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Auf Erden sind wir kurz grandios

Roman

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gebundene Ausgabe
"Ein grandioses Buch! Eine Reise in die Vergangenheit, in die Kindheit, nach Vietnam, in die Gewalt und die Liebe." Sasa Stanisic - Der Debütroman von Ocean Vuong

„Lass mich von vorn anfangen. Ma …“ Der Brief eines Sohnes an die vietnamesische Mutter, die ihn nie lesen wird. Die Tochter eines amerikanischen Soldaten und eines vietnamesischen Bauernmädchens ist Analphabetin, kann kaum Englisch und arbeitet in einem Nagelstudio. Sie ist das Produkt eines vergessenen Krieges. Der Sohn, ein schmächtiger Aussenseiter, erzählt – von der Schizophrenie der Grossmutter, den geschundenen Händen der prügelnden Mutter und seiner tragischen ersten Liebe zu einem amerikanischen Jungen. Vuong schreibt mit alles durchdringender Klarheit von einem Leben, in dem Gewalt und Zartheit aufeinanderprallen. Das kraftvollste Debüt der letzten Jahre, geschrieben in einer Sprache von grandioser Schönheit.
Portrait
Ocean Vuong wurde 1988 in Saigon, Vietnam, geboren und zog im Alter von zwei Jahren nach Amerika, wo er heute lebt. Für seine Lyrik wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt u.a. mit dem Whiting Award for Poetry (2016) und dem T.S. Eliot Prize (2017). Auf Erden sind wir kurz grandios (erscheint am 22. Juli 2019) ist sein erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 22.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26389-5
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 20.8/13.2/3 cm
Gewicht 389 g
Originaltitel On earth we're briefly gorgeous
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Anne-Kristin Mittag
Verkaufsrang 3615
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Auf Erden sind wir kurz grandios
von einer Kundin/einem Kunden am 26.11.2019

Ocean Vuong ist ein junger und außerordentlich begabter Lyriker und, wie ich nun feststellen durfte, auch Romanautor. Wobei... ist "Auf Erden sind wir kurz grandios" ein Roman? Vielmehr sind es Briefe an die Mutter, die nicht lesen gelernt. Oceans Mutter, die ihn lange verprügelt hat, die ihr Trauma des Vietnamkriegs nie aufgear... Ocean Vuong ist ein junger und außerordentlich begabter Lyriker und, wie ich nun feststellen durfte, auch Romanautor. Wobei... ist "Auf Erden sind wir kurz grandios" ein Roman? Vielmehr sind es Briefe an die Mutter, die nicht lesen gelernt. Oceans Mutter, die ihn lange verprügelt hat, die ihr Trauma des Vietnamkriegs nie aufgearbeitet hat und die im Nagelstudio bis zur Erschöpfung arbeitet. Der Rat an ihren Sohn, der sich als Außenseiter zwischen all den anderen Kindern fühlt, lautet: "Fall nicht auf, du bist schon vietnamesisch." Es geht in diesen eindringlichen Texten ums Aufwachsen und um Entfremdung und leider geht es auch um Oxycontin und wie Oceans erste große Liebe, Trevor, daran zugrunde geht. Ein sehr außergewöhnliches Buch, inhaltlich ungeschönt und sprachlich umwerfend!

Ich glaube, ich war am Ertrinken.
von Kaffeeelse am 11.11.2019

Ein wirklich interessantes Buch! Ein biographisches Buch. Ein berührendes Buch. Und ebenso ein manchmal erschreckendes Buch. Die Hauptfiguren sind drei vietnamesische Personen, die Großmutter Lan, die Mutter Rose und der Sohn, die Erzählstimme, alle drei sind aus Vietnam in die USA emigriert. Die Emigration und daraus resultiere... Ein wirklich interessantes Buch! Ein biographisches Buch. Ein berührendes Buch. Und ebenso ein manchmal erschreckendes Buch. Die Hauptfiguren sind drei vietnamesische Personen, die Großmutter Lan, die Mutter Rose und der Sohn, die Erzählstimme, alle drei sind aus Vietnam in die USA emigriert. Die Emigration und daraus resultierende Probleme sind hier aber nicht das Hauptthema. Das Hauptthema ist das Menschsein und die damit einhergehende Unvollkommenheit, wie die Protagonisten mit ihrer Unvollkommenheit und der, der anderen Mitmenschen leben und umgehen. Die Großmutter Lan, die der Krieg und die folgenden Ereignisse in Vietnam krank gemacht haben, die Mutter Rose, die durch das Erleben um ihre Mutter und ebenso durch das Erleben Vietnams und der Gewalt in diesem Land und ebenso das Erleben einer neuen Welt, der sie ausgeliefert scheint, auch weil sie zu keiner/wenig Kommunikation durch mangelnde Sprachkenntnisse fähig ist, eine Veränderung erfährt, der Sohn, der seine Verwandten erlebt, um seine Herkunft weiß und sich einen Platz im neuen Land sucht und schließlich die Liebe findet, eine homoerotische Liebe, eine besonders für Vietnamesen stigmatisierte Liebe. Ein Buch der leisen Töne, aber manchmal auch mit einer wortgewaltigen Kraft, die den Leser schier umhaut. Chronologisch nicht geordnet, springen die Gedankengänge des Sohnes hin und her, er schreibt einen Brief an seine englisch nicht beherrschende Mutter und schildert seine Gedanken zu Familie, Leben und Liebe, Gedanken, die er ihr verbal schlecht mitteilen kann und nach und nach, in verschiedenen Fetzen, entsteht die Lebensgeschichte der drei tragenden Personen. Und damit auch die Lebensgeschichte Ocean Vuongs, den Autobiographisches trägt dieses Buch ungemein und ich finde auch die Namensgebung des Autors sehr aussagekräftig. Für diese Geschichte gebührt dem Autor und seiner Familie tosender Beifall. Dieses teilweise sehr unzusammenhängende hat mir das Lesen etwas schwer gemacht, aber die lyrische Kraft in den Worten von Ocean Vuong, die immer wieder durchschimmert und auflodert, entschädigt ungemein und spricht von einem äußerst interessanten Autor. Bisher hat der Autor nur Poesie herausgebracht, "Auf Erden sind wir kurz grandios" ist sein erster Roman. Ein interessantes Werk! Wenn er es in meinen Augen in der Zukunft schafft, seine Geschichte etwas mehr zu bündeln, mehr einen Erzählfluss zu erschaffen, wird er noch ein ganz Großer werden. Aber auch jetzt ist dieses Buch ein sehr lesenswertes. Und auch hier kann ich nur sagen: Lesen!, aber durch die sehr fragmentarische Schreibweise polarisiert dieses Buch seine Leser und diesen Sachverhalt sollte der geneigte Leser sich vor Augen führen.

von einer Kundin/einem Kunden am 04.11.2019
Bewertet: anderes Format

Ein Buch geschrieben in der zweiten Person, denn eigentlich ist der Roman ein Brief an die Mutter. Der Sohn ist Kriegsenkel des Vietnamkriegs, dessen unverarbeitete Traumata aufblitzen, dazu Aussenseiter und homosexuell. Eindringlich, kraft- aber auch schmerzvoll!