Vor 400 Jahren – Der Dreißigjährige Krieg

Innsbrucker Historische Studien Band 32

Lothar Höbelt, Erwin A. Schmidl, Robert Rebitsch

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Beschreibung

Im Rahmen einer internationalen und interdisziplinären Tagung, die vom Institut für Strategie und Sicherheitspolitik der Landesverteidigungsakademie des Österreichischen Bundesheeres am 27. und 28. Februar 2018 organisiert wurde, trugen WissenschaftlerInnen aus Deutschland, Schweden, Polen, der Tschechischen Republik und Österreich ihre Forschungsergebnisse zum Dreissigjährigen Krieg vor. Der aus dieser Tagung hervorgegangene 32. Band der Innsbrucker Historischen Studien wurde mit einigen Beiträgen eingeladener Autoren ergänzt. Robert Rebitsch beleuchtet in diesem Band die verschiedenen Typen militärischer Operationen im Dreissigjährigen Krieg und geht auf die militärischen und logistischen Rahmenbedingungen ein. Lothar Höbelt sieht den Mangel an finanziellen Mitteln die Truppen abzudanken als kriegstreibenden und kriegsverlängernden Faktor dieses Krieges. Franz Felberbauer stellt die Waffen und Waffenentwicklung in der Epoche des Dreissigjährigen Krieges vor. Die schwedische Historikerin Jenny Öhman thematisiert ein eher vernachlässigtes Gebiet dieses Krieges, die Kriegsbeute. Anna Ziemlewska gibt einen kurzen Überblick über Polens Berührungspunkte zum Dreissigjährigen Krieg. Claudia Reichl-Ham analysiert die Gründe, warum das Osmanische Reich nicht in den Krieg eingriff. Jan Kilián gibt einen Einblick in das Tagebuch eines böhmischen Chronisten. Walter Kalina hat in seiner kunsthistorischen Betrachtung den Schlachtenmaler Pieter Snayers und seine Serie zum kaiserlichen General Ottavio Piccolomini zum Gegenstand. Anuschka Tischer bewertet die sich über etliche Jahre erstreckende Umsetzung der Westfälischen Friedensverträge sowie die Implementierung derselben in die Reichsverfassung. Georg Schmidt beleuchtet in seinem Beitrag die Säkularisierung der mentalen Einstellung gegenüber dem Krieg und stellt die Frage, ob der Dreissigjährige Krieg Gottes Wille war. Hans Rudolf Fuhrer analysiert in seinem Beitrag die Schweizer Neutralität inmitten des Krieges. Detlev Pleiss stellt seine Forschungsergebnisse zu den finnischen Soldaten im Reich vor und Michael Weise geht auf die in der Forschung immer nur nebenbei beachteten Kroaten in der kaiserlichen Armee ein. Abschliessend gibt Robert Rebitsch einen Überblick neuer ausgewählter Literatur zum Thema.

Erwin A. Schmidl ist Historiker und Leiter des Fachbereichs Zeitgeschichte am Institut für Strategie und Sicherheitspolitik der Landesverteidigungsakademie Wien, Univ.-Doz. an der Universität Innsbruck und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Heereskunde. Als Autor publizierte er zahlreiche Beiträge zur neueren Geschichte. Forschungsschwerpunkte: Friedensoperationen, österreichische und internationale Geschichte im 19. u. 20. Jahrhundert.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Robert Rebitsch, Lothar Höbelt, Erwin A. Schmidl
Seitenzahl 244
Erscheinungsdatum 11.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-903187-32-0
Verlag Innsbruck university press
Maße (B/H) 17/24 cm
Gewicht 540 g
Abbildungen zahlreiche Farbabbildungen
Auflage 1

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