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Haufenweise Lebensräume

Ein Lob der Unordnung im Garten - Naturschutzprojekte, Artenvielfalt, Gestaltung

Nisthilfen und Futterstellen für unsere heimischen Tierarten zu bauen, kann so einfach sein! Laub, Reisig und Äste bleiben dort, wo sie hingehören: im Garten. In den leer geräumten Kulturlandschaften finden Insekten, Vögel, Igel und Eidechsen immer weniger Unterschlupf und Nahrung. Das grüne Wohnzimmer nicht akkurat aufzuräumen, ist ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz.

Sigrid Tinz hält ein Plädoyer für mehr Unordnung im Garten: Blätter, Zweige und Holzhäcksel können zu bunten Haufen aufgeschichtet werden. Auch Lesesteine aus dem Gemüsebeet und Reste vom Mauerbau sind ideale Materialien, um wilde Ecken im Garten anzulegen und so neue Lebensräume zu schaffen. Sie stellt die besten Bauweisen und die wichtigsten Bewohner der verschiedenen Haufen-Varianten vor und berät bei der Material- und Standortwahl, auch für kleine Gärten. Tierporträts helfen, auf die Lebensweisen und Bedürfnisse der liebenswerten Wildtiere Rücksicht zu nehmen und ungebetene Gäste fernzuhalten.
Die Geoökologin macht fachlich fundiert und unterhaltsam deutlich: Mithilfe des "Gartenabfalls" zieht reichlich neues Leben ein. Weil ohne Ordnungswahn das Ökosystem Garten gut funktioniert, bleibt viel Zeit, die Tier- und Pflanzenwelt zu geniessen.
Portrait
Sigrid Tinz, geboren 1975, ist freie Journalistin und Buchautorin für Umwelt-, Natur- und Gartenthemen. Die Geoökologin lebt mit ihren vier Kindern, Kater Rudi und Schäferhündin Mary im Münsterland. Ihre liebste Freizeitbeschäftigung: der kleine Familiengarten voller selbstständiger Blumen, die Gross und Klein viel gemeinsame Zeit für entspannte und spannende Naturerlebnisse lassen.
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  • Leben ist im kleinsten Haufen 9
    Planen, bauen und geduldig sein 13
    Kleine Gebrauchsanleitung für Haufenbauer 16
    Material: woher nehmen und nicht stehlen? 18
    Haufenweise Leben im Holz 21
    Hochgestapelt: Totholzhaufen 26
    Da geht noch was: Variante Baumstumpf 34
    Mit Zweitnutzen: Variante Brennholz 38
    Schichten statt schreddern: Ast- und Reisighaufen 44
    Mundgerecht zurechtgemacht: Mulchhaufen 50
    Abfall-Recycling für neue Lebensräume im Garten 55
    Der Haufen, der vom Himmel fällt: Laub 58
    Einer für alles: herbstlicher Heckenhaufen 64
    Mieter in der Miete: Komposthaufen 68
    Haufen (fast) für die Ewigkeit 73
    Ordentlich: Trockenmauer 76
    Gesammelte Werke: Lesesteinhaufen 82
    Statt Sandkasten: Sandhaufen 90
    Zufallshaufen durchs Nichtstun 97
    Ein Lob der Unordnung 101
    To-do-Liste für unordentliche Gärtnerinnen und Gärtner 107
    Im Winter 109
    Im Frühling 114
    Im Sommer 117
    Im Herbst 120
    Was Sie besser bleiben lassen 123
    Ein Garten für Tiere 127
    Mit Chitin, ohne Wirbel: Insekten, Kriechtiere und Co. 129
    Weich und hungrig: Schnecken und Würmer 152
    Am seidenen Faden: Spinnen 158
    Zu Wasser und zu Lande: Amphibien 162
    Brauchen Sonne und ein Versteck: Eidechsen 164
    Auch sie lieben unordentliche Gärten: Vögel 167
    Die Grossen und Auffälligen: Säugetiere 171
    Lieblingstier zum Schluss: Igel 176
    Paradiesisch schön 179
    Die Autorin 183
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 15.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89566-389-5
Verlag Pala- Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 22.6/15.9/2 cm
Gewicht 470 g
Abbildungen zahlreiche Farbillustrationen und - Fotos
Auflage 1
Illustrator Margret Schneevoigt
Fotografen Sigrid Tinz
Verkaufsrang 3496
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 33.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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ausführlicher und hilfreicher Praxisratgeber
von geheimerEichkater aus Essen am 23.07.2019

Sigrid Tinz erklärt ausführlich, wie man in seinem Garten, zumindest eckenweise, Unordnung zuläßt, so wie die Natur sie selber schafft. Gerade mit Haufen von anfallendem Naturmaterial, das man zusammenträgt, stapelt und der Natur überläßt, lassen sich Lebensräume und Schlumpfwinkel für vielfältige Lebewesen im Garten schaffen... Sigrid Tinz erklärt ausführlich, wie man in seinem Garten, zumindest eckenweise, Unordnung zuläßt, so wie die Natur sie selber schafft. Gerade mit Haufen von anfallendem Naturmaterial, das man zusammenträgt, stapelt und der Natur überläßt, lassen sich Lebensräume und Schlumpfwinkel für vielfältige Lebewesen im Garten schaffen, angefangen von Ohrenkneifern, Käfern, Ameisen, Kröten, Igeln, Eidechsen, Gartenvögeln, Wildbienen und vielen anderen. Egal, ob mit Totholz, verrottendem Baumstumpf, Reisig, Brennholz, Kompost- oder Mulchhaufen, als Trockenmauer, mit Steinen oder mit Zufallshaufen gestalten sich ganz naturnah jene Lebensräume, die in bebauten und häufig versiegelten und überpflegten Flächen verloren gegangen sind. Das Buch zeigt genau und Schritt-für-Schritt auf, wie man die einzelnen Lebensbereiche anlegt, im Laufe des Jahres unauffällig pflegt oder was man besser läßt und, welche Bewohner man so in seinen Garten locken kann. Besonders der große Abschnitt des Buches, in dem die Nützlinge genauer vorgestellt wurden, hat für mich viel neues Wissen aufgezeigt. Insgesamt finde ich die leicht verständlichen Anleitungen und Erklärungen sehr fundiert und hilfreich um seinen Garten in einen unordentlicheren, naturnahen Lebensraum für Gartenbewohner umzuwandeln.