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Das Volk der Bäume

3 CDs, Lesung. MP3 Format. Ungekürzte Ausgabe

Ein geradezu übertrieben gut komponierter Roman von Hanya Yanagihara

Was als packende Expedition in der Dschungelwelt Mikronesiens beginnt, wird zur Begegnung mit den Abgründen des Menschlichen. In ihrem Roman erkundet Hanya Yanagihara, wie Neugier in Gier umschlägt - nach Ruhm, nach Liebe - und wie weit wir dafür zu gehen bereit sind.

Der junge Arzt Norton Perina kehrt mit einer unfassbaren Entdeckung von der Insel Ivu'ivu zurück: Hat er wirklich ein Mittel gegen die Sterblichkeit gefunden? Eine uralte Schildkrötenart soll die Formel des ewigen Lebens bergen. So kometenhaft er damit zur Spitze der Wissenschaft aufsteigt, so rasant vollzieht sich die Kolonisierung und Zerstörung der Insel. Mit gnadenloser Verführungskraft zieht Hanya Yanagihara uns hinein in den Forscherrausch im Urwald und lässt uns auch dann nicht entkommen, als Perina dort eine weitere Entdeckung macht: seine fatale Liebe zu Kindern. Wie betrachten wir eine Lebensleistung, wenn sich das Genie als Monster entpuppt? Das ist die Frage in diesem brillant geschriebenen, gefährlichen Dschungel von einem Roman.

Portrait
Yanagihara, Hanya
Hanya Yanagiharas Weltbestseller Ein wenig Leben, eines der meistdiskutierten und bestverkauften literarischen Werke der vergangenen Jahre, stand auf der Shortlist des Man Booker Prize, des National Book Award und des Baileys Prize. Yanagihara ist Chefredakteurin des T Magazine der New York Times.

Bundschuh, Matthias
Matthias Bundschuh studierte Schauspiel in London, Wien und Berlin. Neben Engagements u. a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, an den Münchner Kammerspielen und am Deutschen Theater Berlin ist er häufig in Film- und TV-Rollen zu sehen. Ein breites Publikum kennt ihn aus dem mehrfach ausgezeichneten Kinofilm Shoppen.

Schoss, Gunter
Gunter Schoss, geboren 1940, besuchte die Schauspielschule 'Ernst Busch' in Berlin und ist seitdem in zahlreichen Filmen und Serien zu sehen - z. B. Tatort, Rosa Roth oder Tierärztin Dr. Mertens. Ausserdem ist er ein versierter Hörbuch- und Synchronsprecher und wurde für seinen Part in der Dokumentation Drei Stunden Güstrow mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Hollaender, Thomas
Thomas Hollaender, geboren 1963 in Berlin, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Berlin und war danach auf verschiedenen Theaterbühnen in Berlin zu sehen. Heute arbeitet er als Theaterregisseur sowie als Sprecher für Hörbücher, Funk und Fernsehen.

Schönfeld, Joachim
Joachim Schönfeld, geboren 1963, gehörte zum Ensemble des Deutschen Nationaltheaters Weimar, der Freien Volksbühne Berlin und des Schillertheaters Berlin. Seit 1992 arbeitet er freischaffend als Schauspieler für Film und Fernsehen und war unter anderem im Tatort und in Mein Mann, der Trinker zu sehen. Zu hören ist er in zahlreichen Hörfunk-und Hörbuchproduktionen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Matthias Bundschuh, Gunter Schoß, Thomas Hollaender, Joachim Schönfeld
Anzahl 3
Erscheinungsdatum 01.02.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783957131577
Verlag Hörbuch Hamburg
Spieldauer 1050 Minuten
Übersetzer Stephan Kleiner
Verkaufsrang 196
Hörbuch (CD)
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Fr. 38.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
17
3
1
1
0

Das Volk der Bäume
von einer Kundin/einem Kunden am 19.02.2019
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der klug geschriebene Roman handelt von menschlichen Abgründen und Abgründen in der wissenschaftlichen Forschung. Die fesselnde und faszinierende Geschichte zieht den Leser mit Sog in die Handlung, ist unterhaltsam und lässt einen nachdenklich zurück. Großartig, unbedingt lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2019
Bewertet: anderes Format

Wirklich schön geschrieben. Kann ich sehr gut mit "Tage in Burma" von George Orwell vergleichen. Nicht nur von Schreibstil her, sondern auch von Qualität der Geschichte.

Ivu?ivu oder Die Suche nach dem Heiligen Gral
von einer Kundin/einem Kunden am 16.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Norton Perina will weg, raus aus dem Alltagstrott, der kaum Geheimnisse und definitiv keine Abenteuer bereithält. Da kommt die Anfrage auf eine Expedition ins Nirgendwo mitzukommen durchaus gelegen. Hinter vorgehaltener Hand wird zudem von Inselbewohnern gesprochen, die älter sind als unsere Vorstellungskraft es für möglich erachtet. So weit, so... Norton Perina will weg, raus aus dem Alltagstrott, der kaum Geheimnisse und definitiv keine Abenteuer bereithält. Da kommt die Anfrage auf eine Expedition ins Nirgendwo mitzukommen durchaus gelegen. Hinter vorgehaltener Hand wird zudem von Inselbewohnern gesprochen, die älter sind als unsere Vorstellungskraft es für möglich erachtet. So weit, so interessant. Hanya Yanagihara hat mich mit "Ein wenig Leben" derart begeistert, dass die Enttäuschung bei diesem Buch leider umso größer ist. "Das Volk der Bäume" liest sich als Lebensgeschichte, umrahmt von der gegenwärtigen Situation in der sich Perina befindet. Angeklagt wegen dem Missbrauch an seinen Adoptivkindern sitzt er in Haft. Ein enger Vertrauter steht in Kontakt zu ihm und ermuntert ihn, den brillanten Wissenschaftler, seine Memoiren zu verfassen. Es gilt, so die Meinung der Protagonisten, eine Frage zu erörtern: Kann man die wissenschaftlichen Leistungen, die geradezu bahnbrechenden Erkenntnisse unabhängig von der Persönlichkeit des Wissenschaftlers betrachten? Letztendlich ist diese Frage jederzeit auf andere Bereiche des Lebens übertragbar. Kann ich ein Buch, eine Geschichte, ein Gedicht großartig finden, obwohl ich weiß, dass die Verfasser verabscheuungswürdige Menschen sind? Dieses Buch ist nicht leicht zu ertragen, die Gedanken der beiden Männer sind selbstverständlich notwendig, um ihre Meinung zu spiegeln, aber furchtbar sind sie trotzdem. Mir persönlich hat der Zugang gefehlt. Ich hab das Buch weggelegt und fragte mich was mir damit gesagt werden sollte. Einzelheiten, z.B. zum Raubbau an der Insel und sämtlichen Folgen, die damit einhergehen, kamen mir zu kurz. Durch die einseitige Sicht gab es keinerlei Reflektion moralisch verwerflicher Situationen, seien es Experimente an Menschen, die völlige Zerstörung eines Ökosystems, die Adoption dutzender einheimischer Kinder und deren Missbrauch. Nichtsdestotrotz hat das Buch einige interessante Stellen, beispielsweise die Frage nach dem ewigem Leben und welche Kompromisse wir dafür eingehen würden. "Ein wenig Leben" hat mehr zu bieten.