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Teufelswerk

Thriller

Über tausend Skelette sollen auf einem Friedhof in Kopenhagen verlegt werden, um einer neuen U-Bahn-Station Platz zu machen. Als zwischen den Gräbern ein grausamer Mord geschieht, ist sich die Bevölkerung sicher, dass die gestörte Totenruhe damit zu tun hat. Kriminalhauptkommissar Alexander Damgaard versichert sich der Hilfe der jungen Anthropologin Josefine Jespersen, die an dem Exhumierungsprojekt beteiligt ist. Und Josefine entdeckt tatsächlich etwas: In den zertrümmerten Schädel des Opfers wurde ein umgedrehtes Kreuz geritzt. Eine makabere Signatur des Mörders oder ein Zeichen des Teufels?

Portrait
Lotte Petri lebt in der kleinen Küstenstadt Hornbæk nördlich von Kopenhagen, wo sie sich ganz dem Schreiben widmet. Für »Teufelswerk« hat sie nicht nur mit der dänischen Kriminalpolizei zusammengearbeitet, sondern auch mit einem vom Papst anerkannten dänischen Exorzisten.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 20.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48958-9
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18.5/12.3/3.5 cm
Gewicht 405 g
Originaltitel Djævelens Værk
Übersetzer Maike Dörries
Buch (Klappenbroschur)
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Fr. 15.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2020
Bewertet: anderes Format

Neue dänische Krimikost vom feinsten! Atmospärisch dicht erzählt ist Lotte Petrus erster Kopenhagenthriller ein süchtig machender Pageturner!

Trotz kleiner Kritikpunkte gut unterhalten
von Christina Amberg am 06.02.2020

Mein Eindruck: Das Buch habe ich vor einiger Zeit in der Verlagsvorschau entdeckt und war auf Anhieb begeistert, denn der Klappentext klingt nach einem spannenden und mysteriösen Thriller, der auch ein wenig Düsternis versprüht. Da es für mich das erste Buch der Autorin ist, war ich sehr gespannt darauf, ob mir das Buch gef... Mein Eindruck: Das Buch habe ich vor einiger Zeit in der Verlagsvorschau entdeckt und war auf Anhieb begeistert, denn der Klappentext klingt nach einem spannenden und mysteriösen Thriller, der auch ein wenig Düsternis versprüht. Da es für mich das erste Buch der Autorin ist, war ich sehr gespannt darauf, ob mir das Buch gefällt und ob ich mit ihrem Schreibstil zurechtkomme. Teufelswerk ist Band 1 der Reihe, in der es um die Anthropologin Josefine Jespersen geht und der Auftakt hat mir, bis auf zwei minimale Kritikpunkte, schon recht gut gefallen. Auch wenn ich zugeben muss, dass mich das Buch ein wenig an die TV-Serie „Bones“ erinnert hat (die Bücher dazu habe ich allerdings noch nicht gelesen). Zum Inhalt möchte ich hier nichts sagen, da ich dann wahrscheinlich spoilern würde. Der Schreibstil von Lotte Petri hat mir sehr gut gefallen. Er ist angenehm zu lesen und man kommt leicht und flüssig und auch zügig durch das Buch. Auch die Spannung war nicht zu verachten und hielt die meiste Zeit an. An wichtigen Stellen schaffte es die Autorin mühelos, die Spannung noch weiter zu erhöhen. Teilweise gingen die Spannungsmomente auch ins gruseln über, so dass mich eine Gänsehaut überkam, während das Buch die ganze Zeit eine düstere Stimmung versprühte. Aber: Durch die ganze Geschichte hatte ich auf eine gewisse Art und Weise eine Erwartung an den Mörder: Wer ist dieser Mensch und was für ein Motiv kann dazu führen, dass er so eine Tat begeht? Da muss doch was größeres dahinterstecken... Nun ja, ich war ziemlich baff, als ich erfahren habe, wer denn nun der Mörder ist und warum er zum Mörder wurde. Mich hat es einerseits zwar gefreut, dass mich die Autorin hier überraschen konnte, denn ich hatte wirklich nicht mit dieser Person gerechnet und vor allem mit diesem Motiv... Die Umsetzung vom Mörder und dem Motiv dahinter war nicht so wirklich meins. Nach der ganzen Geschichte habe ich mir doch etwas Spektakuläreres erhofft, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack. ACHTUNG MINIMALER SPOILER!!! Die plötzliche „Liebesszene“ oder sollte ich eher „Knutschszene“ sagen, zwischen Alexander und Josefine fand ich irgendwie fehl am Platz. Nichts hat darauf hingedeutet, das sich sowas anbahnt und plötzlich stehen sie da und Alexander fällt über sie her. Hä? Bitte was? Im ersten Moment dachte ich noch, ich hätte irgendetwas überlesen, aber nachdem ich zurückgeblättert habe, habe ich gesehen, das dem nicht so war und dieser Gefühlsausbruch wirklich aus heiterem Himmel kam. Es hat meiner Meinung nach überhaupt nicht reingepasst und ich fand es daher auch etwas unrealistisch, übertrieben und unglaubwürdig dargestellt. Fazit: Obwohl mir die Auflösung des Mörders und seines Motivs eher etwas zu lasch war und das Liebesgeplänkel zu plötzlich und total unerwartet, hat mich dieser spannende Auftakt gut unterhalten können.

"Es war wie eine Gespensterjagd im Dunkeln"
von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2020

Für den Bau einer neuen U-Bahn-Station in Kopenhagen müssen auf einem Friedhof tausend Grabstellen ethisch geräumt, verlegt und erneut in geweihter Erde bestattet werden. Ein Mammutprojekt, nicht wenige aus der Bevölkerung sind dagegen. Rechtsanthropologin Josefine Jespersen arbeitet parallel zur Räumung an einem Projekt für die... Für den Bau einer neuen U-Bahn-Station in Kopenhagen müssen auf einem Friedhof tausend Grabstellen ethisch geräumt, verlegt und erneut in geweihter Erde bestattet werden. Ein Mammutprojekt, nicht wenige aus der Bevölkerung sind dagegen. Rechtsanthropologin Josefine Jespersen arbeitet parallel zur Räumung an einem Projekt für die öffentliche Gesundheit und führt dazu Knochenanalysen an den Skeletten durch. Eines Nachts wird eine Kollegin von Josefine auf dem Friedhof brutal ermordet. Der Täter hat das Opfer mit einem christlichen Symbol markiert und eine Weihwasserflasche am Ort des Verbrechens zurückgelassen. War die Störung des Grabfriedens der Auslöser für den Mord? Kriminalhauptkommissar Alexander Damgaard von der Polizei Kopenhagen übernimmt die Ermittlungen, arbeitet eng mit Josefine zusammen und zieht einen katholischen Priester hinzu. Weitere brutale Morde mit gleichem Muster folgen - der Täter ist ihnen immer einen Schritt voraus… Das Thema dieses Thrillers und das „Personal“ sind ja nun wirklich mal was ganz anderes. Als es im Zuge der Ermittlungsarbeit um Exorzismus ging, war ich beinahe raus aus der Geschichte, aber doch wieder neugierig genug, um das Buch zu beenden. Gruselig, mystisch, spannend und ungewöhnlich - bis zum Ende dabeibleiben hat sich gelohnt!