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Free Solo im Yosemite

Alex Honnolds unglaubliche Begehung am El Capitan

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gebundene Ausgabe
Alleine und ungesichert

Nur wenige wagen sich an die Freerider-Route am El Capitan im Yosemite Nationalpark. Alex Honnold klettert die senkrecht abfallende Granitwand in Rekordzeit. Ohne jede Sicherung.

Free solo zu klettern ist ein Balanceakt: zwischen Luft und Fels, Hängen und Fallen, Leben und Tod. Mark Synnott begleitet in diesem Buch den jungen Kletterer Alex Honnold auf seiner Mission eine Route zu begehen, die im Free Solo-Stil als unschaffbar gilt. Dabei zeichnet er ein feinfühliges Portrait dieses Ausnahmesportlers und öffnet Türen für ein tieferes Verständnis des Klettersports, der selbst im gesicherten Zustand ein mitunter grosses Verletzungsrisiko birgt.
Portrait
Mark Synnott, Mitglied des North Face Athleten-Teams, gehört zu den Pionieren im Bigwall-Klettern. Er schreibt unter anderem für das National Geographic Magazin und Rock and Ice. Synnott ist zertifizierter Bergführer und Trainer der Fallschirmretter der United States Air Force. Mit Alex Honnold verbinden ihn eine väterliche Freundschaft und gemeinsame Klettererfahrungen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 28.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7112-0007-5
Verlag Bergwelten
Maße (L/B/H) 21.9/15.6/3.8 cm
Gewicht 762 g
Originaltitel The impossible Climb.
Auflage 1
Übersetzer Doris Steiner
Verkaufsrang 20519
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 37.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Beeindruckend oder verrückt?
von Sikal am 14.09.2019

Am Fuße einer 1000 Meter hohen Wand aus purem Granit zu stehen, kann schon beeindrucken. Hat man vor, diese Wand zu besteigen, so kommt sofort zusätzlich ein gewisser Respekt auf. Und hört man dann von jemandem, der diese Wand ohne Seilsicherung und Solo durchsteigen möchte, stellt man sich schnell die Frage ob diese Idee ni... Am Fuße einer 1000 Meter hohen Wand aus purem Granit zu stehen, kann schon beeindrucken. Hat man vor, diese Wand zu besteigen, so kommt sofort zusätzlich ein gewisser Respekt auf. Und hört man dann von jemandem, der diese Wand ohne Seilsicherung und Solo durchsteigen möchte, stellt man sich schnell die Frage ob diese Idee nicht doch ein wenig an Wahnsinn grenzt. Wenn man die Geschichte von Alex Honnold im Buch von Mark Synnott liest, lässt es an so mancher Stelle an der Leitungsfähigkeit des Menschen zweifeln – gibt es für manche Menschen gar keine Grenzen? Kein Berg ist zu hoch, keine Felswand zu eben und glatt, um nicht doch durchstiegen zu werden. Und dann gibt es Alex Honnold… Mark Synnott, ebenfalls Bergsteiger, Kletterer und leidenschaftlicher Bergführer, hat sich der Geschichte des Free-Solo Kletterers Alex Honnold angenommen. Die Idee des jungen Mannes, die höchste Wand des El Capitan alleine und ohne Kletterhilfen zu durchsteigen, inspirierte den Autor zu diesem Buch. Herausgekommen ist ein Buch über das Klettern wie es spannender kaum sein kann. Von den ersten Versuchen des Autors, sich alleine in den Bergen durchzuschlagen, über die Geschichte des Alpinsports bis zu Alex‘ Idee – man ist ab den ersten Seiten gefangen. Wie ein Krimi lesen sich die Seiten und bis zuletzt darf der Leser gespannt sein, ob Synnott’s Protagonist seine Idee umsetzen kann. Aber in diesem Buch findet sich mehr als ein Krimi über die Besteigung einer, lange Zeit unbezwingbar erscheinenden Wand, das Buch vermittelt auf wunderbare Weise die Geschichte der Kletterei und zollt damit auch einigen ganz Großen des Alpinismus Tribut. Wenngleich sich die Dramen der Hauptgeschichte im Yosemite Nationalpark abspielen, so wird auch auf die europäischen Wurzeln der Kletterei eingegangen, was dieses Buch fast zu einem Who-is-Who des Klettersports macht. Wie weit die Leistung von Alex Honnold als verrückt oder gar als Gefährdung anderer Personen (die bei einem Unglück die Bergung übernehmen müssten …) angesehen werden kann, wird aber nicht außer Acht gelassen. Immer wieder werden die Zweifel angesprochen – von Alex selbst, vom Autor oder auch von dritten Personen. Über die schier übermenschlichen Leistungen zu urteilen obliegt meines Erachtens aber nur Menschen, die ähnliches vollbracht haben – die meisten von uns können darüber nur staunen und dieses Buch als Anreiz verwenden, die Berge mit anderen Augen zu betrachten. 5 Sterne sind hier verdient.

fesselnder Einblick in die Welt des Extremkletterns
von annlu am 27.07.2019

Eine der herausforderndsten Wände im Yosemite Nationalpark, El Capitan, ist das Ziel des Extremkletterers Alex Honnold. Ohne Sicherung, free solo, will er die Route angehen und sich seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Mark Synott, selbst Kletterer, nimmt dies zum Anlass nicht nur den Ausnahmesportler, sondern auch die Welt d... Eine der herausforderndsten Wände im Yosemite Nationalpark, El Capitan, ist das Ziel des Extremkletterers Alex Honnold. Ohne Sicherung, free solo, will er die Route angehen und sich seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Mark Synott, selbst Kletterer, nimmt dies zum Anlass nicht nur den Ausnahmesportler, sondern auch die Welt des amerikanischen Kletterns vorzustellen. Wer sich beim Klappentext eine (reine) Biografie von Honnold erwartet, wird überrascht darüber sein, dass dieser im ersten Teil des Buches wenig bis gar keine Rolle spielt. Das Buch beginnt zwar mit der Szene, in der der Autor erfährt, dass Alex den El Capitan free solo klettern wird, macht dann aber einen Schwenk in die Vergangenheit. Unter dem Titel „Jugend“ erzählt Mark Synnott erst einmal, wie er selbst zum Klettern gekommen ist. Er zieht zwar Parallelen zu Alex Jugendzeit, geht aber nicht immer auf Honnold ein. Viel mehr wird der Yosemite und die wechselnde Kletterszene dort vorgestellt. Dabei werden viele Kletterer vorgestellt, die im Laufe der Erzählung mal mehr, mal weniger Einfluss sowohl auf den Autor als auch auf Alex Honnold nehmen. Der zweite Teil des Buches (betitelt mit „Die Berufswelt“) steigt mit einer Tour von Mark Synnott mit zwei Partnern am Trango Tower ein. Da hier der Autor aus seiner persönlichen Perspektive beschreibt, konnte ich einen guten Einblick in das Klettern mit seinen Gefahren aber auch seinen Höhenflügen gewinnen. Dieser Teil des Buches widmet sich aber auch dem Wettkampf und der Konkurrenz, die zwar zu neuen Aktionen anspornen können, immer wieder aber auch negative Seiten an den Beteiligten hervorkitzeln. Zudem werden hier die Veränderungen im Klettersport/hobby aufgezeigt: die wechselnden (zum Teil selbst auferlegten) Anstandsregeln, die plötzliche Möglichkeit mit dem Vergnügen Geld zu verdienen, das Sponsoring aber auch die steigende Einflussnahme der Medien. Erst im dritten Teil („Topping Out“) steht Alex Honnold absolut im Mittelpunkt. Dabei zeichnet der Autor ein ehrliches Bild von Honnold, das nicht darauf aus ist, ihm zu schmeicheln. Im Gegenteil stellt er seine negativen Charaktereigenschaften genauso vor, wie seine positiven. Synnott begleitet Alex auf mehrere Touren und Routen, während derer sich Honnold Schritt für Schritt auf seine herausragende Leistung am El Capitan vorbereitet. Das Verständnis für die Leistung Honnolds aber auch die Gefahr, der er sich ausgesetzt hat, baut sich aus vielen kleinen Puzzlestücken zusammen, die der Autor auf seinem Weg bis hin zur Beschreibung seines Ziels am El Capitan dem Leser bietet. Um die herausragende Leistung auch gefühlsmäßig als solche zu verstehen empfand ich die persönlichen Berichte des Autors (besonders auch jene über Klettertouren, mit denen Alex Honnold nichts zu tun hatte) sehr hilfreich. Die Gefahr wurde dadurch sicht- und deutbar, dass über Unglücke nicht geschwiegen wird. So war es nicht nur einmal der Fall, dass die hier vorgestellten Sportler einen Unfall nicht überlebt haben. Fazit: Die Mischung aus biografischen Informationen, sachlichen Nacherzählen von Begebenheiten aber auch persönlich geprägten Geschichten ergibt ein Einblick in die Welt des Kletterns, der mich fesseln konnte.

Hochspannung!
von S.A.W aus Salzburg am 25.03.2019

Leider war ich als Student zu höhenängstlich, um mich in einem Kletterkurs einzuschreiben. Heute würde mich das durchaus reizen. Beim Lesen von Honnolds Abenteuer könnte man schon auf den Geschmack kommen. Frei über einer glatten Wand zu hängen, ganz auf seine Finger und Füße zu vertrauen, sich jahrelang an immer schwierigeres G... Leider war ich als Student zu höhenängstlich, um mich in einem Kletterkurs einzuschreiben. Heute würde mich das durchaus reizen. Beim Lesen von Honnolds Abenteuer könnte man schon auf den Geschmack kommen. Frei über einer glatten Wand zu hängen, ganz auf seine Finger und Füße zu vertrauen, sich jahrelang an immer schwierigeres Gelände heranzutasten, der Lebensgefahr ins Auge sehen, Adrenalin und volle Konzentration, im Dialog mit dem Fels sein, der keinen Fehler verzeiht – das klingt wie Leben auf einem anderen Stern. Warum macht einer das? Selbst Thomas Bubendorfer ist zweimal abgestürzt und macht doch immer weiter. Wahnsinn. Für so ein Leben bin ich nicht mutig genug und inzwischen auch zu alt. Aber zumindest beim Lesen des Buches kann ich alles miterleben. Ein Muss für Kletter- und Bergfreunde. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Zaubere dein Leben“