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Cultures in Conflict?

Textausgaben für die Schulpraxis / Cultures in Conflict?: Literature on Ethnic Relationships

Karl Heinz Wagner

(12)
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Beschreibung


Die in dieser Textsammlung gebündelten Auszüge aus Romanen und Kurzgeschichten, die dramatischen Skizzen, Gedichte und Songs thematisieren die Identitätssuche repräsentativer ethnischer Gruppen der USA an Beispielen der indianischen Urbevölkerung über die African Americans, Asian Americans, Mexican Americans und Jewish Americans und kontrastieren diese Suche mit der von Immigranten aus dem Commonwealth. Dass Multi-Ethnizität keine Einbahnstrasse ist und auf die Herkunftsländer zurückwirkt, zeigen neuere kanadische, chinesische und indische Textbeispiele. Zwei kontroverse populärwissenschaftliche Beiträge ordnen die Problematik in den Zusammenhang der ideologischen und bevölkerungspolitischen Diskussion ein.

Die Textsammlung ist eine ideale Ergänzung und Vertiefung des Themas Globalisierung, insofern sie an literarischen Texten die menschlichen Implikationen in ihrer individuellen Verschiedenheit und ganzen historischen Bandbreite konkretisiert und unterschiedlichste Stimmen zu Wort kommen lässt. Der Band bietet sich ebenfalls an als Ergänzung amerikakundlicher oder englandkundlicher Module und als Vertiefung der Lektüre von Texten über Migration.

Die Textsammlung eignet sich zur Lektüre ab Jahrgangsstufe 10, speziell aber für 11 und 12.



Zu dieser Textausgabe ist folgendes Unterrichtsmodell erschienen: Schöningh, Bestell-Nr.: 041220

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Karl H. Wagner
Erscheinungsdatum 28.09.2006
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-14-041218-6
Reihe EinFach Englisch Unterrichtsmodell
Verlag Schöningh Verlag im Westermann Schulbuchverlag
Maße (L/B/H) 23.8/17.2/0.7 cm
Gewicht 266 g
Abbildungen mit Abbildungen 24 cm
Schulformen Berufliche Vollzeit-Schule, Gymnasium, Sekundarschule, Sekundarstufe II
Klassenstufen 7. Lernjahr, 8. Lernjahr, 9. Lernjahr, 10. Lernjahr, 11. Lernjahr, 12. Lernjahr, 13. Lernjahr
Unterrichtsfächer Englisch
Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

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Die Welt der brennenden Bücher
von Buecherseele79 am 20.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bei 451 Fahrenheit (ca. 233 Grad C) beginnt Papier sich selbst zu entzünden. Damit die Menschen nicht zu viel nachdenken, hinterfragen, sich informieren und dann protestieren werden sie klein gehalten – mit Dauerbeschallung durch Werbung, Serien, Interaktionen mit dem Fernseher, Musik und ähnlichem. Denn der Krieg droht und di... Bei 451 Fahrenheit (ca. 233 Grad C) beginnt Papier sich selbst zu entzünden. Damit die Menschen nicht zu viel nachdenken, hinterfragen, sich informieren und dann protestieren werden sie klein gehalten – mit Dauerbeschallung durch Werbung, Serien, Interaktionen mit dem Fernseher, Musik und ähnlichem. Denn der Krieg droht und die Menschen sollen still bleiben. Guy Montag ist Feuermann und verbrennt Bücher…denn sie sind staatlich verboten. Doch Guy ist nicht wie die anderen Menschen und beginnt, nach einigen Ereignissen, das System zu hinterfragen… „Letzte Nacht dachte ich an all das Kerosin, das ich in den vergangenen zehn Jahren verbraucht habe. Und ich dachte an Bücher. Und zum ersten Mal ist mir klargeworden, dass hinter jedem einzelnen dieser Bücher ein Mensch steckte. Ein Mensch muss sie sich ausgedacht haben.“ (Seite 85) Ein Buch welches durch seine Neuauflage durch den Diogenes Verlag nochmals einen eigenen Antrieb erhalten hat. Und wenn man nun bedenkt dass der Autor Ray Bradbury dieses Buch 1953 erschaffen hat, dann ist dies fast beängstigend. Die Neuauflage hat mich auf das Buch aufmerksam und neugierig gemacht und ich bin auf jeden Fall schwer angetan von der Thematik die der Autor in seinem Buch verarbeitet. Das Buch wurde zwar überarbeitet und vom Schreibstil abgeändert, und doch trägt es die Handschrift des Autors. Man wird sehr schnell in diese Geschichte mit einbezogen, der Schreibstil konnte mich begeistern und ja, natürlich muss man hier aufmerksam lesen und auch mitdenken. Aber es lohnt sich. Guy Montag ist Feuermann, ich nenne ihn nicht Feuerwehrmann, denn er wehrt das Feuer nicht ab. Wer das Lesen und Bücher liebt, der wird Guy, zu Beginn, auf jeden Fall hassen. So erging es mir mal. Und doch trifft er auf eine Person die ihn verwundert, die die Welt so ganz anders sieht, aber anders ist in dieser Zeit nicht gerne gesehen. Und ein Vorfall bei „der Arbeit“ lässt Guy zu zweifeln beginnen. Durch seine Frau Millie erhält man den erschreckenden Einblick wie die meisten Menschen sich berieseln lassen. Egal ob es um Werbung geht, den Interkationen mit dem eigenen Fernseher, ja eher Fernseherwänden die das Wohnzimmer beschallen, nächtliche Möglichkeiten für Musik, Werbung und anderen Beschallungsmöglichkeiten, Millie nimmt alles dankend an und kann gar nicht mehr ohne. Durch die „Verwandlung“ von Guy nimmt die Geschichte eine Wendung und die hat es in sich. Es ist spannend, atemlos, mit Glück und Leid durchsetzt und lässt einen immer wieder Lichtblicke in diesem Dunkeln erkennen. Guy versucht sein eigenes Feuer zu stillen, das ihn so ganz anders macht und auszeichnet als die restlichen Menschen. Der Autor besticht nicht nur mit einem unglaublich toll alles umschreibenden Schreibstil, nein, man merkt wie sehr er Bücher und ihre Geschichten liebt. Und Menschen die diese Liebe ebenso empfinden, werden von diesen Gefühlen überrannt, mitgenommen und angestrahlt. Damit hat der Autor bei mir sehr hoch gepunktet. Aktueller und wichtiger, darüber muss man jetzt nicht so sonderlich diskutieren, könnte das Buch gar nicht mehr sein. Man muss sich nur auf den Strassen umsehen oder im nahen/fernen Bekanntenkreis, da sieht man die Ergebnisse. Und ja, es darf Angst machen, denn ja, man sollte immer noch eine Möglichkeit zum abschalten finden, und bei wichtigen Themen die Möglichkeit zum einschalten. Ein Buch was mich zu seiner Liebe zum lesen und den Büchern begeistern konnte aber auch ermahnen wie wichtig es ist sich nicht ständig berieseln zu lassen. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter!

Ziemlich brilliant
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Von den drei einflussreichsten Dystopien (zumindest vor "Der Report der Magd") war "Schöne neue Welt" lang das einzige, das ich gelesen hatte. "1984" ist immer noch auf der Agenda, aber immerhin kenne ich nun "Fahrenheit 451", Ray Bradburys brillianten Roman über einen Feuerwehrmann, der aufhört an eine Gesellschaft zu glauben, ... Von den drei einflussreichsten Dystopien (zumindest vor "Der Report der Magd") war "Schöne neue Welt" lang das einzige, das ich gelesen hatte. "1984" ist immer noch auf der Agenda, aber immerhin kenne ich nun "Fahrenheit 451", Ray Bradburys brillianten Roman über einen Feuerwehrmann, der aufhört an eine Gesellschaft zu glauben, in der Bücher verbrannt werden, damit niemand eigene Gedanken hat. Es gibt hier einiges zu loben. Schon allein ist das Konzept, Feuerwehrmänner auf links zu drehen, so schlau, weil es so einfach wirkt. Auch geht es Bradbury normalerweise nicht um wilde Überraschung. Ja, einige Momente sind schockierend, aber sie ergeben sich immer ziemlich logisch. Die Handlung fließt sehr organisch. Das hält Bradbury aber nicht davon ab, in dieser verrückten Welt einige starke lyrische Momente zu finden. Und letztendlich, obwohl die Gesellschaft, die er präsentiert, so verkommen ist, schenkt uns Bradbury einen Hauch von Optimismus - das mag naiv sein, aber zu glauben, dass noch nicht alles auf ewig verloren ist, ist eine Einstellung, die mich einfach anspricht. Mir scheint, dass ich "Fahrenheit 451" lieber mag als "Schöne neue Welt" - vielleicht weil es so viel wahrscheinlicher wirkt.

Sollte man gelesen haben!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Seiner Zeit weit voraus erzählt Bradbury von Feuerwehrleuten, die Bücher verbrennen und einem System, das den Menschen verbietet nachzudenken und alles und jeden überwacht. Ein Klassiker, der beängstigend realistisch und bizarr schön zugleich ist. Absolut lesenswert!


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