Mit den Augen eines Kindes sehen lernen

Band I: Zur Entstehung einer Frühtraumatisierung bei Pflege- und Adoptivkindern und den möglichen Folgen

Mit den Augen eines Kindes sehen Band 1

Bettina Bonus

(6)
Buch (Kunststoff-Einband)
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Beschreibung

Pflege- und Adoptiveltern haben eine wunderbare Aufgabe gewählt: Sie geben einem Kind ein neues Zuhause mit Wärme, Liebe und Zuwendung. Manchmal kann es aber vorkommen, dass unerwartete Probleme auftreten. Das reicht von Verhaltensauffälligkeiten über deutliche Lernschwierigkeiten bis hin zu massiven Auseinandersetzungen, die Pflegeeltern an den Rand ihrer Belastungsfähigkeit bringen. Trotz aller Mühe, trotz grösstem persönlichen Einsatz scheint häufig nichts mehr zu helfen. Wie es dazu kommen kann, welche besonderen Hintergründe im Spiel sein können und was die Eltern im ersten Schritt machen können, erläutert die Autorin im vorliegenden Buch.

Dr. Bettina Bonus beschäftigt sich mit der Problematik von Pflege- und Adoptivkindern seit über zwanzig Jahren. Die ersten grundlegenden sozialpädagogischen Erfahrungen sammelte sie in der gemeinsamen Arbeit mit ihrer Mutter Prof. Dr. Hildur v. Schweinitz, die den Lehrstuhl für Sozialpädagogik und Sozialarbeit an der Universität Osnabrück inne hatte. Nach einer Ausbildung zur Erzieherin und dem medizinischen Studium arbeitete sie als Ärztin in der klinischen Pharmakologie, wo sie ihre Promotion mit "magna cum laude" abschloss. Anschliessend war sie an der Kinder- und Jugendpsychatrie der Universitätsklinik Köln als Assistenzärztin von Prof. Dr. Gerd Lehmkuhl und Prof. Dr. Manfred Döpfner tätig. Gleichzeitig sammelte sie als Pflegemutter viele wichtige Erfahrungen in der Praxis. Dr. Bonus ist seit 1999 als selbstständige Beraterin und Begleiterin von Pflege- und Adoptivkindern tätig. Hierbei hat sie sich auf die Betreuung von besonders hochproblematischen Pflege- und Adoptivkindern und deren Familien spezialisiert.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 197
Erscheinungsdatum 01.09.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8334-6086-9
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 21.4/14.9/1.8 cm
Gewicht 298 g
Auflage 1. Auflage

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Wieder normales Familienleben
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2021

In dem ersten Band erklärt Frau Dr. Bonus alles, was man zur Grundlage braucht, um Pflege- und Adoptivkinder erfolgreich zu begleiten. Sie beschreibt, wie man aus ausweglosen Situationen als Adoptivfamilie wieder zu einem normalen Familienleben kommen kann. Für unsere Adoptivfamilie mit zwei betroffenen jugendlichen Adoptivkinde... In dem ersten Band erklärt Frau Dr. Bonus alles, was man zur Grundlage braucht, um Pflege- und Adoptivkinder erfolgreich zu begleiten. Sie beschreibt, wie man aus ausweglosen Situationen als Adoptivfamilie wieder zu einem normalen Familienleben kommen kann. Für unsere Adoptivfamilie mit zwei betroffenen jugendlichen Adoptivkindern war es die Rettung - danke für dieses Buch!

ACHTUNG: "Schwarze Pädagogik"
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2021

Ich habe alle 4 Bände dieser Büchreihe gelesen, weil wir eine Geschädigte (Teenager) dieser menschenverachtenden Pseudo-Pädagogik seit nun fast 2 Jahren in Pflege haben. Den Adoptiveltern, die die sog. Bonus Methode an ihrem Kind über viele Jahre angewendet haben und zudem auch Kurse bei Frau Dr. Bonus besucht hatten, wurde letz... Ich habe alle 4 Bände dieser Büchreihe gelesen, weil wir eine Geschädigte (Teenager) dieser menschenverachtenden Pseudo-Pädagogik seit nun fast 2 Jahren in Pflege haben. Den Adoptiveltern, die die sog. Bonus Methode an ihrem Kind über viele Jahre angewendet haben und zudem auch Kurse bei Frau Dr. Bonus besucht hatten, wurde letztendlich per Gerichtsbeschluss das Kind entzogen. Die von der selbsternannten Spezialistin und ihrem Privat-Institut aufgestellten Thesen und Postulate entbehren meiner Auffassung nach exakter, moderner wissenschaftlicher Forschung in der Kinder- und Jugendpsychatrie, der Pädagogik und Psychologie sowie Hirnforschung. Die Thesen der Dr. Bonus verfangen aber bei vielen mehr oder minder verzweifelten Adoptiv- und Pflegeeltern aufgrund ihrer manipulativ-suggestiven Simplifizierungen. Basierend auf der Grundhypothese, dass es sich grundsätzlich um sog. hochproblematische, frühtraumatisierte Kinder und Jugendliche handelt, wird ein Erziehungsstil postuliert der preussische Tugenden von Pflicht und absolutem Kadaver-Gehorsam mit der nachhaltig unerbittlichen Konsequenz der "Totalen Erziehung" in nationalsozialistischen Stil verknüpft. Speziell in Band 3 wird Frau Dr. Bonus deutlich und die Maskerade ihrer Pseudo-Liebe zum Kind ("Das Programm Liebe strömen...") offenbart sich als das Brechen jedweder Individualität von angeblich "aggressiven, regelverletzenden und grenzüberschreitenden Pflege- und Adoptivkindern", was dann als "nachtragende Konsequenz" überforderten Adoptiv- und Pflegeeltern nahe gelegt wird: Ausgefeilte, raffinierte, entmenschlichende Bestrafungsmaßnahmen, meist Tage oder Wochen nach vermeintlicher Missetat des Kindes, mit boshaften Überraschungseffekten und dem einzigen Ziel absoluter Demütigung des Kindes. Dies als autoritäre Erziehung zu bezeichnen wäre eine Verharmlosung. So fanden wir heraus, dass namhafte Pädagogen und Forscher der Universität Siegen (Forschungsgruppe Pflegekinder) zu denen wir Kontakt aufnahmen, diese Pädagogik der Frau Dr. Bonus als "Schwarze Pädagogik in neuem Gewand" bezeichnen. Schwarze Pädagogik ist in der pädagogischen Forschung ein Begriff und beschreibt exakt worum es hier geht: Dressur statt Persönlichkeitsentwicklung. Weitere Lektüre: Familien Bande - Zeitschrift für Pflegefamilien, Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. , Heft 01 / 2017 - Schwarze Pädagogik im neuen Gewand, Autoren: Dirk Schäfer und Kathrin Weygandt von der Universität Siegen, Forschungsgruppe Pflegekinder

Kinderblick
von Pia am 11.12.2011

Zum Einlesen in die Thematik ist dieses Buch wunderbar geeignet. Man sollte jedoch vertiefende Literatur zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, den Eltern oder den konkreten Folgen nicht außer Acht lassen. Frau Bonus schafft es auf jeden Fall den Leser zu motivieren "durch die Augen eines Kindes" auf das ganze Geschehen zu richt... Zum Einlesen in die Thematik ist dieses Buch wunderbar geeignet. Man sollte jedoch vertiefende Literatur zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, den Eltern oder den konkreten Folgen nicht außer Acht lassen. Frau Bonus schafft es auf jeden Fall den Leser zu motivieren "durch die Augen eines Kindes" auf das ganze Geschehen zu richten, was vieles schon erklärt.


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