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Der Zopf meiner Großmutter

Roman

Alina Bronsky

(107)
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Beschreibung

Meine Grossmutter, mein Grossvater, seine Geliebte und ich.

»Ich kann mich genau an den Moment erinnern, als mein Grossvater sich verliebte. Es war klar, dass die Grossmutter nichts davon mitkriegen sollte. Sie hatte schon bei geringeren Anlässen gedroht, ihn umzubringen, zum Beispiel, wenn er beim Abendessen das Brot zerkrümelte.«

Kaum jemand kann so böse, so witzig und rasant von eigenwilligen und doch so liebenswerten Charakteren erzählen wie Alina Bronsky: Max’ Grossmutter soll früher einmal eine gefeierte Tänzerin gewesen sein. Jahrzehnte später hat sie im Flüchtlingswohnheim ein hart-herzliches Terrorregime errichtet. Wenn sie nicht gerade gegen das deutsche Schulsystem, die deutschen Süssigkeiten oder ihre Mitmenschen und deren Religionen wettert, beschützt sie ihren einzigen Enkel vor dem schädlichen Einfluss der neuen Welt. So bekommt sie erst als Letzte mit, dass ihr Mann sich verliebt hat. Was für andere Familien das Ende wäre, ist für Max und seine Grosseltern jedoch erst der Anfang.

Ein Roman über eine Frau, die versucht, in einer Gesellschaft Fuss zu fassen, die ihr entgleitet. Über einen Mann, der alles kontrollieren kann ausser seine Gefühle. Über einen Jungen, der durch den Wahnsinn der Erwachsenen navigiert und zwischen den Welten vermittelt. Und darüber, wie Patchwork gelingen kann, selbst wenn die Protagonisten von so einem seltsamen Wort noch nie gehört haben.

»Die Autorin erzählt mit einer Leichtigkeit, als würde sie eine Handbreit über dem Küchenboden schweben.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 09.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05145-2
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19.5/12.2/2.5 cm
Gewicht 292 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 43947

Kundenbewertungen

Durchschnitt
107 Bewertungen
Übersicht
52
34
18
2
1

Großartig !
von einer Kundin/einem Kunden am 03.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lesen Sie unbedingt dieses wunderbare und berührende Buch über eine erstaunliche Großmutter-Enkel-Geschichte! Ein Roman so voller Herzenswärme unter der rauhen Schale!

interessanter stil
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 22.06.2020

Witz, einfühlsamkeit und ein hohes maß an realitätssinn zeichnet dieses buch aus

Kommt leider nicht an Baba Dunja heran...
von einer Kundin/einem Kunden am 07.05.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nachdem ich von "Baba Dunjas letzter Liebe" total begeistert war, war "Der Zopf meiner Großmutter" für mich sehr enttäuschend. Sprachlich ist es zwar wirklich gut erzählt und ich mag die kantigen Charaktere, die Alina Bronsky zu erschaffen vermag. Leider übertreibt sie es mit der Kantigkeit der Großmutter, sodass ich sie als Ch... Nachdem ich von "Baba Dunjas letzter Liebe" total begeistert war, war "Der Zopf meiner Großmutter" für mich sehr enttäuschend. Sprachlich ist es zwar wirklich gut erzählt und ich mag die kantigen Charaktere, die Alina Bronsky zu erschaffen vermag. Leider übertreibt sie es mit der Kantigkeit der Großmutter, sodass ich sie als Charakter einfach nur abstoßend fand. Alles, was an ihr wohl liebenswerte Macken sein sollen, geprägt durch Mühsale des Lebens, löst bei mir nur Kopschütteln aus. Und auch bei den Nebenfiguren kam keine rechte Sympathie auf. Die Geschichte plätschert so dahin, ohne großartigen roten Faden. Zwar vergeht Zeit und man begleitet die Menschen auf ihrem Lebensweg, aber keiner wird je wirklich aktiv und versucht, etwas aus seinem Leben zu machen. Alle lassen sich von den Schicksalen des Lebens überrennen - auch die Großmutter, die zusätzlich dazu auch noch allen anderen diktiert, was sie zu tun und zu lassen haben. Entwicklungen, die eine Geschichte spannend machen, sucht man hier eher vergebens. Zwar wird angedeutet, dass dem Erzähler am Ende die Abnabelung von der Großmutter gelingt, aber eigentlich ist selbst diese von außen eingefädelt worden. Und wenn sie nicht gestorben sind, machen sie immer noch genau so weiter :(


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