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Unhaltbare Zustände

Roman

Vom Wagnis, gesehen zu werden.

Ein Roman über einen, der sich gegen den Wandel der Zeiten auflehnt und dabei ins Wanken gerät.

Zwei Tage sind sie hinter Papier versteckt, dann werden die sieben grossen Schaufenster feierlich enthüllt – und lassen die Waren des alteingesessenen Quatre Saisons in neuem Glanz erstrahlen. Für diese Momente lebt und arbeitet Schaufensterdekorateur Stettler, und das schon mehrere Jahrzehnte. Nun, mit knapp sechzig, wird ihm überraschend ein jüngerer Kollege zur Seite gestellt – ein Rivale, ein avisierter Nachfolger, ein Feind!

Stettlers Welt beginnt zu bröckeln. Es ist das Jahr 1968, und es bröckelt auch sonst alles, die jungen Leute tragen Bluejeans und wissen nicht mehr, was sich gehört. Am Münsterturm hängt auf einmal eine Vietcong-Fahne. Stettler ist entsetzt. Immer mehr fühlt er sich bedroht, spioniert dem Rivalen sogar nach, sinnt auf Rache. Es ist auch ein zähes Ringen mit der Zeit und mit dem Alter, bei dem Stettler nur verlieren kann.

Allein mit einer von ihm bewunderten Radiopianistin, Lotte Zerbst, wechselt er Briefe und fühlt sich nicht so verloren. Er hofft sogar auf eine Begegnung …
Portrait
Alain Claude Sulzer, 1953 geboren, lebt als freier Schriftsteller in Basel, Berlin und im Elsass. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht, zuletzt die Bestseller »Zur falschen Zeit« (KiWi 1249) und »Aus den Fugen« (KiWi 1360). Seine Bücher sind in alle wichtigen Sprachen übersetzt. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, u.a. den Prix Médicis étranger, den Hermann-Hesse-Preis und den Kulturpreis der Stadt Basel.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 22.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86971-194-2
Verlag Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21.1/14.2/2.7 cm
Gewicht 398 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 2334
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 33.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
11
1
1
0
1

von einer Kundin/einem Kunden am 20.01.2020
Bewertet: anderes Format

Die "gute alte Zeit" wird heraufbeschworen: Doch mit dem Jahr 1968 beginnen die "Zustände" zu bröckeln. Alain C. Sulzers altmodisch anmutende Sprache ist immerwieder ein Genuss!!!

Ein eigentümlicher Protest
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2019

Stettler's Welt beginnt 1968 selbst in der ruhigen Schweiz völlig aus den Fugen zu geraten. Aber er rebelliert dagegen auf seine Weise.

Langstreckig langweilig
von einer Kundin/einem Kunden am 09.11.2019

Das Schicksal eines älteren Arbeitnehmers im Jahre 1968. Ein jüngerer Nachfolger wird kommentarlos eingestellt, der Ältere damit schonungslos auf seine bevorstehende Pensionierung erinnert. Langstreckig langweilig, werden Gemütszustände der charmanten Radiopianistin Lotte, die es auch nicht leicht hatte in ihrem Leben geschilder... Das Schicksal eines älteren Arbeitnehmers im Jahre 1968. Ein jüngerer Nachfolger wird kommentarlos eingestellt, der Ältere damit schonungslos auf seine bevorstehende Pensionierung erinnert. Langstreckig langweilig, werden Gemütszustände der charmanten Radiopianistin Lotte, die es auch nicht leicht hatte in ihrem Leben geschildert. Dazu parallel auch diejenigen des auf die Seite geschobenen Robert Settler Er, der plötzlich zu seinem Unglück auch noch all die seltsamen Dinge, die 1968 die Welt bewegen, nicht mehr versteht. Sulzer, gelegentlich auch spannend zu lesen, sensibel, schafft es hier gar nicht. Auch nicht, wenn er dazu noch wie oft die Musik und hier Schostakowitsch bemüht. Verstaubter Stil, geschrieben wie anno dazumal.