Meine Filiale

Pandolfo

Roman

Michael Römling

(5)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 18.90
Fr. 18.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i

Weitere Formate

Taschenbuch

Fr. 18.90

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

Fr. 36.90

Accordion öffnen
  • Pandolfo

    Hundert Augen

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 36.90

    Hundert Augen

eBook (ePUB)

Fr. 11.00

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

Fr. 31.90

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

Fr. 20.90

Accordion öffnen

Beschreibung

Mailand 1493: Der junge Pandolfo wird schwer verletzt und ohne Gedächtnis von dem Seidenhändler Bernadino Bellapianta auf der Strasse gefunden. Nun arbeitet er für den reichen Unternehmer und Abenteurer. Auf der Suche nach seiner Vergangenheit steigt Pandolfo mit einem Flugmaschinenbauer in die Lüfte auf, stolpert über einen toten Osmanen, verliebt sich zum zweiten Mal in dieselbe Frau, überlebt einen weiteren Mordanschlag und kommt langsam dahinter, dass sein Wohltäter nicht ganz so tadellos ist, wie er scheint.

Es ist ein pures Vergnügen, wie Michael Römling die wüsten, spannenden historischen Ereignisse vor den Augen des jungen Künstlers ablaufen lässt: farbig, respektlos, detailtrunken.

Michael Römling, geboren 1973 in Soest, studierte Geschichte in Göttingen, Besançon und Rom.  Nach der Promotion gründete er einen Buchverlag, schrieb zahlreiche stadtgeschichtliche Werke und historische Romane für junge Leser. Der italienischen Renaissance fühlt er sich seit seiner Dissertation und einem achtjährigen Aufenthalt in Rom verbunden. 

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 13.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27619-4
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18.8/12.3/4.5 cm
Gewicht 449 g
Auflage 1. Auflage

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
4
1
0
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 15.02.2020
Bewertet: anderes Format

Wer ist Pandolfo? Spannender historischer Roman, der unterhaltsam Intrigen und Geheimnisse aufdeckt und den Leser sofort in seinen Bann zieht! Lesenswert!

historische Geschichte - interessant wiedergegeben
von Claudia R. aus Berlin am 17.05.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Klappentext: Mailand 1493: Der junge Pandolfo liegt mit eingeschlagenem Schädel in einem Abfallhaufen. Der Seidenhändler Bernardino Bellapianta findet den Schwerverletzten und pflegt ihn in seinem märchenhaften Palast gesund. Doch Pandolfo hat sein Gedächtnis verloren. Auf der Suche nach seiner Vergangenheit überlebt Pandolfo e... Klappentext: Mailand 1493: Der junge Pandolfo liegt mit eingeschlagenem Schädel in einem Abfallhaufen. Der Seidenhändler Bernardino Bellapianta findet den Schwerverletzten und pflegt ihn in seinem märchenhaften Palast gesund. Doch Pandolfo hat sein Gedächtnis verloren. Auf der Suche nach seiner Vergangenheit überlebt Pandolfo einen zweiten Mordanschlag, steigt mit einem Flugmaschinenbauer in die Lüfte auf, verliebt sich zum zweiten mal in dieselbe Frau und kommt langsam dahinter, dass sein Wohltäter nicht ganz so tadellos ist, wie es scheint... Cover: Das Cover zieht eine Art Aquarellzeichnung eines Herren, in diesem Fall Pandolfo und in großen Buchstaben ist der Titel über das Cover verteilt. Meinung: Der Sprecher hat mir sehr gut gefallen. Er hat einen sehr guten Job gemacht. Er hat versucht, es so lebendig und spannend, wie möglich rüber zubringen. Leider gab es gerade zu Beginn einige Schwierigkeiten und Hürden. Zu Beginn wurde man ein wenig von der Vielzahl der italienischen Namen und teils ähnlich klingenden Namen erschlagen. Auch die Orts- und Perspektivwechsel zu Beginn waren etwas verwirrend. Als es dann mit der eigentlichen Geschichte um Pandolfo begann, kam man besser hinein und dann kam man auch besser mit den Perspektivwechseln klar, da sie nach und nach Sinn ergaben und sie alles so langsam zwischen Vergangenheit ung Gegenwart zusammenfügte. Stellenweise waren gerade auch die technischen Erklärungen, etwas trocken und zogen es unnötig in die Länge, dabei ertappte man sich ab und an, dass man abschweifte und nicht mehr richtig der Geschichte zuhörte. Erst zum Mittelteil und gerade zum Ende hin, kam erst wieder bzw. so richtig Stimmung auf. Im Großen und Ganzen eine sehr schöne historische Geschichte, die gerade im Mittelteil und zum Ende hin ihre Stärke hatte, jedoch war der Anfang nicht ganz so einfach. Man brauchte eine Weile um richtig warm zu werden mit diesem Hörbuch.

Eine nicht ganz einfache, aber genial gut gemachte Hörreise
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 11.05.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Was den schwerreichen Seidenhändler Bernadino Bellapianta bei seinem sonntäglichen Ausritt ausgerechnet über den Mailänder Gemüsemarkt geführt hat, weiß man nicht. Aber ihn scheint als einzigen ein aufgeregter Hund, oder vielmehr der leblose Arm an dem dieser zerrt, zu interessieren. Umrundet von umstehenden Gaffern macht sich d... Was den schwerreichen Seidenhändler Bernadino Bellapianta bei seinem sonntäglichen Ausritt ausgerechnet über den Mailänder Gemüsemarkt geführt hat, weiß man nicht. Aber ihn scheint als einzigen ein aufgeregter Hund, oder vielmehr der leblose Arm an dem dieser zerrt, zu interessieren. Umrundet von umstehenden Gaffern macht sich der Herr im edlen Gewand an die Arbeit und gräbt den bewusstlosen Pandolfo aus einem Haufen von stinkenden Gemüseabfällen aus, legt ihn über sein Pferd und nimmt ihn mit zu sich in seine Villa. Dort pflegt oder besser gesagt lässt er ihn gesund pflegen und scheinbar hat er wie so oft schon in seinem Leben auch dieses Mal wieder einen Glücksgriff getan. Pandolfo hat ein solches Geschick fürs Zeichnen, genau solch einen talentierten Mann hat er als Musterzeichner für seine hochwertigen Webstoffe gebraucht. Der Autor spielt hier mit zwei unterschiedlichen Erzählperspektiven. Einmal lässt er Pandolfo selbst erzählen. Man erfährt, wie er orientierungslos in Bernadinos Palast erwacht, keinerlei Erinnerung hat, anfänglich nicht einmal sprechen kann und dann nach und nach sowohl sein Zeichentalent als auch die Sprache wiederfindet. Anschließend darf man mit ihm auf die Spurensuche nach seiner Vergangenheit gehen, erfährt von seinem Leben, das er geführt hat, bevor er nun so privilegiert bei Bernadino fast schon wie zur Familie gehörend leben darf. Natürlich macht man sich mit ihm auch auf die Suche nach dem Attentäter, der ihm über den Schädel geschlagen und ihn inzwischen den Gemüseabfällen deponiert hat, muss einen weiteren Mordanschlag abwehren und darf sich mit ihm sogar verlieben. Zudem gibt es noch einen allwissenden Erzähler, der von Bernadino Bellapianta berichtet und dazu in der Zeit zurückspringt bis kurz nach dessen Geburt. Als Findelkind gänzliche schlechte Startbedingungen, hat er sich von ganz unten an die Spitze der schwerreichen Mailänder Bevölkerung hochgearbeitet. Wie, das erfährt man in den Rückblenden, bei denen man mit ihm und oft auch dessen Zwillingsbruder, dem Erfinder und Techniker mit der großen Leidenschaft fürs Fliegen, auf viele Reisen gehen darf. So erhält man nach und nach ein immer besseres Bild vom Gönner Pandolfos, und versteht nach und nach wie sich die beiden Erzählperspektiven aufeinander zubewegen. Zudem liefern diese Rückblenden unheimlich viele Einblicke in die historischen Entwicklungen dieser Zeit, bei der Entdeckung Amerikas angefangen, über die Eroberung Konstantinopels bis hin zu ersten Flugversuchen und Konstruktionen Leonardo da Vincis, die auf amüsante Art und Weise oft sehr detailliert erzählt oder nachinszeniert werden. Hier fallen auch unheimlich viele Namen und die teils weitschweifigen Erzählungen machen zwar eine jede für sich genommen durch die feine Prise Humor Spaß, aber erschweren es auch, sich auf die Handlung um Pandolfo und Bernadino zu konzentrieren. Kein Hörbuch für nebenbei, hier muss man sehr aufmerksam hören, ich musste auch des Öfteren noch einmal ein paar Tracks zurückspringen, aber es lohnt sich. Der Sprachstil des Autors hat mir ausgesprochen gut gefallen. Seine bildhaft, lebendigen Beschreibungen lassen einen inmitten der Geschichte versinken. Er hat unheimlich viele Ideen, wie er geschichtliche Ereignisse amüsant in Szene setzt, so macht ein historischer Roman so richtig Spaß. Einiges wird auch sehr überspitzt und pointiert dargestellt, was aber genau meine Vorstellung von Humor trifft. Da wird schon mal die Echtheit einer Reliquie angezweifelt, wer weiß denn schon, ob es wirklich die rechte, oder die linke Hand von Johannes des Täufers sei, oder ein ferngesteuerter Ritter zur Eroberung Konstantinopels ist falsch besetzt. Zudem wird die Erzählung um Pandolfo, die für mich anfänglich nur weniger von Interesse war, zunehmend spannender. Wer ist der Attentäter, wie hängt der Mordversuch mit weiteren Verbrechen zusammen, die begangen werden? Ich konnte immer mehr rätseln und knobeln. Auch bei seinen Charakteren beweist der Autor jede Menge Einfallsreichtum und eine großartige Darstellungsweise. Ein jeder hat seine ganz besonderen Eigenheiten, entwickelt sich auch im Verlauf der Geschichte meiner Meinung nach sehr, sodass man sich nie sicher sein kann und so manches gewonnene Bild noch einmal überdenken muss. Pandolfo hat mir von Anfang an leid getan. Wie furchtbar muss es sein, wenn man sich an gar nichts erinnern kann? Bernadino Bellapianta, der mir durch seine großzügige Art und seine Hilfsbereitschaft sofort sympathisch war, hat mich vor allem auch mit seinem Verhandlungsgeschick beeindruckt. Darüber konnte ich mich zudem oft sehr amüsieren. Auch sein Zwillingsbruder Giancarlo, der etwas verschrobene, aber super intelligente Konstrukteur, hat mir sehr gut gefallen. Einziger kleiner Kritikpunkt ist die Fülle an Namen, die einem im rückblickenden Teil das Hören etwas schwer macht. Diejenigen, die einem aber wiederholt über den Weg laufen, sind allesamt ebenfalls interessant gezeichnet. Das Hörbuch erfordert über weite Teile eine hohe Konzentration. Sprecher Frank Stöckle gibt jedoch mit seinem stets dem Anspruch der Geschichte angepassten Erzähltempo alles, um dem Hörer das Verstehen so leicht wie nur irgend möglich zu machen. Seiner markanten Stimme habe ich jederzeit gerne gelauscht und ich bin regelrecht begeistert davon, wie gekonnt er die humorvollen Spitzen und auch die unterschiedlichen Charaktere in Szene setzt. Besonders lobend erwähnen möchte ich auch noch, welch tolles italienisches Flair er entstehen lässt und das nicht nur die perfekte Aussprache der höchstkomplizierten Namen. Alles in allem für alle, die sich auch für einen kleinen Ausflug in die Geschichte, der nicht nur so am Ohr vorbeiplänkelt, sondern beim Hören volle Aufmerksamkeit erfordert, begeistern können, eine wirkliche Empfehlung. Auch wenn mir das Hören, besonders das Hineinfinden in die Geschichte am Beginn, etwas schwer gefallen ist, gibt es von mir noch 5 Sterne.


  • Artikelbild-0