Nichts als die Nacht

Roman

John Williams

(6)
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Beschreibung


Der erste Roman vom Autor des Weltbestsellers ›Stoner‹

Das Leben des jungen Arthur Maxley scheint beherrscht von Müssiggang und einem nie verwundenen Trauma aus der Kindheit. Einen Abend, eine Nacht lang folgen wir ihm, zunächst zu einem Dinner mit seinem Vater, den er viele Jahre nicht gesehen hat. Schuld und Scham lasten auf dieser Begegnung, deren abruptes Ende einen Vorgeschmack gibt auf das verheerende Finale dieser Nacht. Während Arthur sich von einer schönen Fremden verführen lässt, enthüllt sich seine existenzielle Not: Sein Begehren ist tiefer, als dass erotische oder sexuelle Erfüllung es befriedigen könnten.

"Die Intensität, die sich in den 160 Seiten verbirgt, ist förmlich mit Händen zu greifen und spricht von einer tiefen Sehnsucht nach dem Verstehen des eigenen Ich."
Stefanie Rufle, booksection.de, Buch der Woche September 2017

John Edward Williams (1922 -1994) wuchs im Nordosten von Texas auf. Er besuchte das örtliche College und arbeitete dann als Journalist. 1942 meldete er sich widerstrebend, jedoch als Freiwilliger zu den United States Army Air Forces und schrieb in der Zeit seines Einsatzes in Burma seinen ersten Roman. Nach dem Krieg ging er nach Denver, 1950 Masterabschluss des Studiums Englische Literatur. Er erhielt zunächst einen Lehrauftrag an der Universität Missouri. 1954 kehrte er zurück an die Universität Denver, wo er bis zu seiner Emeritierung Creative Writing und Englische Literatur lehrte.
Williams war vier Mal verheiratet und Vater von drei Kindern. Er verfasste fünf Romane (der letzte blieb unvollendet) und Poesie. John Williams wurde zu Lebzeiten zwar gelesen, erlangte aber keine Berühmtheit. Dank seiner Wiederentdeckung durch Edwin Frank, der 1999 die legendäre Reihe New York Book Review Classics begründete, zählt er heute weltweit zu den Ikonen der klassischen amerikanischen Moderne..
Bernhard Robben, geb. 1955, lebt in Brunne/Brandenburg und übersetzt aus dem Englischen, u. a. Salman Rushdie, Peter Carey, Ian McEwan, John Williams, Patricia Highsmith und Philip Roth. 2003 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet, 2013 mit dem Ledig-Rowohlt-Preis für sein Lebenswerk geehrt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 28.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14690-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19.2/12.3/1.5 cm
Gewicht 183 g
Originaltitel Nothing but the night
Übersetzer Bernhard Robben

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Nichts als die nacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Baden-Baden am 27.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Frühwerk von John Williams ist eine Geschichte von Einsamkeit und Trauer. Sein Protagonist Arthur Maxley geht auf den Straßen und Bars in San Francisco umher, um seinen bedrohlichen Träumen und Ängsten zu entfliehen. Eine unruhige Sehnsucht nach der Liebe seiner Mutter befällt ihn oft. Die poetische Sprache lässt das große ... Das Frühwerk von John Williams ist eine Geschichte von Einsamkeit und Trauer. Sein Protagonist Arthur Maxley geht auf den Straßen und Bars in San Francisco umher, um seinen bedrohlichen Träumen und Ängsten zu entfliehen. Eine unruhige Sehnsucht nach der Liebe seiner Mutter befällt ihn oft. Die poetische Sprache lässt das große Talent John Williams erkennen.

Wie ein Gewitter...
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiblfing am 16.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Diese schmale Novelle umfasst gerade mal 148 Seiten und ist das Erstlingswerk des Autors von "Stoner". Wie im Klappentext verraten wird, entstand das Werk nach einem Flugzeugabsturz im Dschungel, wo er wochenlang schwer verletzt festsaß. Arthur Maxley bezeichnet sich selbst als Träumer und Außenseiter. Mit Sicherheit ist er k... Diese schmale Novelle umfasst gerade mal 148 Seiten und ist das Erstlingswerk des Autors von "Stoner". Wie im Klappentext verraten wird, entstand das Werk nach einem Flugzeugabsturz im Dschungel, wo er wochenlang schwer verletzt festsaß. Arthur Maxley bezeichnet sich selbst als Träumer und Außenseiter. Mit Sicherheit ist er keine Identifikationsfigur, nicht mal für sich selbst. Von einem Kindheitstrauma schwer gezeichnet, lässt er sich in seinem Leben ziellos treiben, ohne darin zurecht zu kommen. Bereits auf den ersten Blick wirkt er alles andere als normal. Wir begleiten ihn lediglich einen Abend und eine Nacht lang. Maxley entschließt sich zu einem Treffen mit seinem Vater, zu dem er ein unausgesprochen belastetes Verhältnis hat und das ungut und abrupt endet. Mit steigendem Alkoholpegel und der Gesellschaft einer flüchtigen Bekanntschaft nähert sich die Geschichte unaufhaltsam einem dramatischen Höhepunkt. In diesem frühen Werk von John Williams ist bereits das große Erzähltalent erkennbar, die Fähigkeit Situationen zu beschreiben und Emotionen rüberzubringen. So herrscht eine düstere, unheilschwangere Atmosphäre vor, die in mitreißenden Bildern transportiert wird. Der Leser ahnt, dass Schreckliches passieren muss, dass die angestauten, unterdrückten Gefühle des Protagonisten irgendwann außer Kontrolle geraten müssen und sich dann entladen werden, wie ein Gewitter. "Jetzt aber stürzte die Erinnerung auf ihn ein wie eine Flut, die zu lange aufgestaut und zurückgehalten worden war, wodurch sie schrecklich an Kraft und Wucht gewonnen hatte." Seite 41 Dieses kleine Büchlein lässt mich vor allem durch seine sprachliche Brillanz, begeistert zurück. Ein ganz großes, absolut lesenswertes Debüt eines leider bereits verstorbenen Autors. Die restlichen vorliegenden Romane werde ich mir noch besorgen.

[...] bis das rote Meer, das vor seinen Augen wogte, von gnädiger Dunkelheit verdrängt wurde, bis er, er selbst, von der Dunkelheit verschlungen wurde und er nichts mehr war und nichts mehr fühlte ...
von einer Kundin/einem Kunden am 26.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Psyche des Hauptprotagonisten wird von Williams auf 150 Seiten so ausführlich ausgearbeitet, dass ich das Gefühl bekam, ich hätte eine Nacht mit dem mir von seinem Leben und seinen Ängsten erzählenden Hauptprotagonisten verbracht. Es ist meisterlich, wie Williams seinen Text auf dem Trauma und dem daraus resultierenden Chara... Die Psyche des Hauptprotagonisten wird von Williams auf 150 Seiten so ausführlich ausgearbeitet, dass ich das Gefühl bekam, ich hätte eine Nacht mit dem mir von seinem Leben und seinen Ängsten erzählenden Hauptprotagonisten verbracht. Es ist meisterlich, wie Williams seinen Text auf dem Trauma und dem daraus resultierenden Charakterzügen eines Menschen aufbaut. In seinem Debüt "Nichts als die Nacht" schlummert bereits das literarische Talent Williams´, dem es später gelingen wird, zu Weltruhm zu gelangen. Wie sagte der Kritiker-Pabst Reich-Ranicki immer: "Fabelhaft!"


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