1918 Aufstand der Matrosen

Ernst Stötzner, Rainer Reiners, Alexander Finkenwirth, Henriette Confurius, Lucas Prisor

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Beschreibung

Die Geschichte des Kieler Matrosenaufstands am Ende des Ersten Weltkriegs: Diese revolutionäre Bewegung im November 1918 führte zum Sturz der Monarchie sowie zum Ende des Ersten Weltkriegs.

Die Heizer des Kriegsschiffes „SMS König“ löschen auf hoher See das Feuer in den Kesseln. Sie retten damit ihr Leben vor einem sinnlosen Opfertod in den letzten Tagen des Ersten Weltkrieges und setzten ein anderes Feuer in Gang – das der Revolution. Im Zentrum stehen der Matrose Karl Artelt, seine Verlobte Helene sowie deren Bruder August. Karl ist ein charismatischer, revolutionärer Geist, der sich an die Spitze der aufständischen Matrosen stellt. Helene teilt seine radikalen Ansichten aus Liebe. Der neue Gouverneur von Kiel, Admiral Wilhelm Souchon, entscheidet sich gegen ein Blutvergiessen. Er will die Krise in Verhandlungen lösen. Die aus Kiel in die Heimat abreisenden Matrosen tragen den Funken der Revolution ins ganze Reich – die Novemberrevolution beginnt…

Der Film verwebt Spielhandlung mit historischem Bildmaterial aus Kiel, Berichten von Zeitzeugen und Interviews mit Björn Engholm, Sahra Wagenknecht sowie Flotillenadmiral Kay-Uwe Schönbach zur Bedeutung der Ereignisse für den Beginn der deutschen Demokratie.

"Wie konnte das passieren? Die Marine war der Liebling von Kaiser Wilhelm II. - und ausgerechnet Matrosen leiten den Sturz der Monarchie ein. Von ihrem Aufstand in Kiel Anfang November 1918 springt schnell ein revolutionärer Funke auf das Reich über. Die dramatischen Ereignisse zeichnet „1918 Aufstand der Matrosen“ nach. Mit einem Mix aus Originalaufnahmen, Spielfilmszenen und Politikerstatements erinnert der Regisseur Jens Becker an ein lokales Ereignis von historischer Bedeutung." Stern

"Führt anschaulich vor, welch mutigen Bruch mit dem deutschen Untertanenstaat die Meuterer damals vollzogen." Berliner Zeitung

"Unterschätzt und fast vergessen: Jens Becker widmet dem Kieler Matrosenaufstand ein überfälliges Gedenken. Der Film vereint Originalaufnahmen durch geschnickte Schniite mit Schauspielsequenzen. Sehenswert!" Geschichte

"Die kleinen Leute sind es, die in diesen letzten Oktober- und ersten Novembertagen den Druck so stark erhöhen, dass am Ende die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. steht und der Waffenstillstand von Compiègne. Ein sehenswerter Film, der die Not und die Entschlossenheit der Kieler Matrosen, die auf das ganze Volk übergreift, lebendig werden lässt." Neue Osnabrücker Zeitung

"Unterhaltsamkeit und Wissensvermittlung werden durch die kluge Montage ungewöhnlich srtimmig zusammengeführt." Film-Dienst

"Der Aufstand steht exemplarisch für die Kraft, die aus der Verzweifelung über Unterdrückung erwachsen kann, und den Konflikt zwischen Mut zum Risiko und dem Versuch einer vorsichtigen Veränderung der Verhältnisse." Frankfurter Rundschau

"Emotionales Dokudrama!" Neue Westfälische Zeitung

Jens Becker (1963) ist Regisseur, Autor und Dramaturg. Der Berliner studierte von 1986 bis 1991 Regie an der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. In dieser Zeit realisierte er bereits zwölf Kurzfilme, für die er die Drehbücher schrieb und Regie führte. Sein Diplomfilm „Grönland“ wurde zum Studenten-Oscar 1991 eingereicht.
Seit 1992 ist Jens Becker als freischaffender Autor und Regisseur tätig. Er realisierte rund 60 Drehbücher, Spiel- und Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen. Seine Arbeiten wurden mit renommierten Preisen geehrt. So erhielt Jens Becker für die Komödie „Adamski“ (1993, Buch und Regie) den Förderpreis der Jury beim „Max-Ophüls-Preis“ und den Förderpreis beim „Kunstpreis Berlin“ der Akademie der Künste. Sein Film „Wie aus heiterem Himmel“ (Regie) wurde 1999 zum „Prix Europa“ nominiert. Der Kino-Dokumentarfilm „Henker – Der Tod hat ein Gesicht“ (Buch zusammen mit Gunnar Dedio, Regie) erhielt 2001 eine Nominierung zum „Willy-Brandt-Preis“ und das Prädikat „Wertvoll“ der Deutschen Film- und Medienbewertung FBW. „Die Kerzen von Erfurt“ (Buch und Regie) wurde 2003 mit dem Journalistenpreis Thüringen ausgezeichnet. Die Reihe „20 x Brandenburg“, für die Jens Becker die Folge „Die Spreewaldgräfin“ realisierte, gewann 2011 den Adolf-Grimme-Preis. 2015 kam sein Dokudrama „Erich Mielke – Meister der Angst“ in die deutschen Kinos. Der von der Kritik hochgelobte Film lief mehrfach im Ersten und bei verschiedenen ARD-Sendern.

Neben seiner Tätigkeit als Filmemacher hat sich Jens Becker auch als Sachbuchautor einen Namen gemacht. 2002 erschien das Interviewbuch „Die letzten Henker“, 2005 folgte „Kurzschluss“ über den Amoklauf von Erfurt. Für „Kinder, Kunst und Kino“ (2009) schrieb er das Kapitel „Dramaturgie“. Mit „Figuren und Charaktere“ legte er 2012 eine Arbeits-DVD für Autoren vor, die er im „Drehbuch-Tool Enneagramm 2.0“ (2014) weiterführte, das auf Deutsch und Englisch erschien.

Seit 1992 ist Jens Becker Mitglied im Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD). 1993/94 war er Meisterschüler bei Wim Wenders an der Akademie der Künste. Von 1998 bis 2000 hatte er einen Lehrauftrag für Drehbuch an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 2004 ist er Professor für Drehbuch an der Filmuniversität „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Neben seiner Professur gibt Jens Becker regelmässig Workshops zu Drehbuch und Regie. Er war in diversen Auswahlgremien und Jurys tätig, so für das Filmkunstfest Schwerin, den Babelsberg Medienpreis oder das Interfilm Festival. Aktuell ist er zudem Mitglied in der Jury des „Deutschen Drehbuchpreises“.

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Studio Absolut MEDIEN (arte Edition)
Genre Geschichte/Geschichte
Spieldauer 89 Minuten
Originaltitel Novembersturm
Sprache Deutsch
Tonformat Deutsch: Stereo
Bildformat 16:9 anamorph
Erscheinungsdatum 22.02.2019
Produktionsjahr 2018
EAN 9783848870387

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