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Schwarzer Leopard, roter Wolf

Dark Star 1. Roman

Marlon James

(18)
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Beschreibung

Sucher, der Jäger mit dem besonderen Sinn, wird vor seine schwierigste Aufgabe gestellt. Er muss einen Jungen aufspüren, der vor drei Jahren spurlos verschwand. Seine Fährte führt ihn durch Wälder und Städte, zu Gestaltwandlern, Ausgestossenen und Hexen. Aber kann er den Jungen retten und die Welten wieder in Einklang bringen?

»Man Booker Prize«-Träger Marlon James legt mit »Schwarzer Leopard, roter Wolf« den Auftakt zu einer Trilogie vor, die afrikanische Geschichte und Mythen zu einem gewaltigen Fantasy-Epos verflicht.

»Ich habe es nicht mehr aus der Hand legen können.«

Marlon James, geboren 1970 in Kingston auf Jamaika, gilt als einer der bedeutendsten Literaten seiner Generation. Seine Romane wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen geehrt. Unter anderem erhielt James als erster Jamaikaner den Man Booker Prize. Das »Time Magazine« zählte ihn zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten 2019. James lebt heute in Minneapolis, Minnesota..
Stephan Kleiner, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u. a. Geoff Dyer, Michel Houellebecq, Gabriel Tallent und Hanya Yanagihara ins Deutsche.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 832
Erscheinungsdatum 21.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27222-4
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 23.3/16.5/5 cm
Gewicht 1125 g
Originaltitel Black Leopard, Red Wolf - The Dark Star Trilogy 1
Abbildungen 10 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Stephan Kleiner

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
6
4
5
3
0

außergewöhnlich, brutal und düster
von einer Kundin/einem Kunden am 25.05.2020

Nun habe ich diesen schon speziellen Fantasy-Roman durch und bin mir immer noch nicht sicher, ob er "meins" ist. Hier treffen viele verschiedene Dinge auf einander und ich bin gleichermaßen fasziniert wie abgestoßen von Marlon James` erstem Band der "Dark Star"-Trilogie. Allein vier Seiten braucht die Aufzählung des Personals, d... Nun habe ich diesen schon speziellen Fantasy-Roman durch und bin mir immer noch nicht sicher, ob er "meins" ist. Hier treffen viele verschiedene Dinge auf einander und ich bin gleichermaßen fasziniert wie abgestoßen von Marlon James` erstem Band der "Dark Star"-Trilogie. Allein vier Seiten braucht die Aufzählung des Personals, der preisgekrönte Autor mixt afrikanische Märchenwelt mit düster-mythologischen Wesen in die Geschichte eines Jungen, genannt "Sucher"(weil er mit seiner Nase Menschen und Sachen auch nach langer Zeit noch aufspüren kann) - das alles in einer Sprache, die hohe Konzentration erfordert und dazu Gewalt- und Sexszenen dem Leser brachial-ausgedehnt um die Ohren haut, dass es nur so kracht. Überhaupt ist Gewalt gegen Frauen, Kinder, aber auch unter Männern, hier ein durchziehender Faden, der mir persönlich, manchmal auch sprachlich, einfach zuviel wurde.Es ist eine Geschichte in der Geschichte, vom gefangenen "Sucher" einem Großinquisitor erzählt - von einem schwulen Jungen, der, von seinem Großvater gezeugt, sein Zuhause und seine Mutter verläßt, als er die Wahrheit über seine Herkunft erfährt. Und der mit einem Leoparden-Gestaltwandler ein entführtes Königskind finden soll, über das man den beiden auch mehr Lügen als Wahrheiten erzählt,was sie immer wieder in Lebensgefahr bringt. Ein besonderer Roman: bildgewaltig, brutal und düster: sollte er mal verfilmt werden, stehen sicherlich Guillermo del Toro oder Quentin Tarantino schon in den Startlöchern....

"Aber bist du nicht sein Blut?" - "Ich bin niemandes Blut."
von einer Kundin/einem Kunden am 05.05.2020

Sucher ist ein Jäger mit einem besonders ausgeprägten Geruchssinn und wenn er einmal Witterung aufgenommen hat, verliert er die Spur nicht mehr. Seine neue Aufgabe wird jedoch auch zu seiner bisher größte Herausforderung: Er soll einen Jungen aufspüren, der vor drei Jahren spurlos verschwand. Die Fährte führt ihn durch Wälder un... Sucher ist ein Jäger mit einem besonders ausgeprägten Geruchssinn und wenn er einmal Witterung aufgenommen hat, verliert er die Spur nicht mehr. Seine neue Aufgabe wird jedoch auch zu seiner bisher größte Herausforderung: Er soll einen Jungen aufspüren, der vor drei Jahren spurlos verschwand. Die Fährte führt ihn durch Wälder und Städte, zu Hexen, Gestaltenwandlern und noch vielem mehr, was sich ihm in den Weg stellt, doch wird er am Ende den Jungen wirklich finden und die Welt wieder ins Gleichgewicht bringen? „Man Booker Prize“-Träger Marlon James weiß genau, wie er die Gemüter erhitzen kann und nichts anderes wird auch sein neuer Roman „Roter Wolf, Schwarzer Leopard“ leisten. Nach dem unheimlich genialen „Eine kurze Geschichte von sieben Morden“ und dem ebenso verstörenden wie großartigen Werk „Der Kult“ lässt er einen richtig geilen Fantasy-Brecher von der Leine, der die Leserschaft spalten wird. Von vielen unheimlich abgefeiert, trifft der derbe und raue Ton von James nicht nur auf Wohlwollen, sondern auf ebenso heftige Ablehnung. Und ja, die Art zu schreiben, die der Autor an den Tag legt, dürfte nicht wirklich etwas für jeden Leser dort draußen sein. Marlon James nimmt absolut kein Blatt vor den Mund, schildert Sex in all seinen Formen und lässt seinen homosexuellen Helden eine unfassbare Spur von Gewalt und Blut hinter sich herziehen. Platzende Herzen sind hier nur die kleine Spitze des Eisberges. Jede Schilderung von James ist explizit (sei es nun Sex oder Gewalt) und legt es darauf an, zu schocken. Das schafft der Autor auch unheimlich gekonnt und ist dabei so genial wie er nur sein kann! Das Ganze spielt dann in einer Fantasy-Welt, die sich sehr stark von afrikanischen Mythen beeinflusst zeigt, wie zum Beispiel die „Mingi-Kinder“, die der Protagonist auf seiner Reise trifft, dem Fabelwesen „Asanbosam“ und dem „Nkisi Nkondi“. Das sind nur drei Entlehnungen aus der afrikanischen Glaubenswelt und der Welt der afrikanischen Mythen und Sagen. Marlons Werk ist voll davon und so mixt der Autor fröhlich seine Fantasy-Welt mit existierendem Glauben und Legenden. Einfach nur geil! Der Stil von Marlon James ist zugegebenermaßen sehr gewöhnungsbedürftig und die holprige Art des Erzählens hat mich knapp 200 Seiten gekostet, damit ich mich erst einmal zurechtfand, aber das war es mehr als wert! Zu Beginn seiner Geschichte findet der Leser eine Auflistung der Figuren, die in dieser Erzählung auftauchen und im Buch sind mehrere Karten, die einem die Orientierung erleichtern. Falls man also mal nicht weiß, wo man sich befindet und wer wer ist, kann man sich immer wieder Hilfe holen. Wenn man aber erst einmal in der Welt angekommen ist, die der Autor hier hochgezogen hat, nimmt sie einen auch völlig gefangen und auch die vielen Orte und Personen stellen kein Problem mehr dar. Der Auftakt zur „Dark-Star“-Trilogie ist James also mehr als nur gut gelungen und hat mich absolut begeistert zurückgelassen. In Anbetracht der Tatsache, dass bei diesem Buch die Meinungen jedoch extrem auseinander gehen, sei hier aber der Rat gegeben, vorher einmal reinzulesen. Passt es oder passt es nicht? Für mich hat es absolut gepasst und meiner Meinung nach ist es wieder einmal ein Geniestreich aus der Feder eines der besten Autoren unserer Zeit!

von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2020
Bewertet: anderes Format

Dieser Fantasy Roman ist der Hammer! Liest sich als hätten S. Leone, A. Kurosawa, Q. Tarantino und J. Cameron zusammen einen Film gedreht. Mystisches Afrika gleichermaßen bildgewaltig brutal und tiefgründig.


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