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Ein Gentleman in Arles - Gefährliche Geschäfte

Ein Provence-Krimi

Peter-Smith-Reihe Band 2

Anthony Coles

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Beschreibung

Spaziergänge mit Windhund Arthur, genussvolle Speisen in pittoresk gelegenen Restaurants - so hat sich Peter Smith seinen Ruhestand vorgestellt. Doch dann wird ein junger Polizist bei einer angeblich ungefährlichen Observierung erschossen. Der Grossvater des Getöteten glaubt diese Version nicht und bittet den ehemaligen Geheimdienstler Smith um Hilfe. Verdächtig erscheint dem Agenten im Ruhestand sofort, dass der Leichnam eingeäschert wurde. Schneller als ihm lieb ist, findet sich Smith in einem Durcheinander verschiedenster Interessen wieder und entdeckt eine provenzalische Verschwörung.

»Auch der zweite Fall für Peter Smith verbindet französische Lebensart mit britischem Humor.«, BuchMarkt, 01.06.2019

Anthony Coles lebt, genau wie seine Hauptfigur, seit einigen Jahren in Arles. Und genau wie Peter Smith ist auch er Kunsthistoriker, der an renommierten Universitäten auf beiden Seiten des Atlantiks unterrichtet hat. Für den Geheimdienst war er allerdings nie tätig, sondern, etwas prosaischer, im internationalen Wirtschaftssektor. Er hat zwei erwachsene Töchter und einen Windhund namens Arthur. »Ein Gentleman in Arles – Mörderische Machenschaften« ist sein erster Roman.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.05.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783492993258
Verlag Piper
Originaltitel A Incident at Beauduc
Dateigröße 6333 KB
Übersetzer Michael Windgassen
Verkaufsrang 12565

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Kundenbewertungen

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eine missglückte Operation und seine Folgen...
von Sylvia Ballschmieter aus Fredersdorf-Vogelsdorf am 30.07.2020

Ein Gentleman in Arles- Gefährliche Geschäfte von Anthony Coles zur Geschichte: Spaziergänge mit Windhund Arthur, genussvolle Speisen in pittoresk gelegenen Restaurants – so hat sich Peter Smith seinen Ruhestand vorgestellt. Doch dann wird ein junger Polizist bei einer angeblich ungefährlichen Observierung erschossen. Der Groß... Ein Gentleman in Arles- Gefährliche Geschäfte von Anthony Coles zur Geschichte: Spaziergänge mit Windhund Arthur, genussvolle Speisen in pittoresk gelegenen Restaurants – so hat sich Peter Smith seinen Ruhestand vorgestellt. Doch dann wird ein junger Polizist bei einer angeblich ungefährlichen Observierung erschossen. Der Großvater des Getöteten glaubt diese Version nicht und bittet den ehemaligen Geheimdienstler Smith um Hilfe. Verdächtig erscheint dem Agenten im Ruhestand sofort, dass der Leichnam eingeäschert wurde. Schneller als ihm lieb ist, findet sich Smith in einem Durcheinander verschiedenster Interessen wieder und entdeckt eine provenzalische Verschwörung. mein Fazit: Den Leser erwartet ein spannender, packender Roman aus der ruhigen abgeschiedenen Camargue. Der Leser taucht in die Welt der Bauern der Camargue und ihres Zusammenhaltes ein. Gleichzeitig wird die Stadt Arles wunderbar geschildert, so das man sich mitten drin fühlt. Mittelpunkt der Geschichte ist eine missglückte militärische Operation am Strand von Beauduc. Der Protagonist Smith ist mir sehr sympathisch. Gleichzeitig umgibt ihn etwas geheimnisvolles. Er ist vor einigen Jahren nach Arles gekommen, um seinen Ruhestand zu genießen. Sein Freund Gentry bittet ihn, den Mord an einem jungen Familienvater aus der Camargue aufzuklären... Smith durchdringt ein Netz aus Intrigen, entgeht Anschlägen und hilft dem Großvater des Getöteten, den Mord zu sühnen, weil dieser verraten wurde. Mittendrin die Familie Aubanet, die so auch ins Fadenkreuz gerät...

Agententhriller in Arles
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2019

Der Vorgängerband fing zumindest noch als Regionalkrimi an, dieser zweite Band ist nun jedoch eindeutig ein Agententhriller. Mir hat die Geschichte um den in die Jahre gekommenen, aber noch sehr fitten "James Bond", namens Peter Smith, wieder gut gefallen. Die Story ist diesmal noch rasanter und auf jeden Fall sehr gefährl... Der Vorgängerband fing zumindest noch als Regionalkrimi an, dieser zweite Band ist nun jedoch eindeutig ein Agententhriller. Mir hat die Geschichte um den in die Jahre gekommenen, aber noch sehr fitten "James Bond", namens Peter Smith, wieder gut gefallen. Die Story ist diesmal noch rasanter und auf jeden Fall sehr gefährlich, denn mächtige und rücksichtslose Männer sind darin verstrickt. Allerdings ist Peter Smith ebenfalls rücksichtslos und ihnen, dank guter Vernetzung und Rückendeckung durch seinen Freund Gentry und seine französischen Freunde, den Aubanets und Girondous gewachsen. Letztere Freundschaft ist ziemlich zwielichtig und war so im letzten Band noch nicht entwickelt. Girondous ist ein südfranzösischer Capo/Gangsterboss, den eine gewisse vorsichtige Akzeptanz und Hilfestellung mit beiderseitigem Vorteil mit Smith verband, jetzt ist dies plötzlich eine Freundschaft. Damit, so gebe ich zu, hatte ich Probleme. Dass Peter Smith so seine eigene Vorstellung von moralischem Handeln hat, gehört zu seiner Person dazu, doch der gute Freund von einem Gangster und seiner Familie zu sein, der um des Profits willen über Leichen geht ... kommt mir sehr fragwürdig vor und erinnert mich doch sehr an Mafiapaten, die ach so liebevolle Ehemänner und Väter sind. Smith produziert in diesem Band einige Leichen und das hat nicht mehr mit Selbstverteidigung zu tun, sondern entsteht aus aktivem Handeln. Will man Spaß an diesem Thriller haben, dann muss man sich auf Beweggründe wie "ein Mann tut alles für seine Freunde" und "ein Mann räumt auf" einlassen. Die regionalen Bezüge sind wieder sehr sachkundig und anschaulich eingefügt und die kleine Liebesgeschichte am Rande entwickelt sich weiter. Wem Agententhriller gefallen, der ist mit dem "Agenten in Rente", Peter Smith, sicher gut bedient und ihn erwarten spannende und unterhaltsame Lesestunden. Ich vergebe 4 Sterne. Dank an den Verlag für ein Leseexemplar.

Agenten kennen kein Alter
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 20.05.2019

David Gentry und Peter Smith verleben ihren (Un-) Ruhestand in Arles. Beide Freunde waren im Berufsleben Kollegen, sie waren erfolgreiche Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes. Aber auch im Alter können sie es nicht lassen, ab und an ihre Deckung als erfolgreiche pensionierte Geschäftsleute zu verlassen. Als Gentrys einheimi... David Gentry und Peter Smith verleben ihren (Un-) Ruhestand in Arles. Beide Freunde waren im Berufsleben Kollegen, sie waren erfolgreiche Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes. Aber auch im Alter können sie es nicht lassen, ab und an ihre Deckung als erfolgreiche pensionierte Geschäftsleute zu verlassen. Als Gentrys einheimischer Damepartner den Verlust seines Enkels beklagt, der angeblich bei einer Übung seiner Polizeitruppe ums Leben gekommen ist, ist Gentrys Misstrauen geweckt. Smith, schon immer der aktivere Part, beginnt zu arbeiten. Sie wollen den Tod des jungen Beamten aufklären. Erstaunlich, die beiden Rentner verfügen offensichtlich über ein unerschöpfliches Reservoir an Beziehungen und Geld. So können Waffen, abhörsichere Satellitentelefone, gepanzerte Wagen und natürlich kampferprobte Manpower in kürzester Zeit und ausreichender Zahl rekrutiert werden. Smith, für den Loyalität und Ehre ganz groß geschrieben wird, hat eine desillusionierte Sicht auf seinen ehemaligen Beruf. Was er im Dienste Ihrer Majestät sauber, leise und effizient erledigte, ist nichts anderes als sein Freund Alexej tut, nur dass der damit sein Imperium an Drogen-Waffengeschäften und Prostitution leitet. Als die Nachforschungen ergeben, dass die Beteiligung an dieser schiefgelaufenen Aktion bis in die Spitzen der französischen Politik und des Militär reicht, wird er in seiner Sicht bestätigt. Deshalb nutzt er Gangsterboss Alexejs Ressourcen hemmungslos und Leichen pflastern Smith und Gentrys Suche nach den Schuldigen am Tod des jungen Jean-Claude. Mich störte an diesem Rentner-Agenten-Märchen die abwechselnd exzessiv geschilderte Gewalt und dazwischen wieder die überhöhten Loyalitäts-und Ehrbegriffe, die für Smith anscheinend jede Aktion legitimieren. Außerdem gab es dann wieder zur Entspannung ausführliche Exkursionen in die Sphären der wahren provenzalischen Küche, einschließlich minutiös geschilderter Zubereitungen und in die Landschaft der Provence und Camargue kommt auch nicht zu kurz. Die ist nun wirklich schön und wird ebenso kenntnisreich wie poetisch beschrieben. Ach ja, natürlich gehört auch noch eine Liebesgeschichte in einen in Frankreich angesiedelten Krimi und deshalb darf Smith auch noch mit Martine ein spätes, aber zärtliches Glück genießen. Auch dieses Klischee dürfen wir also abhaken. Das Buch hat seine guten Momente, die Landschaft und der ebenfalls schon ältere Windhund Arthur gehören dazu, aber zu mehr als drei wohlwollend aufgerundeten Sternen kann ich mich nicht durchringen.


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