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Altägyptische Wurzeln in der Baukunst und Symbolik des Mittelalters

Christine Pellech

Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Im Bezug auf ein völkerübergreifendes Kulturverständnis in historischer Vorzeit beschäftigt sich die bekannte Autorin in diesem Buch mit der Frage, wie es möglich ist, die Baukunst des Mittelalters in Europa auf die Baukunst und die religiösen Vorstellungen des alten Ägypten zurückzuführen. Nach einem kurzen Abriss über die Baukunst und Religion der alten Ägypter und der Vorstellung der mittelalterlichen Baustile, erlangt das Geschehen besonders dadurch eine grosse Anschaulichkeit, weil an weltweit bekannten Bauwerken dieser Kulturzusammenhang nachgewiesen wird. Wenn man in dieser Hinsicht die "Markuskirche" in Venedig aus der Vogelperspektive sieht, erblickt man eine zentrale Kuppel bzw. Kreis mit je einer weiteren Kuppel bzw. Kreis über jedem Kreuzarm. Da im alten Ägypten sowohl die Form des Kreuzes, wie auch des Kreises, als Sonnensymbol angesehen wurden, kann man die mystische Grundlage für den Bau des "Markusdoms" auf religiöse Vorstellungen der alten Ägypter zurückführen. Auch der "Campanile" von San Marco ist auf altägyptische Wurzeln zurückzuführen, da er die Nachahmung eines Obelisken darstellt. Nicht zuletzt legt für diese These der Dom "St. Stephan" in Wien, der an einem Ort von natürlichen Energieströmen erbaut wurde, ein deutliches Zeugnis ab: Er ist baulich exakt nach dem Aufgang der Sonne am 26. Dezember 1137, den Gedenktag des Heiligen Stephan ausgerichtet, wobei der Sonnenaufgang die Auferstehung symbolisiert - eine weitere Parallele zum Auferstehungsgedanken der alten Ägypter.

Christine Pellech, 1947 in Wien geboren, promovierte 1974 in den Fächern Völkerkunde und Kunstgeschichte zum Doktor der Philosophie an der Universität Wien. Im Rahmen ihrer ethnologischen Forschungen im Bereich Kulturdiffusionismus erkannte sie, dass der Kontinent Amerika bei anderen Völkern lange bekannt war und mit ihnen seit Jahrtausenden in konstanter Verbindung stand. Diesen neuen Forschungsansatz legte sie in ihren vier Büchern "Die Odyssee - Eine antike Weltumsegelung", "Die Argonauten - Eine Weltkulturgeschichte des Altertums" und "Die Entdeckung von Amerika - Der Kulturdiffusionismus in neuer Sicht" (Bd. 1 und Bd. 2) dar. Im Rahmen dieser Forschungen war ein Teilbereich auch immer den künstlerischen Darstellungen der verschiedenen Völker und Ethnien gewidmet. Da sich ihre wissenschaftlichen Untersuchungen über eine grosse Anzahl von Nachbarwissenschaften erstreckte, war es ihr im Laufe der Zeit möglich, Grundlagen des künstlerischen Ausdrucks mit magischen Vorstellungen der alten Ägypter in Verbindung zu bringen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 80
Altersempfehlung ab 16 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-943210-11-8
Reihe Edition Neue Wege
Verlag König, Buchverlag
Maße (L/B/H) 21.1/15.1/1 cm
Gewicht 162 g
Abbildungen mit Farb- und Schwarz-weiß-Abbildungen
Auflage 1. Auflage

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  • Altägyptische Grundlagen: Baukunst, Religion. / Baustile des Mittelalters: Kurzer Abriss der Übernahme des altägyptischen Wissens, beginnend mit der Fremdherrschaft der Griechen in Ägypten, Byzantinistik ("Markusdom" in Venedig), Romanik (Klosteranlagen, Domzu Speyer), Gotik (Templer, Kathedrale von Chartres, "Stephansdom" zu Wien). / Kann der Nachweis erbracht werden, dass Masseinheiten, die im alten Ägypten verwendet wurden, auf Masseinheiten zurückgingen, die von der Erde abgeleitet waren?