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Herkunft

Gewinner des Deutschen Buchpreises 2019 und ausgezeichnet mit dem Eichendorff-Literaturpreis 2020. Nominiert für den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2019 (Shortlist)

Gewinner des Deutschen Buchpreises 2019

HERKUNFT ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und was danach kommt.

HERKUNFT ist ein Buch über meine Heimaten, in der Erinnerung und der Erfindung. Ein Buch über Sprache, Schwarzarbeit, die Stafette der Jugend und viele Sommer. Den Sommer, als mein Großvater meiner Großmutter beim Tanzen derart auf den Fuß trat, dass ich beinahe nie geboren worden wäre. Den Sommer, als ich fast ertrank. Den Sommer, in dem die Bundesregierung die Grenzen nicht schloss und der dem Sommer ähnlich war, als ich über viele Grenzen nach Deutschland floh.

HERKUNFT ist ein Abschied von meiner dementen Großmutter. Während ich Erinnerungen sammle, verliert sie ihre. HERKUNFT ist traurig, weil Herkunft für mich zu tun hat mit dem, das nicht mehr zu haben ist.

In HERKUNFT sprechen die Toten und die Schlangen, und meine Großtante Zagorka macht sich in die Sowjetunion auf, um Kosmonautin zu werden.

Diese sind auch HERKUNFT: ein Flößer, ein Bremser, eine Marxismus-Professorin, die Marx vergessen hat. Ein bosnischer Polizist, der gern bestochen werden möchte. Ein Wehrmachtssoldat, der Milch mag. Eine Grundschule für drei Schüler. Ein Nationalismus. Ein Yugo. Ein Tito. Ein Eichendorff. Ein Saša Stanišić.

Portrait
Stanisic, Sasa
Sas_a Stanis_ic wurde 1978 in Vis_egrad (Jugoslawien) geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Sein Debütroman »Wie der Soldat das Grammofon repariert« wurde in 31 Sprachen übersetzt. Mit »Vor dem Fest« gelang Stanis_ic_ erneut ein grosser Wurf; der Roman war ein SPIEGEL-Bestseller und ist mit dem renommierten Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet worden. Für den Erzahlungsband »Fallensteller« erhielt er den Rheingau Literatur Preis sowie den Schubart-Literaturpreis. Sas_a Stanis_ic_ lebt und arbeitet in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 18.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87473-9
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Maße (L/B/H) 22.2/14.6/3.5 cm
Gewicht 587 g
Verkaufsrang 23
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
36
6
1
4
0

Gewöhnungsbedürftig
von einer Kundin/einem Kunden am 10.12.2019

Inhaltlich sprach mich das Thema sehr an, aber die Erzählung ist einfach zu zerfasert. Ich habe den roten Faden nicht gefunden und die Freude am Weiterlesen irgendwann verloren.

von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2019
Bewertet: anderes Format

In diesem lesenswerten Roman bekommen die Bezeichnungen: Herkunft, Heimat, Abstammung eine ganz besondere Bedeutung. Mit den wunderbaren Figuren der Verwandschaft aus ethnisch gemischten Familien ergeben sich zum Teil verrückte Geschichten, die Stanisic mit leisem Humor erzählt.

Spiel des Lebens
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Vor "Herkunft" dem Gewinner des Deutschen Buchpreises 2019 las ich drei der Titel, die auf der Shortlist waren ("Das flüssige Land", "Kintsugi", "Nicht wie Ihr") und zwei weitere von der Longlist ("Der junge Doktorand", "Der Sommer meiner Mutter"). Jedes dieser Bücher hat eine gewisse Stärke, auch wenn mir "Nicht wie Ihr" z.B. s... Vor "Herkunft" dem Gewinner des Deutschen Buchpreises 2019 las ich drei der Titel, die auf der Shortlist waren ("Das flüssige Land", "Kintsugi", "Nicht wie Ihr") und zwei weitere von der Longlist ("Der junge Doktorand", "Der Sommer meiner Mutter"). Jedes dieser Bücher hat eine gewisse Stärke, auch wenn mir "Nicht wie Ihr" z.B. sehr viel mehr gab als "Das flüssige Land". Mein Favorit aber ganz klar: "Kintsugi". Umso weniger zog mich "Herkunft" zunächst in seine Welt. Im Wesentlichen wirkte es auf mich wie Anekdoten eines persönlichen Schicksals - ein bisschen wie Joachim Meyerhoff, nur mit etwas breiterer Perspektive. Unmerklich wird das Buch aber stärker und stärker, wird die Fallhöhe der Figuren größer und größer. Besonders die Großmutter des Erzählers wird fast zu einer tragischen Heldin. Der Moment der finalen Begeisterung stellte sich bei mir am Ende ein, wenn Stanišić sich vom komplett realistischen Stil verabschiedet und in die Postmoderne eintaucht. Auf einmal verschwindet alles nett Plaudrige und stellt Dringlichkeit und Austauschbarkeit beachtlich gleichwertig nebeneinander. Ich will nicht zu viel verraten, aber so etwas habe ich in einem ernsthaften Roman noch nicht erlebt, und der Effekt, den diese Technik hat, ist ein sagenhaftes Schlusserlebnis. (Trotzdem hätte ich meinen Deutschen Buchpreis "Kintsugi" gegeben.)