Die Siliziuminsel

Roman

Qiufan Chen

(2)
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Beschreibung

Auf der Siliziuminsel im Südwesten Chinas wird der Elektronikschrott der ganzen Welt recycelt. Inmitten von giftigen Dämpfen und verseuchter Hardware suchen die Müllmenschen nach Verwertbarem. Als eines Tages eine amerikanische Firma die Siliziuminsel modernisieren will, wird das labile Gleichgewicht zwischen den chinesischen Behörden, mächtigen Mafiaclans und internationaler Machtpolitik gestört. Arme und Reiche, Chinesen und Ausländer finden sich in einem Krieg um die letzte Ressource der nahen Zukunft wieder - den Menschen.

Produktdetails

Verkaufsrang 34766
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Altersempfehlung ab 14 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 09.09.2019
Verlag Penguin Random House
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Dateigröße 4269 KB
Originaltitel ¿¿ (Huang chao)
Übersetzer Marc Hermann
Sprache Deutsch
EAN 9783641221829

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 17.11.2020
Bewertet: anderes Format

Packender Zukunftsthriller, der aktueller kaum sein kann: Welt- und Handelsmacht China mit seinem Spagat zwischen Moderne und Tradition, Klima, Umweltverschmutzung, Ausbeutung. Ein rasanter Roman, der uns unser Konsumverhalten vor Augen führt und nachdenklich macht.

Die Folgen des Massenkonsums im Roman des Chinesen Quifan Chen
von inlibrisfutura.de am 20.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Basierend auf Tatsachen, die der Autor eigens gesehen hat, schuf er mit "Die Siliziumsinsel" ein Gedanken anregendes Werk rund um unser Konsumverhalten und den damit anfallenden unglaublichen Müllmengen. In naher Zukunft angesiedelt strotzt dieses Buch vor digitalen Visionen, sowie düsteren Perspektiven auf die Umwelt und unser ... Basierend auf Tatsachen, die der Autor eigens gesehen hat, schuf er mit "Die Siliziumsinsel" ein Gedanken anregendes Werk rund um unser Konsumverhalten und den damit anfallenden unglaublichen Müllmengen. In naher Zukunft angesiedelt strotzt dieses Buch vor digitalen Visionen, sowie düsteren Perspektiven auf die Umwelt und unser Verhalten mit dem Massenkonsum. Neben diesen erschreckenden Ansichten und futuristischen Innovationen zeugt das Werk auch von einer gelungenen Sprache und interessanten Einblicken in die Welt derjenigen, die schon heute von dem Müll der konsumierenden Staaten leben. Wie deren politische Veränderung zukünftig aussehen wird, ist leider nirgends erwähnt, was schade hinsichtlich des sehr informierten Autors ist. Die Sprache ist überzeugend, manche der technischen zukünftigen Entwicklungen naheliegend. Allerdings sind manche Passagen auch äußerst brutal, nahezu ins Abartige ausufernd geschrieben. Neben sich anreihenden Vergleichen, die sich durch das gesamte Buch hinziehen, lässt dies die wirklich potentielle, mit etwas mehr Weitsicht wünschenswerte Geschichte immer wieder ins Holpern geraten - zumindest im Lesefluss. Der Einblick in die bereits heutzutage herrschende Welt des Mülls lässt sich anhand dieses Buches aber durchaus kennenlernen - wenn die technischen Spielereien ausgeklammert werden.

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