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Himmel, Herrgott, Hirschgeweih

Ein Dorfkrimi

Dorfpfarrer Meininger ermittelt Band 1


Eine eingeschworene Dorfgemeinde und jede Menge Leichen im Keller

Hauptbrandmeister Wimmer wird tot im Wald aufgefunden – aufgespiesst von einem Hirschgeweih. Die Bewohner der kleinen Gemeinde Eichenberg fallen beinahe vom Glauben ab: ein Mörder in den eigenen Reihen? Das kann nicht sein! Dumm nur, dass die sturen Dörfler den ermittelnden Polizisten aus dem fernen München nicht leiden können. Der sieht nur einen Weg, den Fall zu lösen: Er braucht göttliche Unterstützung – und zwar in Form vom beliebten Dorfpfarrer Leopold Meininger und seiner Köchin Maria. Denn die kennen ihre Schäfchen schliesslich am besten. Auch die schwarzen ...

Portrait
Fanny König kennt sich als niederbayerisches Madl bestens mit dem Zwist zwischen Dörflern und Städtern aus, denn auch sie hat es nach dem Abitur in die grosse weite Welt gezogen: Nach dem Studium in München lebte sie einige Zeit im Ausland. Inzwischen ist sie zurück in der bayerischen Hauptstadt, wo sie als Redakteurin viele Buchprojekte betreute, bis die Liebe zum Schreiben sie die Seiten wechseln liess.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 09.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10460-5
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 20.8/13.8/3 cm
Gewicht 396 g
Buch (Paperback)
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Fr. 19.90
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Kundenbewertungen

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Wo sind die wirklich originellen Figuren?
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es ist vermutlich unfair, aber naheliegend, bei einem Niederbayern-Krimi erst einmal an Rita Falks Eberhofer zu denken. Ziemlich krachledern, aber immer wieder fähig, sein eigenes Klischee zu durchbrechen - und umgeben von seiner meistens tauben Oma, seiner mehr oder weniger Traumfrau Susi, seinem Beatles-versessenen Joint-Vater... Es ist vermutlich unfair, aber naheliegend, bei einem Niederbayern-Krimi erst einmal an Rita Falks Eberhofer zu denken. Ziemlich krachledern, aber immer wieder fähig, sein eigenes Klischee zu durchbrechen - und umgeben von seiner meistens tauben Oma, seiner mehr oder weniger Traumfrau Susi, seinem Beatles-versessenen Joint-Vater und seinem selbstverliebten Bruder - sowie einer ganzen Reihe Niederkaltenkirchener, die alle ihre Spleens haben. "Himmel, Herrgott, Hirschgeweih" ist von dieser reichen Welt recht weit entfernt und ist so ein Denkmal, dass Rita Falk eine Meisterin ihres Gebiets ist und nicht einfach mal etwas runterschreibt. Auch der Humor zündet hier nicht so, wie er könnte - das Spanferkeldesaster z.B. lässt mich nicht kichern, auch wenn König das sicherlich gern sähe. Ich bin noch nicht sicher, ob ich einen potenziellen zweiten Teil um Pfarrer Meininger, Köchin Maria und Polizist Hirsch lesen würde - aber Kluftingers erster Fall z.B. war ja auch nicht auf dem Niveau der späteren - auszuschließen ist es also nicht - immerhin ist mein Hauptproblem hier nicht, dass das Buch aktiv schlecht ist - sondern einfach ohne klare emotionale Amplitude für mich.

Rezension zu "Himmel, Herrgott, Hirschgeweih"
von Zsadista am 06.04.2020

Das Pfarrfest steht an und Pfarrer Leopold Meininger hat alle Hände voll zu tun. Alles muss genau geplant werden, nicht dass es am Ende noch am Essen fehlt. Mitten in den schönen Planungen wird eine Leiche im beschaulichen Wald gefunden. Ausgerechnet zwei Buben sind auf die Leiche gestoßen. Es ist Hauptbrandmeister Ludwig Wi... Das Pfarrfest steht an und Pfarrer Leopold Meininger hat alle Hände voll zu tun. Alles muss genau geplant werden, nicht dass es am Ende noch am Essen fehlt. Mitten in den schönen Planungen wird eine Leiche im beschaulichen Wald gefunden. Ausgerechnet zwei Buben sind auf die Leiche gestoßen. Es ist Hauptbrandmeister Ludwig Wimmer, der von einem Hirschen aufgespießt am Hochsitz lehnt. Für den Mord zuständig ist der Ortspolizist Hirsch, wie passend. Da aber der Hirsch aus dem fernen München stammt, kommt er bei den Dörflern nicht so Recht vorwärts und fragt den Meininger, ob er ihm helfen könnte. Meininger hat seine krimiliebende Köchin Maria, die den beiden gleich sagt, wie der Hase zu laufen hat. Und das Pfarrfest rückt auch immer näher … „Himmel, Herrgott, Hirschgeweih“ ist der erste Band in dem Dorfpfarrer Meininger ermittelt aus der Feder der Autorin Fanny König. Das Cover und die Inhaltsangabe lassen schon ahnen, dass der Krimi kein blutrünstiger Thriller wird. Also genau mein Ding. Die Story war dann auch locker und leicht. Mit sehr viel Humor wurde der Fall aufgeklärt. Die Lage war ernst, trotzdem teils sehr lustig geschrieben. Ich kann aber auch nicht sagen, dass der Humor übertrieben gewesen wäre. Er war so passend, wie es nur sein kann. Meininger, Maria und Hirsch waren richtig sympathische Figuren, die man einfach gern haben musste. Der Fall war gut gestrickt und man musste schon grübeln, wer der Mörder hätte sein können. Es hatten doch recht viele einen passenden Grund, für einen Mord. Daher war es auch von dieser Seite her nie langweilig. Die Aufklärung am Ende war auch passend und es blieben keine Fragen über. Was ich nicht so schön fand war, wie Meininger zum Ende hin über Hirsch und die Lehrerin dachte. Das fand ich schon etwas gemein und übertrieben. Vor allen Dingen, wie er gleich die Lehrerin benannt hat. Auch war mir der Punkt mit dem Vorfahren des gegrillten Schweines etwas viel. Das ist bei dem Buch aber schon fast jammern auf höchstem Niveau. Ich für meinen Teil liebe das Buch und freue mich schon auf den nächsten Krimi mit dem Pfarrer Meininger, der Köchin Maria und dem Polizisten Hirsch. Besser kann ein humorvoller Krimi für mich schon nicht mehr werden. Daher, nix zu meckern, volle Sterne und fertig.

Der doppelte Hirsch
von Kunde am 22.03.2020

Ein grausiger Fund nach dem Feuerwehrfest erschüttert das beschauliche Dorf Eichenberg. Hauptbrandmeister Wimmer wird mit heruntergelassener Hose tot aufgefunden. Aufgespießt vom Geweih eines Hirschen. Polizeiobermeister Hirsch, Neu-Eichenberger aus München, hat nun mit der sturen Dorfbevölkerung zu kämpfen. Um von ihnen etwas z... Ein grausiger Fund nach dem Feuerwehrfest erschüttert das beschauliche Dorf Eichenberg. Hauptbrandmeister Wimmer wird mit heruntergelassener Hose tot aufgefunden. Aufgespießt vom Geweih eines Hirschen. Polizeiobermeister Hirsch, Neu-Eichenberger aus München, hat nun mit der sturen Dorfbevölkerung zu kämpfen. Um von ihnen etwas zu erfahren, sieht Hirsch nur einen Ausweg: Er benötigt die Hilfe von Pfarrer Meininger und dessen Haushälterin Maria. "Himmel, Herrgott, Hirschgeweih" ist ein perfekter Dorfkrimi. Fanny König vereint hier alles. Die Dorfgemeinschaft ist absolut vielfältig an Charakteren. Man hält zusammen, bewahrt die Geheimnisse vor dem Neuling. Und an Geheimnissen mangelt es hier nicht. Was hier so nach und nach von Hirsch, Meininger und Maria ans Tageslicht geholt wird, ist schon sehr kriminell. Die drei ungleichen Ermittler sind mir sofort ans Herz gewachsen. Zu sympathisch sind sie mit ihren Eigenarten. Besonders gelungen ist die Entwicklung der Freundschaft zwischen dem Duo Pfarrer/Haushälterin und dem Neuling Hirsch. Die Situation von Hirsch ist halt typisch - als Neuling im Dorf bekommt er keinen Anschluss. Auch das Dorfleben mit seinen traditionellen Festen wird hier so schön beschrieben, daß man fast meint mittendrin zu sein. Man sitzt förmlich mit an der Bierbank. Die Spannung ist nicht atemberaubend hoch, sondern eher unterschwellig vorhanden, bis es zum Schluß für Meininger und Maria um Leben und Tod geht. Geschrieben ist das Buch wunderbar leicht und fröhlich mit genau dem Humor, den man bei einem Dorfkrimi erwartet. Zu schön sind die immer wieder eingestreuten Szenen und Dialoge, die dem Leser die Lachtränen in die Augen treiben. Dabei wird es aber nie albern! Hier stimmt die Dosierung. Für mich ist das Buch absolut lesenswert und ich hoffe sehr, daß Meininger, Maria und Hirsch noch viele Abenteuer zusammen erleben werden!