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Schicksalstage am Fjord

Roman

Romane im GMEINER-Verlag Band 1

Sofie Berg

(14)
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Beschreibung

Das Leben in Norwegen unter der deutschen Besatzung ist gefährlich, vor allem für diejenigen, die Widerstand leisten. Nach der Verhaftung von Vater und Schwager wendet sich die junge Norwegerin Ingrid Bakken hilfesuchend an ein Mitglied der norwegischen Nazipartei und wird damit für ihre Familie zur Verräterin. Ingrid bemüht sich, das Verhältnis zu ihrer Familie zu retten - und hat Erfolg. Doch dann begegnet ihr die grosse Liebe - in Gestalt eines deutschen Soldaten. Wird sie es wagen, ihren Gefühlen nachzugeben?

Die Autorin Sofie Berg wurde in Hamburg geboren. Besuche beim norwegischen Teil der Familie weckten bereits früh ihre Liebe für das skandinavische Land. Nach dem Studium der Soziologie, Politik und Skandinavistik in Hamburg und Bergen (Norwegen) ging sie verschiedenen Tätigkeiten nach, unter anderem als Museumsguide in Norwegen und Stadtführerin in Hamburg. Mit dem Schreiben von »Schicksalstage am Fjord« hat sie sich einen langgehegten Traum erfüllt, der ihre familiäre Verbundenheit mit Norwegen und ihre Begeisterung für Familiengeschichte(n) miteinander verknüpft. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet Sofie Berg als freiberufliche Gedenkstättenpädagogin. Sie lebt mit Ehemann und Sohn in ihrer Geburtsstadt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 438 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783839260722
Verlag Gmeiner Verlag
Dateigröße 2266 KB

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Liebe zu einem Besatzer
von leseratte1310 am 13.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist nicht leicht in Nordwegen, denn das Land ist von den Deutschen besetzt. Während die einen Widerstand leisten, wie die Familie von Ingrid Bakken, gibt es auch jene, die mit den Deutschen sympathisieren. Auch die Familie von Ingrids Freundin Solveig ist in der nationalsozialistischen Partei. Als Ingrids Vater und ihr Schwag... Es ist nicht leicht in Nordwegen, denn das Land ist von den Deutschen besetzt. Während die einen Widerstand leisten, wie die Familie von Ingrid Bakken, gibt es auch jene, die mit den Deutschen sympathisieren. Auch die Familie von Ingrids Freundin Solveig ist in der nationalsozialistischen Partei. Als Ingrids Vater und ihr Schwager verhaftet werden, versucht sie Hilfe zu bekommen. Doch dass sie sich an ein Mitglied der Partei gewandt hat, macht sie für die Familie zur Verräterin. Gerade als sich das Verhältnis wieder zu bessern scheint, verliebt sich Ingrid in einen deutschen Soldaten. Was soll sie nur tun? Es ist ein interessanter historischer Roman, der mich gleich gepackt hat. Die Charaktere sind authentisch beschrieben. Ingrid ist eine sympathische junge Frau. Ich konnte ihre Ängste und Sorgen gut nachvollziehen. Es ist eine schwierige Zeit und das Leben unter der Besatzung ist nicht einfach. Misstrauen schlägt einem überall entgegen. Selbst in den Familien ist man häufig gespalten. Ingrid wollte helfen, doch statt dankbar zu sein, wird ihr das von der Familie vorgeworfen. Wie werden sie dann erst reagieren, wenn Ingrid einen falschen Mann liebt? Mir hat das Buch gut gefallen.

Schicksalstage am Fjord
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarbrücken am 06.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Besetzung Norwegens durch deutsche Truppen des Nazi-Regimes im 2. Weltkrieg begann am 4. April 1940; in den folgenden Kriegsjahren begleiten wir die Familie Kristine und Nils Bakken aus Trondheim, besonders die Hauptprotagonistin Ingrid Bakken, als 19jähriges Mädchen die Jüngste der Familie: Ihr Bruder Arne ist im Widerstand... Die Besetzung Norwegens durch deutsche Truppen des Nazi-Regimes im 2. Weltkrieg begann am 4. April 1940; in den folgenden Kriegsjahren begleiten wir die Familie Kristine und Nils Bakken aus Trondheim, besonders die Hauptprotagonistin Ingrid Bakken, als 19jähriges Mädchen die Jüngste der Familie: Ihr Bruder Arne ist im Widerstand und überzeugt seinen Schwager Einar, der bereits 1941 verhaftet wurde und erst nach Wochen wieder frei kam, der Gruppe beizutreten: Die Gestapo hat ihr Hauptquartier im früheren "Missionshotel" und verfolgt jede Spur des Widerstands - dazu kommt noch die Gesinnungslage mancher Norweger, die sich in der Nazipartei "Nasjonal Samling" vereint haben und mit denen die "Jossinge", die königstreuen und loyalen, antifaschistischen Norweger nichts zu tun haben wollen, hinzu. Die Bakkens sind allesamt Jossinge - und gehören der Gewerkschaft und teils der kommunistischen Partei an. Daher hat die Familie wenig Verständnis für Ingrid, die durch eine frühere Freundin, deren Eltern der Nasjonal Samling angehören und Feste mit den Deutschen feiern, Hilfe erfährt, um ihren Vater aus der Haft zu entlassen: Ingrid hatte große Angst, dass sie ihrem Vater und auch Schwager etwas antun könnten. Die Familie interpretiert den Kontakt zu Solveig anders: Ingrid ist von nun an eine Verräterin, die den Kontakt zu Solveig nicht unterbunden hat. Hier spielt der Stolz des Vaters eine Rolle, der von Menschen mit dieser Gesinnung keine Hilfe annehmen will. Ingrid arbeitet in einer Konservenfabrik und da die Lebensmittelknappheit größer wird, überlegt die Familie, über den Sommer nach Selbu an der Grenze zu Schweden zu reisen, wo sie Verwandte hat und die Versorgungslage entspannter ist. Nur Ingrid soll in Trondheim bleiben - sie wird überhaupt nicht in die Reisepläne der Familie einbezogen. Und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf: Solveig überredet Ingrid, mit zum Tanztee zu kommen, wo auch deutsche Soldaten sind. Ihr Bruder Arne hat Ingrid davor gewarnt, sich mit dem Feind einzulassen und kann sie vor einem Übergriff des Nachbarn, der ihr Avancen macht, retten: Ragnar Mykland. Dieser trägt im weiteren Verlauf Persönlichkeitszüge von Henry Rinnan, dem Anführer der Rinnan-Bande, die als Kollaborateure der Gestapo sich in Widerstandsgruppen einschleusten und diese aufdeckten: Ihre Methoden waren dabei ebenso inhuman wie die der Nazis: Sie folterten und töteten unschuldige Norweger (Rinnan wurde 1946 zum Tode verurteilt und hingerichtet). Angewidert von Ragnars wiederholten Annäherungsversuchen, findet Ingrid in Georg Reimers einen jungen sympathischen Mann, der sehr sanft ist und sie wiedersehen will: Doch Georg ist gebürtiger Hamburger, ein Soldat der deutschen Wehrmacht - und damit eigentlich ihr Feind! Es ist mehr als berührend zu lesen, wie tragisch der innere Konflikt von Ingrid ist, die sich darüber bewusst ist, dass es einen Bruch mit der Familie geben würde, wenn sie diese Liebe offen leben würde. Daher blüht sie im Geheimen - und lässt sich dennoch von Krieg und Gewalt nichts befehlen: Sie ist einfach da. Genau dies versteht Sofie Berg sehr gut, herauszuarbeiten: Aber auch die inneren Konflikte, die in der Familie durch die Verbindung von Ingrid und Georg entstehen, sind sehr bildhaft und authentisch beschrieben. Einzig die Mutter, eine sehr starke Persönlichkeit, deren oberstes Gebot ist, die Familie zusammen zu halten und keines ihrer Kinder (Astrid, die Älteste, die mit Einar verheiratet ist und 2 Söhne hat, Kjell und Per; Arne, ihren Sohn und Ingrid) zu bevorzugen: Auch nach dem "Fehltritt" von Ingrid, der doch eines Tages offenkundig wird, steht sie zu ihr, während Astrid, die durch die Inhaftierung und Deportation nach Deutschland ihres Mannes Einar die Deutschen hasst, ebenso wie ihr Vater Nils und vor allem auch ihr Bruder Arne sich von Ingrid abwenden. Erschüttert muss man lesen, dass Bruder, Schwester und der eigene Vater das Zimmer verlassen, wenn Ingrid hereinkommt. Dass sie kein Wort oder nur das Allernötigste mit ihr sprechen. Dass Ingrid auch keine Erklärungen ihrerseits abgeben kann, die anerkannt werden; etwas, dass Georg nicht dafür verantwortlich ist, dass Einar verhaftet wurde. Im Verlauf des Romans, in dem auch (1942) Hamburg dem Erdboden gleich gemacht wird, stellt sich mehr und mehr heraus, dass Georg kein überzeugter Nationalsozialist ist. Dennoch wird er als Feind von der Familie abgelehnt (ausser von Kristine, ihrer Mutter) und Ingrid wird immer klarer, dass sie sich zwischen beiden entscheiden muss.... Der historische Roman von Sofie Berg gibt einen sehr guten Einblick in eine fiktive norwegische Familie, die exemplarisch für viele stehen könnte, während der deutschen Besatzungszeit: Auch historische Ereignisse und Personen werden genannt, über die man bei Interesse anderenorts noch mehr in Erfahrung bringen kann (Quisling, Rinnan). Auch die Zeit nach der deutschen Kapitulation und das Aufatmen der vom deutschen Joch befreiten norwegischen Bevölkerung erlebt man mit Kristine und den anderen Familienangehörigen mit: Für Menschen, die in deutschen Firmen arbeiteten (Bautruppen z.B.) oder in Fabriken, war es auch nach dem Krieg sehr schwer, eine neue Anstellung zu finden. Frauen, die mit deutschen Soldaten ein Liebesverhältnis eingingen, wurden (ebenso wie in Frankreich) geschoren, verachtet, beschimpft und kamen in ein Lager: Liebe in Kriegszeiten wird von der Gesellschaft hart bestraft und viele dieser Frauen wurden zu Unrecht gedemütigt und drangsaliert. Ingrid selbst fand ich sehr authentisch und sympathisch; die stärkste Frau im Roman ausser Ingrid selbst ist ihre Mutter Kristine, die sich wie eine Löwin vor ihre Tochter stellte und sehr souverän handelte. Weniger sympathisch war mir Astrid, Ingrid's Schwester: Ihren Hass auf die Deutschen übertrug sie gar auf ihre Söhne und ihr Verhalten Ingrid gegenüber empfand ich als bösartig und sehr gehässig. Anders Einar, ihr Mann, der stets ein gutes Verhältnis mit seiner Schwägerin Ingrid hatte! Der Vater, der sich auch sehr hart von seiner jüngsten Tochter abgewandt hatte, bekam einen Pluspunkt am Romanende: Er hatte ein ganz besonderes Geschenk für sie, was mich überaus freute. Ein sehr lesenswerter, auch spannender und gut geschriebener Roman aus der Zeit der deutschen Besatzung, der sehr berührt und nachdenklich stimmt. Ich hatte eigene, persönliche Gründe, diesen Roman zu lesen und muss sagen, dass es ein erhellender (weiterer) Lichtblick für mich war, diese Zeit aus der Perspektive einer norwegischen Familie (mit)erleben zu können, der sehr authentisch wirkte. Ich vergebe 4,5 Sterne und empfehle diesen Roman gerne uneingeschränkt weiter!

Ein zutiefst emotionaler historischer Roman.
von einer Kundin/einem Kunden am 17.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inspiriert von der Lebensgeschichte ihrer Großeltern erzählt Sofie Berg von den Schicksalstagen der Ingrid Bakken in Norwegen. Norwegen (1942-1945) ist von den Deutschen besetzt. Gefährlich für all diejenigen, die in den Widerstand gehen. Gefährlich aber auch für die junge Ingrid, die sich in einen deutschen Marinesoldaten verli... Inspiriert von der Lebensgeschichte ihrer Großeltern erzählt Sofie Berg von den Schicksalstagen der Ingrid Bakken in Norwegen. Norwegen (1942-1945) ist von den Deutschen besetzt. Gefährlich für all diejenigen, die in den Widerstand gehen. Gefährlich aber auch für die junge Ingrid, die sich in einen deutschen Marinesoldaten verliebt. Schnell wächst einem die junge Frau ans Herz, man liebt und leidet mit ihr. Als Ingrid dann schwanger wird, wird sie selbst von der Familie verstoßen. Wenn ich Sie neugierig machen konnte und Sie wissen möchten, wie es mit Ingrid weitergeht, lesen Sie selbst über die schicksalhaften Tage.


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