Der letzte Lilienreiter

Peter Hohmann

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Beschreibung

Padeus ist der letzte Lilienreiter. Nach dem Tod seiner Kameraden kehrt er schwer verletzt an jenen Ort zurück, an dem der Schrecken begann und das Königreich entzweiriss: das Bergmassiv "Olothirs Hörner", aus dessen dunklen Höhlen einst das Böse ins Land strömte. Dort trifft er auf die geheimnisvolle Alvena, eine junge Frau, in der eine Macht erwacht, die sie selbst ebenso verängstigt wie die Menschen um sie herum. Padeus erkennt bald, dass er mithilfe ihrer Kraft die Essenz des Bösen bannen kann, die auch er in sich trägt. Doch der letzte Lilienreiter ist nicht der Einzige, der Alvenas Macht nutzen will. Jenseits der Weltentore schmiedet bereits ein unbekannter Feind seine teuflischen Pläne ..

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 392
Erscheinungsdatum 17.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96188-094-2
Verlag Mantikore-Verlag
Maße (L/B/H) 20.5/13.7/3.2 cm
Gewicht 488 g
Auflage 1

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Ein spannender Fantasy-Einzelband
von Buchgespenst am 01.12.2019

Padeus kehrt schwer verletzt an den Ort zurück, an dem der Untergang des Königreiches Enodar begann: zum Bergmassiv „Olothirs Hörner“, in dem einst er und seine Kameraden, die Elitetruppe des Königs, den Dämon bezwangen. Hier will Padeus endlich herausfinden, was damals wirklich geschah. Was machte aus den Helden Enodars die gra... Padeus kehrt schwer verletzt an den Ort zurück, an dem der Untergang des Königreiches Enodar begann: zum Bergmassiv „Olothirs Hörner“, in dem einst er und seine Kameraden, die Elitetruppe des Königs, den Dämon bezwangen. Hier will Padeus endlich herausfinden, was damals wirklich geschah. Was machte aus den Helden Enodars die grausamen Schlächter? Während das Reich durch Rebellion und Intrigen auseinanderzubrechen droht muss Padeus sich seiner eigenen Dunkelheit stellen. In der jungen Frau Alvena, die ihm das Leben rettete, findet er die Macht, die es ihm ermöglichen soll, alles zum Guten zu wenden – doch auch sie ist tief verstrickt in das unfassbar Böse, dass er und seine Kameraden einst weckten. Ein faszinierender Einzelband, der im Prinzip da beginnt, wo die großen Fantasy-Epen gerne ihr letztes ausuferndes Abenteuer enden lassen, doch man hat nie den Eindruck etwas verpasst zu haben. Im Gegenteil: Man fühlt sich als hätte bereits das ganze Epos mit all seinen verschlungenen Pfaden genossen und wäre mit Padeus und Alvena jetzt beim letzten großen Kampf angekommen. Ich war sofort gefesselt. Die Charaktere gliedern sich nicht eindeutig in Schwarz und Weiß. Padeus ist kein strahlender Ritter mehr, auch wenn ihm die Kraft noch geblieben ist. Zerrissen von Zweifeln, manchmal ausgebrannt und doch kämpft er sich als überzeugender Held bis zum Schluss durch. Ein großartiger Charakter, bei dem man es tatsächlich bedauert, dass man ihn nicht durch mehrere Bände begleiten konnte. Alvena fand ich nicht ganz so überzeugend. Ihre Zornausbrüche waren für mich nicht immer motiviert und nachvollziehbar, sodass meine Sympathie für sie schwankte. Sprachlich ist das Buch ein einzigartiger Genuss, da der Autor sich nicht scheut mit ungewöhnlichen, altertümlichen Begriffen aus der Welt der mittelalterlichen Ritterromane eine besondere Atmosphäre aufzubauen. Dabei bleiben diese so gekonnt dezent gesetzt, dass sie niemals die Geschichte unverständlich oder altmodisch machen, sondern ihr einfach das gewisse Etwas verleihen. Mir hat es sehr gefallen, dass auf die derbe Sprache, die derzeit so gerne verwendet wird, um den Kriegergeschichten einen rauen Ton zu verleihen, verzichtet wird. Fazit: Ein spannendes, originelles Fantasy-Abenteuer, das sprachlich und inhaltlich überzeugt. Als Einzelband ein seltenes Stück im Fantasy-Genre und so gekonnt konzipiert, dass man nichts vermisst.

Düstere Magie
von annlu am 07.10.2019

Adena, Padeus und Meklas - eine junge Magierin, ein Elitekrieger des gefallenen Königs und ein alter Waffenmeister – es scheint ein Zufall zu sein, dass die drei aufeinandertreffen. Jeder von ihnen hat Fähigkeiten die dem neuen König besonders aber dessen Magier im Weg stehen. Die dunklen Geheimnisse ihrer Vergangenheit holen si... Adena, Padeus und Meklas - eine junge Magierin, ein Elitekrieger des gefallenen Königs und ein alter Waffenmeister – es scheint ein Zufall zu sein, dass die drei aufeinandertreffen. Jeder von ihnen hat Fähigkeiten die dem neuen König besonders aber dessen Magier im Weg stehen. Die dunklen Geheimnisse ihrer Vergangenheit holen sie ein, als sie sich auf dem Weg machen, gegen den Magier zu agieren. Die Geschichte wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, bei denen meist Adena, Meklas, der König und der Magier Larkus im Mittelpunkt stehen. Padeus hingegen bleibt seiner Natur als dunkler, geheimnisvoller Krieger treu, sodass man von ihm nur aus Sicht der anderen erfährt. Dafür werden die Pläne des Gegners über den neuen König, vielmehr aber noch über den machtgierigen Larkus dem Leser dargelegt. Damit verbinden sich die Handlungsstränge und werden zu einem Ganzen, das sich in unerwartete Richtungen entwickelt. Während Adena für mich die Stimme der noch nicht verdorbenen Moral war, zeigte sich Meklar vernünftig aber auch bitter. Obwohl Larkus die Rolle des Feindes inne hatte und damit Züge wie Machtgier und Kaltblütigkeit zeigte, war es Padeus, der eine dunkle Seite in sich trug. In ihm vereint sich die hier öfters sehr dunkle Magie und der Einfluss eines Dämons. Nicht nur seine Ausstrahlung lässt die Stimmung immer wieder düster werden. Auch die Handlung hält einige blutige Kämpfe und sehr viele Ungerechtigkeiten bereit. Fazit: Die Geschichte zeigte Seiten an sich, die ich so nicht erwartet hätte. Manche Entwicklungen brachten meine Einschätzungen völlig durcheinander und mischten die Karten neu. Genau diese Überraschungen waren es, die mir gefielen.

Ein Meisterwerk der unerwarteten Wendungen
von Lilly O. am 05.10.2019

Der letzte Lilienreiter bietet mehrere spannende Charaktere, die auf ihre ganz eigene Weise dem Buch eine entscheidende Richtung geben. Während Alvena, Padeus und Meklas zu Beginn als ein sehr ungleiches Trio erscheinen, so sieht man sie bald als festes Team auf ihr Ziel zugehen. Die Sprache war angepasst und hatte mehrere ä... Der letzte Lilienreiter bietet mehrere spannende Charaktere, die auf ihre ganz eigene Weise dem Buch eine entscheidende Richtung geben. Während Alvena, Padeus und Meklas zu Beginn als ein sehr ungleiches Trio erscheinen, so sieht man sie bald als festes Team auf ihr Ziel zugehen. Die Sprache war angepasst und hatte mehrere ältere Begriffe, was mich persönlich begeistert hat. Schade ist, dass vom Lektorat viele Rechtschreibfehler übersehen wurden. Nichtsdestotrotz geht die Handlung von Anfang an in einem rasanten Tempo voran. Während ich zu Beginn noch dachte, dass ein Ort wohl das Ende der Geschichte sein wird, so wurde ich bereits auf den ersten 80 Seiten eines Besseren belehrt. Danach kam eine Fülle von Geschehnissen und unerwarteter Wendungen. Zu Beginn des Buches hätte ich es niemals für möglich gehalten, dass innerhalb von 400 Seiten tatsächlich so viel Inhalt sein kann. Was mich zu Beginn jedoch gestört hat, war die für mich gefühlt zwanghafte Verbindung zwischen den ganzen Figuren. Im Verlauf des Buches, hat es dann gepasst, zu Beginn war die Verbindung zwischen den Figuren jedoch für mich manchmal wie an den Haaren herbeigezogen. Auch das Ende war für meinem Geschmack sehr abrupt abgehandelt und hat meiner Meinung nach nicht ganz zum Charakter der Person gepasst. Meiner Begeisterung für das Buch tut dies aber keinen Abbruch und ich empfehle es jedem, der gerne Fantasyromane liest, viele unvorhergesehene Wendungen liebt, und auch einmal eine Geschichte mit einem Buch abschließen möchte.

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