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Die Machtelite

Das Standardwerk der kritischen Elitenforschung

Charles Wright Mills

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Beschreibung

Charles Wright Mills war einer der schillerndsten amerikanischen Intellektuellen, ein "radikaler Nomade" und "postmoderner Cowboy". Zusammen mit Herbert Marcuse und Frantz Fanon zählt Mills zu den wichtigsten Wegbereitern der Neuen Linken - und wurde selbst nach seinem vorzeitigen Tod 1962 von der CIA als "intellektuelle Bedrohung" eingestuft.

Generationen von Leserinnen und Lesern wurden durch Die Machtelite zu kritischem Denken animiert. In seinem bahnbrechenden Buch beschreibt Mills einen Komplex von drei fest miteinander verbundenen Macht-zentren: die militärische, wirtschaftliche und politische Elite - und kritisiert dabei bereits jene Entwicklungen, die heute als "Postdemokratie" zusammengefasst werden. Über 60 Jahre nach Erscheinen ist sein Werk aktuell wie nie - wer sich für Elitenforschung interessiert, kommt an Mills nicht vorbei.

"Das neu aufgelegte Buch Die Machtelite liest sich überraschend aktuell"
Maicke Mackerodt, ORF Kontext

"Die Schlagkraft der Worte und die Gewalt der Analyse [ist] auch nach nunmehr 60 Jahren noch ungehemmt. Das Buch...liefert historische Erklärungsansätze für aktuelle gesellschaftliche und politische Verwerfungen in den USA und Deutschland und ist damit ein Muss für jeden politisch Interessierten, der sich für das Zusammenspiel von Markt, Macht und Medien interessiert."
PhD Mandy Tröger, Rubikon

"Aber warum sollte man für dieses Interesse ausgerechnet ein Buch lesen, dessen Forschungsstand das Jahr 1956 ist? (...) Von mancher Zeile aus Mills Werk könnte man meinen, sie sei in diesen Tagen geschrieben worden. Zum anderen lohnt es sich aus demselben Grund Mills zu lesen, aus dem es sich auch heute noch lohnt, den grossen Soziologen Max Weber oder Karl Marx zu lesen: Weil sie Grundlegendes beschrieben haben, das weit über den Tag hinaus Bedeutung hat. ... Ich kann es allen empfehlen, die sich für das Thema Macht mit allen seinen verschiedenen Aspekten interessieren."
Udo Brandes, Nachdenkseiten

"Generell wird das Thema Macht und Kapital gern ausgeblendet. Insofern mögen viele das Buch Die Machtelite, das vor über 60 Jahren in den USA erschien und jetzt wieder verlegt worden ist, wie eine Neuerscheinung lesen. Zwar bezog sich der Soziologe C. Wright Mills (1916 - 1962) in seiner Gesellschaftsanalyse auf die Realität der Eisenhower-Ära im Kalten Krieg, aber im Konkreten dürfte viel Allgemeines, Übertragbares stecken."
Irmtraud Gutschke, Freitag

"Elite-Kritik ist gerade "in", wobei sich ebenso gute Gründe wie platte Ressentiments ausmachen lassen. Insofern sollte man idealtypisch zwischen einer populistischen und einer sozialwissenschaftlichen Variante unterscheiden. Für die letztgenannte Blickrichtung steht ein soziologischer Klassiker, der auf dem deutschsprachigen Büchermarkt endlich wieder in einer Neuausgabe greifbar ist. Gemeint ist C. Wright Mills "Die Machtelite" von 1956. (...) Die von Mills hervorgehobene Wirkung, die auf die Politik durch die Wirtschaft ausgeübt wird, ist noch von grösserer Relevanz nicht nur in den USA geworden. Insofern sind die Fragen des sozialwissenschaftlichen Klassikers nach wie vor aktuell und seine Neuausgabe mehr als nur begrüssenswert."
Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Humanistischer Pressedienst

"Ein unbequemer, erschreckend brisanter Klassiker. Das erweiterte und neu aufgelegte Buch Die Machtelite liest sich - trotz einiger Anachronismen - hochaktuell. Erstaunlicherweise kommen einem beim Lesen unwillkürlich die heutigen Mega-Stars und Celebrities, Topmanager, amerikanische Kongressabgeordneten, Lobbyisten und Präsidenten in den Sinn, ebenso wie steinreiche Wirtschaftsbosse oder Angehörige der sogenannten Oberschicht. Mit seiner fundamentalen Kritik am demokratischen System und seinen Strukturen belegt (...) Mills, dass der Grundstein für viele aktuelle politische Fehlentwicklungen, die nahezu täglich in den Medien zu sehen sind, offenbar bereits vor 60 Jahren gelegt wurde."
BFS-Trendinfo. Informationen für Führungskräfte der Sozialwirtschaft, 1/20

Charles Wright Mills, (1916-1962), war bis zu seinem Tod Professor für Soziologie an der Columbia Universität in New York. Als Autor vieldiskutierter Bücher hat er sich in der ganzen Welt einen Namen als kritischer und streitbarer Intellektueller gemacht. The Power Elite (1956) gilt bis heute als ein Standardwerk der Politischen Soziologie und Gründungsdokument der kritischen Schule der Elitensoziologie und Machtstrukturforschung..
Björn Wendt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Münster. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie und forscht zu verschiedenen Themen der Politischen Soziologie (insbesondere der Eliten-, Macht- sowie Bewegungsforschung), der Wissenssoziologie und der soziologischen Nachhaltigkeitsforschung..
Dr. Michael Walter studierte Soziologie und Neuere Deutsche Literatur. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind visuelle Soziologie, Wirtschaftssoziologie sowie Hegemonie- und Machtforschung..
Marcus B. Klöckner studierte Soziologie, Medienwissenschaften und Amerikanistik. Herrschafts- und Medienkritik kennzeichnen seine Arbeit als Journalist und Buchautor.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Björn Wendt, Michael Walter, Marcus B. Klöckner
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 04.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86489-270-7
Verlag Westend
Maße (L/B/H) 22.2/14.6/5.5 cm
Gewicht 866 g
Auflage 1
Übersetzer Simon Lübeck

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Lesehighlight des Jahres! Unbedingt lesen!
von Wedma am 09.12.2019

Ein großartiges Werk, das man gelesen haben muss. Man sagt, ein gutes Buch ist gut auf jeder Seite. Dieses ist hervorragend. Auch weil man sieht, mit welcher Hingabe Mills an diesem Werk arbeitete. Hier findet man die grundsätzlichen Dinge, die einleuchtend erklären, wer eigentlich die Eliten sind, wie sie sich zusammensetzen,... Ein großartiges Werk, das man gelesen haben muss. Man sagt, ein gutes Buch ist gut auf jeder Seite. Dieses ist hervorragend. Auch weil man sieht, mit welcher Hingabe Mills an diesem Werk arbeitete. Hier findet man die grundsätzlichen Dinge, die einleuchtend erklären, wer eigentlich die Eliten sind, wie sie sich zusammensetzen, welche Interessen sie verfolgen, wie sie funktionieren, was auch erklärt, wie es dazu kommt, dass heute eine kleine Gruppe Superreicher die Mehrheit der Menschen dazu bringt, vorrangig die Interessen eben dieser kleinen Gruppe zu bedienen und dabei selbst immer ärmer zu werden, warum man heute immer mehr vom Tiefen Staat, vom postdemokratischen Zeitalter liest uvm. Das elitäre System ist in „Die Machtelite“ von Mills sehr treffend beschrieben worden. Er geht ausführlich auf die einzelnen Gruppen/ Elemente dieses Systems wie die Topmanager, die Militärs, die Superreichen, die Politiker usw. ein: Wer sie sind, woher sie kommen, welche Interessen sie verfolgen, welche Rolle sie in diesem System spielen uvm. Mills beleuchtet auch die Verbindungen zwischen diesen Gruppen, beschreibt die Gründe, warum sie sich verbinden, um welchen Ziele zu erreichen uvm. Die Sicht auf die Mechanismen der Macht, S. 350 ff., fand ich kaum von der Hand zu weisen. Was Mills im Kapitel „Die Massengesellschaft“ sagt, erklärt so einiges, sowohl die Apathie und Ängste des kleinen Mannes, wenn es um die politische Mitgestaltung geht, als auch anderes zu vielen angrenzenden Themen in diesem Zusammenhang. Was Mills zur Bildung der Massen schreibt, S. 432 ff., trifft voll zu und erklärt, warum das Schulsystem heute so ist, wie es ist, zu welchen Zweck es in die heutige Form gebracht wurde, als was die Kinder der einfachen Menschen gedacht sind uvm. Auch die Rolle der Massenmedien wurde eingehend beleuchtet: Die vielen Lügen entlarvt, Märchen entzaubert, die zur Täuschung der Öffentlichen Meinung durch diese verbreitet werden. Den Höhepunkt der Ausführungen findet man im letzten Kapitel „Die höhere Unmoral“, was vieles aus heutigem Leben erklärt. Die Gesellschaftsordnung, die vor gut 60 Jahren bereits da war, wurde im Laufe der Zeit weiterentwickelt, die Mechanismen der Macht perfektioniert. Ich möchte nichts vorwegnehmen. Lesen Sie lieber selbst. Es lohnt sich. Das Werk ist sehr zugänglich, einfach großartig geschrieben. Sehr angenehm zu lesen, was u.a. auch den Übersetzern zu verdanken ist. Auch als Hörbuch kann ich es mir sehr gut vorstellen. Spannend wie ein Thriller, oft genug kam es dazu, dass ich beinah verdurstete, weil ich das Buch aus der Hand nicht legen mochte. Die Fragen: „Wie geht es weiter, was sagt Mills noch zu diesem Thema?“ usw., ließen mich immer weiterlesen. Zudem sind die Kapitelübergänge so gestaltet, dass es auch da schier unmöglich war, eine Pause einzulegen. An vielen Stellen lauten die Kommentare: „Wie wahr! Echt treffend! Starkes Werk! Wie gnadenlos frei und klar gedacht! Wie tief Mills zu den Wurzeln der Tatsachen vorgedrungen ist! Aktuell wie eh und je!“ usw. Je weiter ich las, desto mehr kam die Überzeugung auf: Es ist ein geniales Werk. Das sollte man in den Schulen unterrichten, damit den jungen Leuten früh genug die Augen auf die herrschenden Machtverhältnisse geöffnet werden. Das Buch an sich ist hochwertig gestaltet, schön auch als Geschenk: Festeinband, Umschlagblatt, gutes Papier, angenehme Schriftgröße. Die Anmerkungen erstrecken sich über ca. 100 Seiten, da einige seitenlangen Ausführungen ausgelagert wurden. Literaturhinweise und der Sach- und Namensregister runden den sehr guten Eindruck ab. Fazit: Großartiges, geniales Werk. Unbedingte Lesepflicht! Es gibt dem Leser das nötige Rüstzeug, um die postdemokratische Gesellschaft von heute, wie auch ihre Wurzeln, begreifen zu können.

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