Marie von Ebner-Eschenbach

Schriftstellerin zwischen den Welten

Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft. Germanistische Reihe Band 90

Maria Piok, Ulrike Tanzer, Kyra Waldner

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Beschreibung

Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) erschreibt sich in einer Zeit radikalster politischer und geistiger Umbrüche ihr eigenes Selbstverständnis als Autorin: Zwischen tradierten Wert- und Rollenvorstellungen auf der einen, Auf- und Ausbruchphantasien auf der anderen Seite changierend schafft sie ein Werk, das auf mannigfaltige Weise epochale Veränderungen auf dem Weg zur Moderne reflektiert. Die in diesem Band versammelten Beiträge betten ihr Leben und Schreiben in verschiedenste Kontexte ein und zeichnen so ein möglichst vielschichtiges Bild einer Autorin, die sich – als Schriftstellerin zwischen den Welten – eindeutiger Zuschreibungen entzieht.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Erscheinungsdatum 10.12.2018
Verlag Universität Innsbruck Inst. f. Germanistik
Seitenzahl 229
Maße (B/H) 17/24 cm
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-901064-53-1

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    Walter Hettche, Ulrike Tanzer: Marie von Ebner-Eschenbach: Gedichte. Aus einem Liederbuche.
    Peter C. Pfeiffer: Marie von Ebner-Eschenbachs erste Seiten.
    Daniela Strigl: »Ich bin so eine Reitnärrinn, dass ich vor dem Aufsteigen am ganzen Leibe zittere«. Marie von Ebner-Eschenbachs Träume vom Reiten.
    Irene Fussl: »Das tägliche Leben« der Marie von Ebner-Eschenbach, dargestellt anhand des Briefwechsels mit Josephine von Knorr.
    Lina Maria Zangerl: »Ich brauche ›das Schreiben‹ nothwendiger als die Luft die ich athme«. Autorschaftsentwürfe in Marie von Ebner-Eschenbachs Briefen an Josephine von Knorr.
    Eda Sagarra: Do children actually matter? Ebner-Eschenbachs Kinderfiguren und die Erzähltradition ihres Jahrhunderts.
    Marie Luise Wandruszka: Handeln/Leiden. Überlegungen zum Politischen Realismus Marie von Ebner-Eschenbachs.
    Karin S. Wozonig: Betty Paoli: Marie von Ebner-Eschenbachs erste Rezensentin.
    Milan Tvrdík: Ebner-Eschenbach und die tschechische Realistin Karolina Světlá. Die Auffassung der emanzipierten Frau in ihrer Rolle in Familie und Gesellschaft.
    Walter Hettche: Der Tiger und die alte Tante. Textbegegnungen zwischen Paul Heyse und Marie von Ebner-Eschenbach. Mit einem bisher ungedruckten Brief von Heyse an Ebner-Eschenbach.
    Evelyne Polt-Heinzl: Ebner-Eschenbach und die Autoren von Jung Wien. Eine Beziehungsgeschichte.
    Magdalena Stieb: »Jeder Bart eine Redensart«. Die späten Novellen Ferdinand von Saars und die Fotografie.
    Kyra Waldner: »Entscheiden Sie, bitte.« Anmerkungen zum Nachlass Marie von Ebner-Eschenbachs.
    Ingeborg Schemper, Caroline Mang: »Gedächtniswerk«. Die Denkmäler der Marie von Ebner-Eschenbach im Spannungsfeld privater Porträtstrategie und öffentlicher Ehrung.
    Ulrike Tanzer: Zum Stand der Ebner-Eschenbach-Forschung.