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Die andere Welt

Roman

Louise und Louis haben alles gemeinsam, bis auf eines: ihr Geschlecht. Beide wachsen zu willensstarken jungen Menschen heran, verlieben sich, träumen davon, Romane zu schreiben - und verlieren in einer dramatischen Nacht viel zu früh das Vertrauen ins Leben. Dreizehn Jahre später können beide nicht mehr vor der Vergangenheit davonlaufen und kehren in die Heimat zurück. Was denkt und fühlt Louise, was Louis? Wie verlaufen zwei Wege, die mit nur einem Unterschied beginnen? Einfühlsam erkundet Julie Cohen in ihrem vielschichtigen Roman, wie das Geschlecht unser Leben und unsere Identität bestimmt.

Wunderschöne Ausstattung - edles Naturpapier, hochwertig mit Goldfolie veredelt
Rezension
»Ganz besonders und so echt, dass es einem das Herz bricht.«
Portrait
Julie Cohen wurde in Maine, USA, geboren und verbrachte ihre Kindheit zwischen Büchern in der Bibliothek. Sie studierte Literatur an der Brown und der Cambridge University, und wenn sie nicht gerade an ihren Romanen arbeitet, leitet sie Schreibworkshops. Sie lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in Berkshire, England.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.01.2020
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641252335
Verlag Random House ebook
Originaltitel Louis & Louise
Dateigröße 1317 KB
Übersetzer Babette Schröder
Verkaufsrang 12818
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Habe aufgrund des Klappentextes etwas anderes erwartet, das Buch war dennoch gut
von Aer1th am 07.03.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Zuallererst möchte ich erwähnen, dass dieses Buch ganz dringend eine Triggerwarnung braucht. Um nicht zu spoilern, werde ich die Triggerpunkte am Ende der Rezension nennen, so dass ihr sie bei Bedarf nachlesen könnt. So viel erstmal dazu. Widmen wir uns dem Klappentext. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir eine gesellscha... Zuallererst möchte ich erwähnen, dass dieses Buch ganz dringend eine Triggerwarnung braucht. Um nicht zu spoilern, werde ich die Triggerpunkte am Ende der Rezension nennen, so dass ihr sie bei Bedarf nachlesen könnt. So viel erstmal dazu. Widmen wir uns dem Klappentext. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir eine gesellschaftskritische Betrachtung der Geschlechterrollen anhand einer emotionalen Geschichte erhofft. Diese habe ich so nicht erhalten, dafür aber eine Geschichte, die mich emotional ziemlich mitgenommen hat. Erwartung und Realität lagen in meinem Fall also ein wenig auseinander. Louise und Louis sind ein- und dieselbe Person, einzig das Geschlecht unterscheidet die beiden. Julie Cohen führt den Leser aus Sicht der beiden Lous durch den Roman. Wir erfahren wie das Leben der weiblichen Lou verlaufen ist und wie das des männlichen Lous – quasi wie in zwei Parallelwelten. Die Autorin hat ihnen die gleichen Startbedingungen gegeben. Gleiches Umfeld, gleiche sexuelle Neigung, gleiche Interessen und Hobbies. Ich muss sagen, dass ich ein paar Startschwierigkeiten hatte. Zum Einen empfand ich das Buch zu Beginn ein wenig langweilig (es passierte einfach nicht viel), zum Anderen brauchte ich ein paar Kapitel, um gedanklich damit zurecht zukommen, dass die Autorin mal aus Louis’ Sicht, dann aus Louises Perspektive, aber auch aus Perspektive der Beiden zusammen (als wären sie doch zwei Personen) geschrieben hat. Als Lou vom Vater dann aber zurück nach Hause gebeten wird, beginnt die Geschichte langsam mehr Tiefe zu bekommen und ab dem Zeitpunkt hatte sie mich dann auch. Einige Dinge waren zwar ziemlich vorhersehbar, dennoch wollte ich unbedingt wissen wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Zu dem Zeitpunkt ging es mir schon lange nicht mehr um das Gedankenexperiment der Autorin, wie allein das Geschlecht über das Leben eines Menschen bestimmen kann. Das ist relativ weit in den Hintergrund gerückt, da es – gemessen an meinen Erwartungen – eine eher untergeordnete Rolle gespielt hat. Der Fokus der Autorin lag für mich mehr auf den Tragödien und Erlebnissen, die die Charaktere geprägt haben. Sicherlich haben die teilweise auch etwas mit dem Geschlecht zu tun, doch die Emotionalität der Ereignisse hat mich beim Lesen stärker geprägt als das Genderthema. Vom Schreibstil her ist das Buch sicher nicht jedermanns Sache. Ich habe meinem Mann einen kurzen Abschnitt vorgelesen und er empfand ihn als konfus und verworren. Teilweise empfand ich das beim Lesen ebenso, habe mich aber im Laufe des Buches ganz gut zurecht gefunden. Die Autorin weiß auf jeden Fall wie man Emotionen an den Leser vermittelt – ich habe nicht nur einmal Tränen beim Lesen vergossen. Ich habe nur ab und an ein wenig den roten Faden vermisst, da recht viel in den Zeitebenen gesprungen wurde. Geschehnisse aus der Gegenwart haben sich mit denen aus der Vergangenheit vermischt und ich habe manchmal erst nach ein paar Sätzen gemerkt, dass wir uns wieder in der Gegenwart befinden. Mir hat das Buch, trotz einiger Kritikpunkte, gut gefallen. Ich habe es geschafft meine Erwartungen, die ich aufgrund des Klappentextes hatte, in den Hintergrund zu stellen und mich neu auf die Geschichte einzulassen. Wer den Diana Verlag kennt, wird sicherlich auch wissen, auf was für eine Art Geschichte er sich einlässt. Es geht eher in die Richtung Familiendrama in einer Kleinstadt (ohne das abwertend zu meinen) und ist gespickt mit vielen emotionalen, aber auch teilweise klischeebehafteten Szenen. Wem dies bewusst ist, der wird sicherlich viel Freude an dem Buch haben. Fazit Meine Erwartungen waren gänzlich andere und doch habe ich es geschafft mich auf das Buch einzulassen. Erhalten habe ich ein sehr emotionales und tiefgründiges Buch, das ich gerne gelesen habe. Von mir gibt es daher gute 4 von 5 Sternen. Triggerwarnung: Tod (eines geliebten Menschen), Vergewaltigung, Missbrauch, Krebserkrankung und Suizid.

Louise und Louis
von Lesehörnchen99 am 19.02.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Louise und Louis haben alles gemeinsam, bis auf eines: ihr Geschlecht. Beide wachsen zu willensstarken jungen Menschen heran, verlieben sich, träumen davon, Romane zu schreiben – und verlieren in einer dramatischen Nacht viel zu früh das Vertrauen ins Leben. Dreizehn Jahre später können beide nicht mehr vor der Vergangenheit dav... Louise und Louis haben alles gemeinsam, bis auf eines: ihr Geschlecht. Beide wachsen zu willensstarken jungen Menschen heran, verlieben sich, träumen davon, Romane zu schreiben – und verlieren in einer dramatischen Nacht viel zu früh das Vertrauen ins Leben. Dreizehn Jahre später können beide nicht mehr vor der Vergangenheit davonlaufen und kehren in die Heimat zurück. Was denkt und fühlt Louise, was Louis? Wie verlaufen zwei Wege, die mit nur einem Unterschied beginnen? Einfühlsam erkundet Julie Cohen in ihrem vielschichtigen Roman, wie das Geschlecht unser Leben und unsere Identität bestimmt. Eine, für mich, besondere Geschichte. Wie wird sich das Leben von Lou entwickeln, wenn die Voraussetzungen genau dieselben sind, aber das Geschlecht ein anderes. Die Thematik fand ich sehr interessant, ich brauchte allerdings eine ganze Zeit im mit dem speziellen Schreibstil zurecht zu kommen. Die Kapitel waren zwar jeweils mit dem Namen überschreitet, aber trotzdem musste ich aufpassen, dass ich nicht durcheinander komme. Ein durchaus interessantes Buch über ein, wie schön gesagt, spezielles Thema. Irgendwie total faszinierend und absolut lesenswert.

Rollenbilder
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.02.2020

Mich hat dieser Roman eher gelangweilt. Anfänglich fand ich es verwirrend, dass aus der Geburt eines Kindes plötzlich zwei Lebenswege wurden. Alles in allem geht es um Rollenbilder und sexuelle Orientierung. Diese haben sich im Laufe des letzten Jahrhundert gravierend verändert. Eingebettet ist alles in das Krebsleiden der Mutt... Mich hat dieser Roman eher gelangweilt. Anfänglich fand ich es verwirrend, dass aus der Geburt eines Kindes plötzlich zwei Lebenswege wurden. Alles in allem geht es um Rollenbilder und sexuelle Orientierung. Diese haben sich im Laufe des letzten Jahrhundert gravierend verändert. Eingebettet ist alles in das Krebsleiden der Mutter und andere Geschehnisse, die das Leben bringt oder auch nicht. Das Leben kann sicherlich viele Wendungen nehmen, aber diesem Roman fehlte etwas Entscheidendes, damit man ihn gerne liest. Für mich gehört er in die Kategorie „ Kann man lesen, aber muss man nicht.“