Hans Blumenberg

Ein philosophisches Portrait

Jürgen Goldstein

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Beschreibung

Das Werk Hans Blumenbergs steht wie ein Monolith in der philosophischen Landschaft. Während er immer mehr als einer der wichtigsten deutschsprachigen Philosophen des 20. Jahrhunderts entdeckt wird, erscheinen seine Bücher als ungemein faszinierend und schwer zu lesen, äusserst anregend
und zumeist umständlich sowie überaus stilbewusst und oftmals sehr um fangreich. Jürgen Goldstein, der selbst bei Blumenberg studierte, zeichnet ein philosophisches Portrait dieses Autors, indem er dessen geistige Physiognomie hervortreten lässt: Meisterhaft und anschaulich folgt er als ausgewiesener Kenner den Gedankenlinien des reichhaltigen Werkes, von den frühesten akademischen Schriften über die klassischen Bücher bis zu den essayistischen Miniaturen der späten Jahre und den bereits aus dem Nachlass gehobenen Schriften. Dabei wird nicht nur beleuchtet, was Blumenberg dachte, sondern auch, wie er es tat. So eröffnet seine Denkbiografie nicht nur Eingeweihten des Werks neue Perspektiven, sondern dient auch als Handreichung für jene, die bei einem seiner Bücher ins Stocken geraten sind. Auf diese Weise wird dem Gelehrten, der zeit seines Lebens den Zugriff auf seine Person scheute, Genüge getan: denn Blumenberg wollte nicht durchschaut, er wollte gelesen werden.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 624
Erscheinungsdatum 09.07.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95757-758-0
Verlag Matthes & Seitz
Maße (L/B/H) 22.1/14.6/6 cm
Gewicht 920 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 45636

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein Gang durch Blumenbergs Werk
von einer Kundin/einem Kunden am 10.11.2020

Anlässlich des 100. Geburtstag erschienen eine Reihe von werkseinführenden und biografischen Publikationen zu Hans Blumenberg: u.a. von Kurt Flasch, Jürgen Goldstein, Uwe Wolf, Rüdiger Zill, Josef Wetz. Erstaunlich vermag dieser Umstand zu sein, da Hans Blumenberg zwar immer mit seinen vielen und anspruchsvollen Buchveröffentlic... Anlässlich des 100. Geburtstag erschienen eine Reihe von werkseinführenden und biografischen Publikationen zu Hans Blumenberg: u.a. von Kurt Flasch, Jürgen Goldstein, Uwe Wolf, Rüdiger Zill, Josef Wetz. Erstaunlich vermag dieser Umstand zu sein, da Hans Blumenberg zwar immer mit seinen vielen und anspruchsvollen Buchveröffentlichungen aufgefallen ist, sich aber nie einer sogenannten philosophischen Schule oder Richtung zurechnen ließ. Er stand gewissermaßen quer zu den philosophischen Konzepten der Nachkriegszeit, die von der Phänomenologie, der Hermeneutik, der Kritischen Schule, des Positivismus, der Diskursanalyse, der Transzentalpragmatik, der Postmoderne, der Analytischen Philosophie oder der Dekonstruktion formuliert wurden. Dementsprechend weitläufig schien sich auch sein Werk entwickelt haben: von den Untersuchungen zur mittelalterlichen Scholastik, über Abhandlungen zur Metaphorologie, Literatur und Musik bis zu einer philosophischen Anthropologie. Persönlich legte ich mir aus der Lektüreauswahl zu Hans Blumenberg zwei Bücher zurecht: erstens das Buch von Kurt Flasch und zweitens eben das Buch von Jürgen Goldstein. Obwohl ich das Buch von Kurt Flasch schon länger habe, liegt es immer noch ungelesen Zuhause: aber nicht, weil ich es nicht lesen will, sondern weil mir für das Buch bislang die angemessene Zeit und Ruhe fehlte. Weit weniger anspruchsvoll, jedoch für eine fortführende Lektüre gut geeignet, liest sich das Buch von Jürgen Goldstein. Es beginnt mit Ausführungen zu Blumenbergs Arbeitsweise und philosophischer Methode, aber bahnt sich dann über weite Strecken chronologisch durch das geschriebene Werk, was sehr aufschlussreich ist.

von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2020
Bewertet: anderes Format

Die Grundlagen sind tatsächlich erst mit philosophischen Grundlagen im Flow zu lesen. Es lohnt sich: Für mich sind viele Hintergründe nun klarer, bedeutender, für mich wertvoller.


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