Schwimmen Tote immer oben?

Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin

Michael Tsokos

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Beschreibung

Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin – das neue Sachbuch von Michael Tsokos, Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner.

Leider sind es oft Klischees, die unsere Vorstellung von der Rechtsmedizin beherrschen. Keiner weiss das besser als Michael Tsokos, der vielfache Bestseller-Autor. Er erläutert die teils groben Fehler und informiert unterhaltsam und spannend über die Mittel und Methoden der Rechtsmedizin, seine Arbeit am Seziertisch im Obduktionssaal und die neuesten Entwicklungen in der Forensik.

Die Szene aus dem Fernseh-Krimi kennt jeder: Ein Toter im Pool, auf der Wasseroberfläche auf dem Rücken treibend, mit dem Gesicht nach oben. Michael Tsokos entlarvt diese Darstellung als dramaturgischen Kniff, und erklärt, warum Ertrunkene auf den Grund sinken oder unter der Wasseroberfläche treiben, und zwar in Bauchlage, mit dem Gesicht nach unten.

Auch die anderen Irrtümer über die Rechtsmedizin, die Michael Tsokos aufklärt, sind bekannt aus Krimis aller Art. Unter anderem geht es um die Frage, wie lang es dauert, bis ein Leichnam vollständig mumifiziert ist; ob verwesende Leichen explodieren können und auf welche Weise ein Rechtsmediziner Stich- und Schnittverletzungen voneinander unterscheidet. In diesem, seinem zweiten Buch zu den Irrtümern über die Rechtsmedizin stellt Michael Tsokos auch die gängigsten Irrtümer über die Arbeit in der Rechtsmedizin richtig. Etwa dass eine virtuelle Obduktionen mit Hilfe der Computertomographie keineswegs eine klassische Obduktion ersetzen kann, dass Rechtmediziner und ermittelnde Kriminalbeamte keineswegs ein festes Team sind und dass Phantombilder keineswegs aufgrund von DNA-Analysen möglich sind.

Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine beiden Sachbücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind Bestseller: "Die Klaviatur des Todes" und "Die Zeichen des Todes".

"Nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam."

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-27764-5
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 20.8/13.5/1.7 cm
Gewicht 252 g
Abbildungen 30 schwarzweisse Fotos
Auflage 2. Auflage
Illustrator Christoph Kellner
Verkaufsrang 48120

Kundenbewertungen

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Rezension zu "Schwimmen Tote immer oben?"
von Zsadista am 08.05.2020

„Schwimmen Tote immer oben?“ ist ein Buch aus der Feder des Autors und Rechtsmediziners Michael Tsokos. Das Buch ist in 30 kurze Kapitel eingeteilt. Es lässt sich recht gut und flott durch lesen. In jedem Kapitel wird ein anderer Punkt aufgegriffen und etwas darüber geschrieben oder erklärt. Da das Buch kein schulisches ... „Schwimmen Tote immer oben?“ ist ein Buch aus der Feder des Autors und Rechtsmediziners Michael Tsokos. Das Buch ist in 30 kurze Kapitel eingeteilt. Es lässt sich recht gut und flott durch lesen. In jedem Kapitel wird ein anderer Punkt aufgegriffen und etwas darüber geschrieben oder erklärt. Da das Buch kein schulisches Lehrwerk ist, wird alles eher etwas lockerer dargestellt. Wer hier ein ernstes, tiefes Werk in Sachen Rechtsmedizin erwartet, wird wohl etwas enttäuscht werden. Zwischendurch sind die Kapitel immer einmal mit lustigen Zeichnungen unterbrochen. Das lockert das Ernste Thema Rechtsmedizin nochmals etwas auf. Manch einem Leser mag das nicht gefallen, ich fand es allerdings recht gelungen. Wie gesagt, das Buch ist nicht als wissenschaftliche Abhandlung zu sehen, sondern als Erklärung mancher Verfahren und Vorgehensweisen. Durch die vielen Bücher und Fernsehsendungen wird die Realität arg strapaziert. Dies legt auch Herr Tsokos immer wieder dar, wenn er Vergleiche mit verschiedenen Tatort Teams und deren Arbeit vorlegt. Wobei man erkennen kann, dass Herr Tsokos wohl ein Tatort Fan ist, da er sich in den Folgen, im Gegensatz zu mir, sehr gut auskennt. Kein Forensiker kann jemals an das Können von Abbey Sciuto in Navy CIS heran kommen. Sie kann einfach alles. Sie wäre das Beste schlechte Beispiel in diesem Buch gewesen, besser als alle Tatort Forensiker. Wobei, Abbey darf das. Auch wenn mir das Meiste, was ich gelesen habe, so schon bekannt war, fand ich das ein oder andere doch noch neu und interessant. Für eine lockere Erklärung einiger von den Medien verdrehter Wahrheiten finde ich das Buch richtig gut. Wie gesagt, wer hier ernste Abhandlungen erwartet, liegt total falsch und sollte nach einem anderen Werk Ausschau halten.

Wer hätte es gedacht?
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidenheim am 30.04.2020

Wie muss es Experten unter den Fingernägeln kribbeln, wenn in TV-Krimis die Realität verdreht und Klischees bedient werden. Deshalb räumt der Rechtsmediziner Michael Tsokos in seinem Buch häufig dargestellte Irrtümer aus und stellt humorvoll Sachverhalte seines Berufes rund um den Tod und das Sterben richtig. Für alle, die es ge... Wie muss es Experten unter den Fingernägeln kribbeln, wenn in TV-Krimis die Realität verdreht und Klischees bedient werden. Deshalb räumt der Rechtsmediziner Michael Tsokos in seinem Buch häufig dargestellte Irrtümer aus und stellt humorvoll Sachverhalte seines Berufes rund um den Tod und das Sterben richtig. Für alle, die es genau wissen wollen.

Super Lektüre!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.04.2020

Für alle Krimi-Fans genau das Richtige: Michael Tsokos räumt mit den größten Irrtümern über die Rechtsmedizin auf. Und die Erklärungen lassen einen teilweise echt schmunzeln, wie anders die Vorgehensweisen im Fernsehen und co. dargestellt werden.


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