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Was ein Mann ist

Roman

David Szalay

(6)
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Beschreibung


»Ein Roman, der unseren Blick auf die Welt verändert.« William Boyd

Neun Männer im Alter von 17 bis 73, jeder von ihnen in einem kritischen Moment seines Lebens, jeder auf seiner Reise durch ein Europa ohne Grenzen – von London bis Prag, von Belgien bis Zypern. Sie alle müssen sich beweisen, mit Frauen oder woran sie sich sonst klammern. Raffiniert dringt Szalay in die Psyche des modernen Mannes ein.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 15.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14730-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12.4/3.2 cm
Gewicht 483 g
Originaltitel All That Man Is
Übersetzer Henning Ahrens
Verkaufsrang 85050

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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3
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von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2019
Bewertet: anderes Format

Zärtliche und warmherzige Porträts durchweg einsamer Männer in einer bestimmten Lebensphase, verpassten Chancen, sexuellen Frusts und der Sehnsucht, was sein könnte. Berührend!

Wann ist ein Mann ein Mann?
von einer Kundin/einem Kunden am 29.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das geschwächte Geschlecht steckt in einer Krise. Nicht erst seit #me too ist Mann gefordert sich auch mal zu schämen, für das was er ist. Doch wie ist der moderne europäische Mann von heute eigentlich? Mit dieser Frage beschäftigt sich der sehr lesenswerte Roman des in Kanada geborenen Briten David Szalay. Auf betont unsentim... Das geschwächte Geschlecht steckt in einer Krise. Nicht erst seit #me too ist Mann gefordert sich auch mal zu schämen, für das was er ist. Doch wie ist der moderne europäische Mann von heute eigentlich? Mit dieser Frage beschäftigt sich der sehr lesenswerte Roman des in Kanada geborenen Briten David Szalay. Auf betont unsentimentale Weise erzählt er von neun verschiedenen Männern aus unterschiedlichen Lebensabschnitten und sozialen Milieus quer durch Europa. Da ist zum Beispiel der Franzose Bernard, der in einer „unglaublich billigen“ Urlaubsabsteige auf der Suche nach erotischen Abenteuern zunächst Sex mit einer „unglaublich dicken“ Frau hat und dann auch noch mit deren kaum minder beleibten Mutter. Da ist der russische Oligarch Alexandr, der in einer Luxusjacht ziellos und suizidal gefährdet über das Meer schippert wie ein superreicher aber heimatloser Odysseus. Oder da ist ganz am Ende der 73 jährige Tony, der seinen Lebenswinter in Italien verbringt und sich weder dem nahenden Tod noch seine ungelebte Homosexualität eingestehen will. Szalays Männer, die er mit empathischer Ironie und leisem Humor großartig portraitiert, bekleckern sich alle nicht gerade mit Ruhm. So viel sei bereits verraten. Nach einem Jahr erzählter Zeit (die Kapitel folgen chronologisch in aufeinanderfolgenden Monaten eines Jahres) entsteht so etwas wie ein Bild eines männlichen Durchschnittseuropäers. Sympathisch? Nicht unbedingt. Doch was das Buch so lesenswert und aktuell macht, ist, dass es darin um mehr, als nur um Männerbefindlichkeiten geht. So lautet der englische Originaltitel des Buches eigentlich sehr viel allgemeiner und philosophischer „what man is“. Und so zeigt Szalay auch, wie man als Mensch in einem nahezu grenzenlosen Europa lebt, einem Europa, das sich nicht in erster Linie durch schrankenlose Solidarität oder Sinnerfüllung auszeichnet, sondern vor allem durch einen ungehemmten Kapitalfluss. Denn um Geld geht es (oft in Verbindung mit Sexualität) eigentlich in jeder Geschichte. Der eine hat es, der andere will es. Scheitern tun Szalays Protagonisten an dieser Fixierung so oder so. Sie alle befinden sich wie Europa selbst in einer mehr oder weniger existenziellen Krise für die sie nur halbherzige Lösungen finden. Nicht gerade ermunternd, wäre da nicht der wunderbare Erzähler, der den beschränkten Horizont seiner Figuren mitunter subtil unterwandert und erweitert, bis sich auch der Leser fragt, was man neben Geschlecht, Kapital und Nationalität sonst noch so sein kann, oder sein könnte. Für mich eine klare Empfehlung, nicht nur für Männer.

Traurigschöner Episodenroman
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Obwohl die 9 Protagonisten in den Geschichten vordergründig nichts miteinander zu tun haben, ergibt sich am Ende doch ein abgeschlossenes Bild des modernen Mannes und der Krux, in dieser Welt zu leben, in der Traditionen und das klassische Männerbild so gar keine Attraktivität mehr besitzen. Ich las den Roman mit Freude, David S... Obwohl die 9 Protagonisten in den Geschichten vordergründig nichts miteinander zu tun haben, ergibt sich am Ende doch ein abgeschlossenes Bild des modernen Mannes und der Krux, in dieser Welt zu leben, in der Traditionen und das klassische Männerbild so gar keine Attraktivität mehr besitzen. Ich las den Roman mit Freude, David Szalay ist ein begabter Mann, und sein Roman ist glänzend geschrieben. "Was ein Mann ist" ersetzt ganz gewiss Regale von Ratgeberliteratur!


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