Warenkorb
 

Rüebliland

Kriminalroman

Ein berührender Kriminalroman: authentisch, emotional, hochspannend.

Samanthas Welt gerät ins Wanken, als sie nach Hause fährt und ihre Adoptiveltern ermordet auffindet. Kurz darauf wird sie von einer Inderin kontaktiert, die behauptet, ihre leibliche Schwester zu sein. Verzweifelt beginnt Samantha Nachforschungen anzustellen und entdeckt, dass die Unterlagen zu ihrer Adoption verschwunden sind. Ist der Grund für die Morde in ihrer Herkunft zu finden? Samantha begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit und nach ihren Wurzeln – und gerät dabei in den Fokus des Mörders ...
Portrait
Ina Haller lebt mit ihrer Familie im Kanton Aargau, Schweiz. Seit der Geburt ihrer drei Kinder ist sie »Vollzeit-Familienmanagerin« und Autorin. Zu ihrem Repertoire gehören Kurz- und Kindergeschichten sowie Kriminalromane.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 22.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7408-0631-6
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 20.5/13.7/2.2 cm
Gewicht 307 g
Verkaufsrang 609
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 16.90
Fr. 16.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Buchhändler-Empfehlungen

Spannender Schweizer Krimi

Nina Gräub, Buchhandlung Schaffhausen

Gleich nach den ersten Seiten im Buch, gerät das Leben der jungen Frau aus den Fugen. Zuerst findet sie ihre Adoptiveltern ermordet auf, muss sich mit der Polizei rumschlagen und eine mögliche Schwester erscheint auf der Bildfläche. Sammy begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit und gerät in den Fokus des Mörders. Wem darf sie noch trauen.....

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
4
1
0
0
0

Emotionaler Kriminalroman
von Martin Schult aus Borken am 16.09.2019

Samanthas Welt gerät von einen auf den anderen Moment völlig aus den Fugen. Sie ist mit ihren Adoptiveltern zum Start in einen gemein-samen Urlaub verabredet und findet die beiden jeweils in einer Blut-lache liegend tot auf. Der Schock sitzt tief und die Situation eskaliert weiter als eine fremde Frau mit ihr Kontakt aufnimmt un... Samanthas Welt gerät von einen auf den anderen Moment völlig aus den Fugen. Sie ist mit ihren Adoptiveltern zum Start in einen gemein-samen Urlaub verabredet und findet die beiden jeweils in einer Blut-lache liegend tot auf. Der Schock sitzt tief und die Situation eskaliert weiter als eine fremde Frau mit ihr Kontakt aufnimmt und behauptet, sie könnte ihr Schwester sein. Samantha sucht nach den Unterlagen der Adoption, kann sie aber, obwohl ihr Vater in solchen Sachen sehr akribisch und zuverlässig war, nicht mehr finden. Gibt es ein Geheimnis hinter der damaligen Adoption? Hat dies gar zum Tod ihrer Adoptiveltern geführt? Samantha macht sich auf die Suche... Ich habe bereits einige Bände aus der schweizerischen Krimi-Reihe aus dem Aargau der Autorin Ina Haller gelesen, und war bei jedem Buch erneut begeistert. Ich bin daher mit großen Erwartungen in die neue Reihe der Autorin gestartet und wurde auch durch die neuen Protagonisten nicht enttäuscht. In ihrer lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibweise erzählt Ina Haller die Geschichte um Samantha und ihrer geheimnisvollen Vergangenheit. Die Haupt-Protagonistin wird sehr interessant gezeichnet und kann schon nach wenigen Seiten Sympathiepunkte sammeln. Es macht Spaß, sie auf ihren Recherchen bezüglich der eigenen Herkunft zu begleiten und die Autorin versteht es, hierüber einen Spannungsbogen aufzubauen und diesen bis zu dem für mich überraschenden Finale auf einem hohen Niveau zu halten. Der Leser bekommt im Verlaufe des Buches immer wieder die Gelegenheit eigene Überlegungen bezüglich der Täterschaft und den Tathintergründen anzustellen, was den Lese-Spaß aus meiner Sicht zusätzlich steigert. Emotional berührend thematisiert Ina Haller die indische Sicht auf junge Mädchen und baut dies sehr geschickt in die Geschichte ein, ohne irgendwelche Klischees zu bedienen. Für mich ist "Rüebliland" ein sehr gelungener Regionalkrimi mit authentisch geschilderten Lokalkolorit aus der Schweiz, der aber auch ein wenig über den Tellerrand hinausschaut und sich damit von den vielen anderen Regionalkrimis positiv abhebt. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

Warum mussten die Eltern sterben?
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 15.09.2019

„...Deine Eltern haben dich geliebt. Lass dir gesagt sein, du hast das grosse Los gezogen. Du konntest dir keine besseren Eltern wünschen...“ Die 28jährige Samantha steht mit ihren Kollegen Spalier, als der Laborleiter Andre`Villinger Laura heiratet. So bald es geht, verlässt sie den Platz. Sie freut sich auf den gemeinsamen ... „...Deine Eltern haben dich geliebt. Lass dir gesagt sein, du hast das grosse Los gezogen. Du konntest dir keine besseren Eltern wünschen...“ Die 28jährige Samantha steht mit ihren Kollegen Spalier, als der Laborleiter Andre`Villinger Laura heiratet. So bald es geht, verlässt sie den Platz. Sie freut sich auf den gemeinsamen Urlaub mit ihren Eltern. Doch daraus wird nichts. Als sie die Wohnung betritt, findet sie beide tot vor. Der Fall landet bei Christian Bachmann und Fritz Landolt. Die Autorin hat einen fesselnden und informativen Krimi geschrieben. Das Buch ließ sich nur schwer aus der Hand legen. Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Es passt sich dem jeweiligen Inhalt an. Samantha lebt zwar in der Schweiz, doch ihre Wurzeln liegen in Indien. Sie wurde als Kind adoptiert, als ihr Vater geschäftlich in Indien war. Der Überfall auf die Eltern war kein Einbruch, denn es fehlt nichts. Erst Tage später stellt Samantha fest, dass ihre Adoptionsunterlagen verschwunden sind. Zu dem Zeitpunkt hat sich schon Ranjana bei ihr gemeldet, die anfragt, ob sie ihre verschwundene Schwester ist. Plötzlich weiß Samantha nicht mehr, was sie glauben soll. Laut Aussage ihrer Eltern war sie eine Waise, die ihre Familie bei einem Brand verloren hat. Die Autorin versteht es, durch geschickte Fragen von Bachmann Samanthas Leben vor mir aufzublättern. Allerdings habe ich bei seinen Fragen immer den Eindruck, dass er einen fremdenfeindlichen Hintergrund nicht ausschließt. Sehr behutsam werden Samanthas Befindlichkeiten beschrieben. Im Haus der Eltern empfindet sie Beklemmung. Nach Ranjanas Mail weiß sie außerdem nicht mehr, was sie glauben soll. Haben ihre Eltern sie belogen? Sowohl ihre beste Freundin Lorena als auch ihr Onkel Valentin raten ihr von weiterer Kontaktaufnahme mit Ranjana ab. Sie halten sie für eine Schwindlerin. Das Eingangszitat stammt von Sonja, ihrer Schwägerin. Die Ermittlungen der Polizei laufen lange ins Leere. Es gibt weder Spuren noch Motiv. Dann aber soll Samantha ihren Vorgesetzten zu einem Audit nach Indien begleiten. Wird sie mit neuen Erkenntnissen zurück kommen? Sehr differenziert werden die Verhältnisse in Indien geschildert. Die Zusammenarbeit mit den einheimischen Firmen ist nicht konfliktfrei. Samantha wird nicht nur mit Hochglanzhotels, sondern auch mit den Schattenseiten der Städte konfrontiert. Dazu gehört die allgegenwärtige Luftverschmutzung. Tiefgründig wird das Schicksal von Mädchen dargelegt. Das klingt dann so: „...Sie war nicht gewollt und Ballast gewesen. Man hatte sie fortgeschmissen. Verkauft wie Ware. Nur weil sie ein Mädchen war...“ Gerade die Abschnitte in Indien sind nicht nur authentisch, sondern ebenfalls emotional bewegend. Trotzdem ist Platz für Humor oder Ironie, wie das folgende Zitat von Joel belegt: „...Gewöhne dich am besten gleich daran. Die Engländer haben die Bürokratie nach Indien gebracht, und die Inder haben sie perfektioniert...“ Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist nicht fesselnd geschrieben, hat eine sympathische Protagonistin und greift ein wichtiges Thema auf.

Ein unterhaltsamer Krimi mit indischer Note
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuenkirchen am 15.09.2019

Als Samantha zu ihren Adoptiveltern fährt um mit ihnen in den Urlaub zu verreisen, macht sie eine schreckliche Entdeckung. Ihre Adoptiveltern wurden in deren Haus in der Schweiz, nur kurz vor Samantha´s Eintreffen, ermordet. Da es keine Einbruchsspuren gibt und keine Wertsachen fehlen, erhärtet sich der Verdacht, dass der Tod... Als Samantha zu ihren Adoptiveltern fährt um mit ihnen in den Urlaub zu verreisen, macht sie eine schreckliche Entdeckung. Ihre Adoptiveltern wurden in deren Haus in der Schweiz, nur kurz vor Samantha´s Eintreffen, ermordet. Da es keine Einbruchsspuren gibt und keine Wertsachen fehlen, erhärtet sich der Verdacht, dass der Tod mit Samantha´s Adoption zusammenhängen muss. Denn zu allem Übel fehlen die kompletten Adoptionspapiere und eine vermeintliche, leibliche Schwester meldet sich bei Samantha. Als Samantha daraufhin beginnt, Nachforschungen zu ihrer Adoption anzustellen, gerät sie plötzlich selbst in den Fokus des Täters. Das Cover zu "Rüebliland" finde ich farblich super gelungen. Für mich war es nämlich der Grund, warum ich mir den Klappentext angeschaut habe. Ein interessantes Thema, welches wirklich gut umgesetzt wurde. Ina Haller hat einen authentischen, flüssigen Schreibstil, der sich gut lesen lässt. Sie baut Spannungskurven ein und schafft es, den Leser auf die ein oder andere falsche Fährte zu locken. Die Protagonistin, Samantha ist schon eine sehr eigenwillige Person, die sich lieber auf sich selbst verlässt, als die Hilfe anderer anzunehmen. Ehrlicherweise musste ich mich mit dieser Charaktereigenschaft im Laufe der Geschichte erstmal anfreunden. ;-) Was der Autorin sehr gut gelungen ist, ist die realistische Beschreibung Indiens. Hier hat man tatsächlich das Gefühl, direkt im Geschehen zu sein, Menschen, Lebensumstände und Gerüche leibhaftig zu erleben. Zum Ende hin wird auch der komplette Fall aufgelöst, so dass keine offenen Fragen beim Leser zurück bleiben. Alles in allem ein guter, unterhaltsamer Kriminalroman, der spannende Passagen bietet und einen Hauch Indien versprüht. P.S. Und als Zugabe findet man zwei Rüebli-Rezepte zum Ausprobieren. :-)