Saturday

Roman

detebe Band 23627

Ian Mc Ewan

(5)
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Beschreibung

Henry Perowne, 48, ist ein zufriedener Mann: erfolgreich als Neurochirurg, glücklich verheiratet, zwei begabte Kinder. Das einzige, was ihn leicht beunruhigt, ist der Zustand der Welt. Es ist Samstag, und er freut sich auf sein Squashspiel. Doch an diesem speziellen Samstag, dem 15. Februar 2003, ist nicht nur die grösste Friedensdemonstration aller Zeiten in London. Perowne hat unversehens eine Begegnung, die ihm jeden Frieden raubt …

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Seit seinem Welterfolg ›Abbitte‹ ist jeder seiner Romane ein Bestseller, viele sind verfilmt, zuletzt kamen ›Am Strand‹ (mit Saoirse Ronan) und ›Kindeswohl‹ (mit Emma Thompson) in die Kinos. Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 27.03.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23627-9
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 17.9/11.4/2.3 cm
Gewicht 292 g
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Bernhard Robben

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 21.03.2021
Bewertet: anderes Format

Der bedrängendste McEwan, den ich gelesen habe! Um eine Demonstration zu umgehen, läuft ein Familienvater in einer unbelebten Nebenstraße Londons zufällig verbrecherischem Gesindel über den Weg, das schlussendlich seine Familie bedroht. Nackte Angst, sehr eindringlich skizziert.

Wenn sich plötzlich alles ändert.
von einer Kundin/einem Kunden aus Landau am 17.10.2017

Einer der großartigsten Romane des Autors. Was, wenn plötzlich das normale Leben komplett aus den Fugen gerät? Der anerkannte Neurochirurg "Perowne" und seine Familie werden vom Terror bedroht. Vor dem Hintergrund des Irak-Krieges ist dieser Roman angesiedelt und das wohlgeordnete Leben des Protagonisten wird von einem Tag zum a... Einer der großartigsten Romane des Autors. Was, wenn plötzlich das normale Leben komplett aus den Fugen gerät? Der anerkannte Neurochirurg "Perowne" und seine Familie werden vom Terror bedroht. Vor dem Hintergrund des Irak-Krieges ist dieser Roman angesiedelt und das wohlgeordnete Leben des Protagonisten wird von einem Tag zum anderen auf den Kopf gestellt. Die pure Verzweiflung und scheinbare Aussichtslosigkeit der Situation wird vom Autor in all seiner Abgründigkeit meisterhaft geschildert. Unglaublich spannend und tiefgründig.

A day in the life...
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2011

Ein ganz normaler Tag soll es werden für Henry Perowne, einen Londoner Neurochirurgen, angefüllt mit ein bisschen Wochenendroutine und einem abendlichen Dinner im Familienkreis. Doch Samstag, der 15. Februar 2003, ist kein gewöhnlicher Tag, es ist der Tag, an dem Millionen von Menschen in hunderten Städten der Welt gegen den gep... Ein ganz normaler Tag soll es werden für Henry Perowne, einen Londoner Neurochirurgen, angefüllt mit ein bisschen Wochenendroutine und einem abendlichen Dinner im Familienkreis. Doch Samstag, der 15. Februar 2003, ist kein gewöhnlicher Tag, es ist der Tag, an dem Millionen von Menschen in hunderten Städten der Welt gegen den geplanten Irak-Krieg demonstrieren. Dieser Tag, den Henry Perowne damit beginnt zu sehen wie ein brennendes Flugzeug Kurs auf London nimmt, lässt sich nicht mehr in gewohnte Bahnen zurücklenken. Aufgewühlt von diesem Ereignis und dessen möglichen Implikationen, sowie von seinen Reflexionen über den Terror, der in unsere Welt Einzug gehalten hat, den außenpolitischen Konsequenzen und deren Gefahren, verbringt er den Tag rastlos und wie in ständiger Alarmbereitschaft. Dass seine Vorahnung Recht behalten soll, zeigt sich spätestens bei Henry Perownes Zusammentreffen mit Baxter, einem Kleinkriminellen, mit dem er in einen Autounfall verwickelt wird. Ein schicksalhaftes Zusammentreffen das, zumindest vorübergehend, Perownes Leben aus der Bahn werfen soll… / Langsam und sorgfältig konstruiert McEwan den Roman um das Erleben und die Wahrnehmung seines Protagonisten herum und baut so Stück für Stück ein beeindruckend präzises Charakterportait auf. Das Portait eines Mannes, der im Leben viel erreicht hat und das Erreichte auch genießt, der es sich in seiner kleinen Ecke der Welt annehmlich eingerichtet hat, glücklich verheiratet, stolzer Vater und beruflich renommiert ist. Doch die Welt lässt sich nicht auf Distanz halten, das Wesen der Menschheit und Fragen der Politik, die im Roman wiederholt angesprochen werden, hauptsächlich im Bezug auf den Irakkrieg, verstören Perowne zwar nicht ernsthaft, lassen ihn und den Leser jedoch latent beunruhigt zurück. / McEwans meisterhaftes Können und seine unglaubliche Beobachtungsgabe kommen im Detail zum Vorschein, in den wundervoll effizienten und präzisen Beschreibungen dessen, was Perowne denkt, erlebt oder erinnert, sei es eine Erkenntnis seine Vergangenheit oder seine Familie betreffend oder eine klinische Diagnose. Als zugleich kluger und beunruhigender politischer Kommentar zur Zeit seit dem 11. September und introspektiver, charakterfixierter Roman liest sich „Saturday“ fast wie eine zeitgenössische Variante von Virginia Woolfs „Mrs Dalloway“.


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