung ergibt eine amüsante Wohlfühllektüre für ein paar vergnügte Stunden. Lou verschlägt es nicht freiwillig ins Kloster, das wird ihr als Bewährungsauflage aufgedrückt. Doch nach und nach wachsen ihr die Schwestern ans Herz, wie sie uns auch als Leser*innen ans Herz wa... Eine moderne, junge Frau und drei betagte Nonnen, diese Mischung ergibt eine amüsante Wohlfühllektüre für ein paar vergnügte Stunden. Lou verschlägt es nicht freiwillig ins Kloster, das wird ihr als Bewährungsauflage aufgedrückt. Doch nach und nach wachsen ihr die Schwestern ans Herz, wie sie uns auch als Leser*innen ans Herz wachsen. Lou entdeckt das musikalische (Rock-)Talent der drei und fädelt so eine Musiktour für sie ein. Autor Thomas Montasser erzählt mit einem ironischen, manchmal bewusst antiquierten Stil. Die Erzählhaltung ist auktorial und sorgte bei mir für viel Schmunzeln. Manchmal war mir das schließlich zu manieriert und dadurch kam ich nicht sehr nah an die Protagonist*innen heran. Generell müssen sich diese alle nicht groß mit Hindernissen herumschlagen, Lou gelingt die Tour-Organisation quasi mühelos. Genauso wie Widerstände fehlen weitgehend Entwicklungsbögen der Protagonist*innen. Trotzdem ich habe sie sehr gerne bei ihrer Reise begleitet und es sind tolle, charmante Frauenfiguren. Einen Pluspunkt bekommt „Eine himmlische Katastrophe“ von mir, weil Montasser immer wieder Plädoyers für ein friedliches Miteinander der Religionen und Kulturen einbaut. Und sein Roman setzt dieses Miteinander gleich sehr liebevoll selbst um. „Eine himmlische Katastrophe“ bietet einen paar amüsante Wohlfühlstunden: Die 178 Seiten sind flott gelesen und lassen einen mit einem wohlig-warmen Gefühl zurück. Dafür gibt es von mir 4 von 4 Sternen.

Eine junge Frau der Pariser Balieue trifft auf die Nonnen im Kloster
von einer Kundin/einem Kunden aus Hahnenbach am 01.09.2019

"Eine himmliche Katastrophe" von Thomas Montasser ist ein liebenswertes Taschenbuch von gerade mal 177 Seiten, das sich wunderbar in einer Handtasche verstauen lässt um in Bus oder Bahn auf dem Weg zur Arbeit gelesen zu werden. Mit solcher Lektüre lässt sich der Tag wunderbar und mit einem Lächeln auf den Lippen beginnen. Wi... "Eine himmliche Katastrophe" von Thomas Montasser ist ein liebenswertes Taschenbuch von gerade mal 177 Seiten, das sich wunderbar in einer Handtasche verstauen lässt um in Bus oder Bahn auf dem Weg zur Arbeit gelesen zu werden. Mit solcher Lektüre lässt sich der Tag wunderbar und mit einem Lächeln auf den Lippen beginnen. Wir begegnen in diesem Unterhaltungsrom 3 älteren Nonnen in einem abgelegenen Kloster in Burgund. MIt den Finanzen ist es recht schlecht bestellt und die geldlichen Sorgen begleiten die drei gottesfürchtigen Frauen durch ihren Tag. Das Ende der Klostergemeinschaft scheint greifbar nah. Doch dann kommt Louise aus den Pariser Banlieue, mit Tatoos und Piercing! Nicht freiwillig reist sie in diesen abgelegenen Teil Frankreichs, sondern als eine Art Strafe. Das Gericht hat es ihr auferlegt. Alkohol, Drogen, schlechter Einfluss von Freunden - zu all dem soll sie Distanz gewinnen und ihr Leben neu überdenken. Dass es bei dem Aufeinandertreffen von Lou und den drei ältlichen Nonnen (eine ist ihre Tante) zu Konflikten kommt, versteht sich von selbst. Erst die Musik wird zum Bindeglied und Lou muss erkennen, dass Nonnen auch ganz weltlich denken. Was es mit "Ein göttlicher Harem" auf sich hat, kann der Leser - wahrscheinlich werden es eher Leserinnen sein - in diesem Büchlein miterleben. Obwohl es sich um einen locker und leicht zu lesenden Unterhaltungsroman handelt, verwendete der Autor eine ansprechende und gut gewählte Sprache. Ganz nebenbei erfahren wir auch noch dies und das über Land und Leute in Frankreich. Wie oben schon bemerkt, es ist ein liebenswertes Taschenbuch in kleinem Format, das man ganz bequem im Rucksack oder der Handtasche transportieren kann. Vielleicht inspiriert es auch den ein oder anderen Leser, auf einem Ferientripp diesen Teil Frankreichs zu besuchen.

Eine göttliche Fügung
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarbrücken am 18.08.2019

Der neue Roman des Autors "Thomas Montasser - "Eine himmlische Katastrophe" erschien als TB im Insel-Verlag (2019). Das recht schmale Büchlein konnte mich durch die kuriose Geschichte und - im Besonderen - den wortgewandten und humorvoll-witzigen wie auch tiefgründigen Stil des Autors, der gerne mal (trotz aller Fröhlichkeit im ... Der neue Roman des Autors "Thomas Montasser - "Eine himmlische Katastrophe" erschien als TB im Insel-Verlag (2019). Das recht schmale Büchlein konnte mich durch die kuriose Geschichte und - im Besonderen - den wortgewandten und humorvoll-witzigen wie auch tiefgründigen Stil des Autors, der gerne mal (trotz aller Fröhlichkeit im Roman) einen "Seitenhieb" nach allen möglichen Richtungen "austeilt"; quasi als sein "Markenzeichen" - überaus begeistern und ließ mich ob der sehr feinsinnigen Wortspielereien nicht selten schmunzeln.... Es ist übrigens in Folge der (mindestens) dritte Roman Montasser's, der mich wie seine Vorgänger sehr überzeugen konnte: Dieses Mal finden wir uns im schönen Burgund wieder; genauer gesagt im sehr abgeschiedenen und von der Welt vergessenen Kloster Notre-Dame-de-Bleaumont; bekannt durch dem gleichnamigen einzigartigen Käse (Bleaumont), dem im Roman wie seine HauptprotagonistInnen ebenfalls eine Hauptrolle zukommt; hilft er doch, durch den Verkauf desselben die heiligen Hallen irgendwie am Leben zu halten. Das Kloster leidet unter Nachwuchssorgen; die jüngste Nonne ist 74 und Schwester Madeleine (für den Kräutergarten zuständig), Schwester Sophie, die den Bürokram erledigt und Schwester Lucie, Rollstuhlfahrerin, kümmert sich um die Küche, aus der sie sehr selten auftaucht, sind die drei letztverbliebenen Bräute Christi im Kloster. Als Madeleine gerade in ihrem Kräutergarten ist, taucht eine junge Frau auf, die sich als ihre Nichte Louise Prevost entpuppt und einige Wochen "auf Bewährung" im Kloster verbleiben soll. Sie teilt die Liebe ihrer Tante zu Kräutern, wobei sie vor allem der Hanf interessiert, den sie schnell ausfindig macht. Nach anfänglichem Sträuben Lou's vor dem eintönigen Klosterleben findet sie doch schnell dies und das recht cool - besonders ihre Tante, Schwester Madeleine, die nicht nur in Guatemala und Tunesien lebte, sondern auch Bassgitarre spielt! Doch damit nicht genug, bemerkt sie eines Tages beim Verkauf des "Bleaumont"-Käses, dass Schwester Lucie eine kräftige Stimme hat, mit der sie die Menschen wie Trauben an ihren Stand lockt - und Schwester Sophie entpuppt sich gar als begnadete Organistin: In Lou keimt eine Idee auf, da sie immer mehr versteht, wie es um den Erhalt des Klosters steht und schaltet ihren Freund Ali ein, um für das Trio eine Konzertreihe zu managen, die die "Bleues des Bleaumont" bzw. den "Göttlichen Harem" aus der Finanzkrise des Klosters herausführt: Wird der Plan aufgehen? Wir begleiten nun die drei Schwestern mit Lou und ihrer Tournee-Entourage (bestehend aus drei bezaubernden go-go-Tänzerinnen wie einem sympathischen, wenn auch zwielichtigen Manager namens Ali) auf ihrer Tournee, die sie nach Grigny führt, in die Pariser Vorort-Betonburgen, in denen ein nettes, nein viele Völkchen wohnen, was die Schwestern positiv überrascht; lernen einen tätowierten und gepiercten Pfarrer kennen und einen Caféhausbesitzer namens Ibrahim, der sich mit Schwester Lucie, die sehr weltoffen ist, anfreundet. Im Pariser Ritz begegnen wir einem Wagenmeister, der es Lou angetan hat und die Liste der Tourneedaten wird immer länger, die alten Damen haben großen Erfolg! Pointiert, humorvoll und mit Tiefgang nimmt der Autor in gewohnt fröhlicher (Schreib-)manier so manches aufs Korn, das durchaus kritisiert werden kann: Vorurteile gegen Bewohner der Banlieues, gegenüber anderer Religionen wie z.B. dem Islam, der "wirbelnden" Welt im digitalen Zeitalter etc. Lou besitzt Fähigkeiten, von denen sie vermutlich selbst nichts wusste, das Happy-end ist stimmig und superbe, wenn man bedenkt, wie sich "die Wege des Herrn" fügten... Sogar der Bleaumont erfährt eine Renaissance, da eine junge Frau genau zuhörte... - und verkauft sich wieder excellent! Fazit Eine köstliche Geschichte mit sympathischen ProtagonistInnen; umwerfend komisch, ein fast kriminell guter Lesespaß - wobei jeder einzelne Satz (manche ganz besonders, inklusive der Seitenhiebe, die ein Markenzeichen des Autors für mich sind) einen üppigen Lesegenuss darstellen; Lust auf einen Besuch im schönen französischen Burgund machen und darauf - wenn auch wie hier in Buchform - den Besuch "eines Ortes der Besinnung in dieser besinnungslosen Welt" ernsthaft zu erwägen. Von mir ein Chapeau an den Autor, dessen Sprache und Wortgewandtheit ich sehr schätze und himmlische 5* für ein grandioses Lese- (und nachdenk)vergnügen!