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Wer früher geht, verpasst den Schluss

Roman

Der gemütliche Alltag der rüstigen Rentner im »Highland Home« wird jäh gestört, als das Seniorenheim neue Besitzer bekommt und die Gebühren deutlich erhöht werden sollen. Einige Bewohner können sich das nicht leisten, sie müssten ihre Freunde verlassen und wegziehen. Was nun? Ein Streik? Rebellion? Die fittesten Heimbewohner Miss Ross, Dorothy, Walter und Joan tun sich zusammen - ein Plan muss her! Ihre Überlegungen und Bestrebungen bleiben jedoch erfolglos, bis Joan eine geniale Idee hat: eine Sexhotline! Doch diese stellt sie und ihre Mitstreiter vor völlig neue Herausforderungen und ungeahnte Probleme. Trotzdem stürzen sie sich mit viel Humor und einer Portion Lebensweisheit ins Abenteuer.

Portrait
P. I. Paris ist Autor, Dramaturg und Journalist.
Wer früher geht, verpasst den Schluss schrieb er ursprünglich als Theaterstück, das auf verschiedensten Bühnen Schottlands mit grossem Erfolg aufgeführt wurde. Die überwältigende Nachfrage veranlasste ihn dazu, die Geschichte als Roman umzuschreiben und Figuren und Handlungsstränge zu ergänzen. Er lebt mit seiner Frau Catherine in den schottischen Highlands.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 02.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-31471-8
Verlag Piper
Maße (L/B) 18.7/12 cm
Originaltitel Casting Off
Übersetzer Susanne Keller
Verkaufsrang 71752
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.07.2019
Bewertet: anderes Format

Humorvoller, kurzweiliger Roman mit einer Prise Ernst gemischt. Hier kann man lesen, das die Leute im Altersheim fit im Kopf sind und auch auf ungewöhnliche Ideen kommen :-)

Noch fünf Sterne dafür wenn für Senioren aus Spaß Ernst wird
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 24.02.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Das „Highland Home“, einem Seniorenheim, das den Namen Home zu Recht verdient, wird von neuen Besitzern übernommen und sofort herrscht ein anderer Wind. Nicht, dass man sich nicht länger wohl und heimelig fühlen könnte, doch eine Gebührenerhöhung macht das Ganze für einige Bewohner unerschwinglich. Die eingeschworene Gemeinschaf... Das „Highland Home“, einem Seniorenheim, das den Namen Home zu Recht verdient, wird von neuen Besitzern übernommen und sofort herrscht ein anderer Wind. Nicht, dass man sich nicht länger wohl und heimelig fühlen könnte, doch eine Gebührenerhöhung macht das Ganze für einige Bewohner unerschwinglich. Die eingeschworene Gemeinschaft auseinander brechen lassen, weil diejenigen, die es sich nicht leisten können, das Feld räumen müssen? Nie im Leben! Eine Barrikade ist schnell auf die Beine gestellt und hat zwar die Presse kurzfristig aufmerksam gemacht und das Mitleid der Lebensmittelläden im Ort erregt, aber eben nicht mehr als gratis Essenslieferungen eingebracht. So gut wie seit langem nicht mehr geschlemmt, aber leider immer noch weder genügend Geld, um die erhöhten Beiträge zu zahlen noch ein Entgegenkommen der Heimleitung. Ein neuer Plan muss her. Da kommt Miss Ross die zündende Idee. Die pensionierte Schulleiterin kann sich erinnern, dass sie ihrem Hausmeister einmal Schundhefte abgenommen hat, auf deren Rückseite für Sexhotlines geworben wurde! Da könnte man mit ein wenig schmutzig reden vielleicht gutes Geld verdienen? Sogar Dorothy, die unschuldig nachfragt, „Schmutzig reden? Ist das dieser Oralsex?“ kann letztendlich überzeugt werden und schon schreiten drei fitte Rentnerinnen zur Tat! Eine Sexhotline, betrieben von rüstigen Seniorenheimbewohnern, da verspricht der Klappentext schon Spaß und auch wenn hier nicht alles nur lustig ist, kommt der nicht zu kurz. Eine gehörige Portion Situationskomik sorgt für so manchen Lacher. Da kann schon eine Schulleiterin, die für Recherche in Sachen Werbung solch ein Schundheft kaufen muss, tatsächlich mal von einem ehemaligen Schüler abkassiert werden. Auch die pointierten Beschreibungen haben mir so manches Grinsen ins Gesicht getrieben, wie z.B. „…war schmal und zwar in jeder Hinsicht, ihre schmale Nase ragte überlang aus ihrem schmalen Kopf hervor, der wiederum auf wunderbare Weise auf einem dürren Hals getragen wurde, …, wenn sie den Mund öffnete, kam ein dünnes Stimmchen heraus, aber am allerwenigsten Substanz hatte ihr Verstand.“, ist nur ein Beispiel dafür. Auch so mancher Ausspruch wie, „Schnell helfen sie mir zu meinem Rollator, man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Herrgott, ich kann mich nicht erinnern, wann es zuletzt auch nur lauwarm war.“, haben für viel Spaß beim Hören gesorgt. Es gibt durchaus auch einige berührende Momente. So muss man vom einen oder anderen Bewohner Abschied nehmen, eine alte Freundschaft kann wiederbelebt werden und da gilt „Prostituierte haben genauso Rechte wie Papageientaucher.“, lernt man nicht nur von Julie, die Walter beim Schachspielen neuen Lebenswillen einhaucht, nach viel Aufregung und Spaß, andere Seiten kennen, die einen beim Hören nicht ganz kalt lassen können. Ob sich Schüler so auf den Plan rufen lassen, wie hier in der Geschichte, sei in Frage gestellt, die Idee wäre aber toll. Während des Hörens habe ich die kleine Rentnergang so richtig gern gewonnen. Allesamt sind individuell und liebevoll erschaffen. Besonders amüsiert habe ich mich über Dorothy, die erst die Bilder ihres verstorbenen Ehemanns umdrehen muss, bevor sie telefonieren kann. Sie ist so unbedarft, dass sie denkt, der Anrufer redet über seine Katze, weil von einer ungezogenen Muschi die Sprache ist und ihm dann erzählt, dass ihre (aus dem Heim) ein wenig zum Streunen neigt. Miss Ross hat mich besonders am Ende sehr gerührt und Angus bewundere ich für seine Größe, denn er lässt seinen Kummer nur beim mit Brot bewerfen aus und kann anschließend vergeben. Sehr bewegt hat mich auch Albert, der demente Ehemann, was ein Geheimnis bleiben muss. Ich habe sehr gerne mit Ursula Berlinghof für ein Weilchen Mäuschen im Seniorenheim gespielt. Der Klang ihrer Stimme war sehr angenehm für mich und die Sprecherin konnte sowohl Pointen als auch berührende Momente gut in Szene setzen. Ich glaube sie hatte selbst Spaß beim Vorlesen. Auch für die unterschiedlichen Heimbewohner hat sie diverse individuelle Tonlagen parat, beim dünnen Stimmchen angefangen bis hin zum tiefen Grollen. Alles in allem hatte ich beim Zuhören durchaus Vergnügen und für zwischendurch einmal etwas humorig Kurzweiliges ist das Hörbuch sicher zu empfehlen und erhält daher von mir auch noch fünf Sterne.