Echo eines Freundes

Ein Elling-Roman

Elling Band 5

Ingvar Ambjørnsen

(5)
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Beschreibung

Ingvar Ambjørnsens grösster Held ist zurück: Elling. Er ist älter geworden, inzwischen 58, und macht sich auf den Weg nach Oslo, wo er bei einer Witwe namens Annelore Frimann-Claussen eine Einliegerwohnung bezieht. Bisher war er in einer betreuten Wohnsituation, nun aber darf er sein Glück allein versuchen, und er ist fest entschlossen, es zu schaffen.
Elling lebt sich in der neuen Umgebung ein, und er wäre ja nicht Elling, wenn er sich nicht dauernd in irgendwelche Phantasien hineinsteigerte (hat Annelore als Witwe wirklich jedes Interesse an Sex aufgegeben, oder phantasiert sie nicht doch über ihn, den in ihren Augen doch sehr jungen Elling?). Irgendwann traut er sich in ein Café, deren Betreibern er einen Teller schenkt, den er beim Ausräumen im Schuppen gefunden hat, und sie schenken ihm im Gegenzug ein Exemplar der Literaturzeitschrift, die sie herausgeben. Literatur ist aber gar nicht mehr so seins, denn neuerdings hat Elling einen Internetanschluss, und er hat gerade erfahren, dass es Facebook gibt!
Nun richtet er unter dem Namen Chris Brenna (so würde er gern heissen, bestimmt wäre er dann ganz anders, so ein richtig lebenshungriger Draufgänger) ein Profil ein und postet dazu ein Foto, das er heimlich mit dem Handy von einem sehr gut aussehenden Fremden gemacht hat. Dann sucht er sich Facebook-Freunde und macht sogar einen eigenen Blog zum Thema Essen auf: "Der Gastrobaron". Doch nicht nur in der digitalen Welt sorgt Elling für Furore ...

"Elling ist ein liebenswerter, tragischer und skurriler Romanheld, der Ambjørnsen zu Norwegens Nationalhelden gemacht hat."
DER SPIEGEL

"Ingvar Ambjørnsen ist einer der aufregendsten norwegischen Gegenwartsautoren. Wegen seiner Elling-Reihe geniesst er Weltruhm."
DIE ZEIT

Ingvar Ambjørnsen, geboren 1956 in Tønsberg, Norwegens kneipenreichster Stadt, aufgewachsen in Larvik. Nichtvollendete Gärtnerlehre und mancherlei Jobs in Industrie und Psychiatrie. Erste Buchveröffentlichung 1981, seitdem zahlreiche Romane. Lebt seit 1985 in Hamburg. Mit den "Elling"-Romanen "Ausblick auf das Paradies" (dt. 1995), "Ententanz" (1996), "Blutsbrüder" (1997) und "Lieb mich morgen" (2000) gelangte Ingvar Ambjørnsen zu Weltruhm; die Verfilmung Elling" war 2002 für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert. Die "Elling"-Romane wurden u.a. mit dem Brage-Preis und mit dem Norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet und in über dreissig Sprachen übersetzt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.05.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783960541844
Verlag Edition Nautilus
Dateigröße 1326 KB
Übersetzer Gabriele Haefs

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Bringt verworrene Psyche sehr gut rüber
von Tintenwelten am 08.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dies ist der fünfte Teil der Elling-Reihe. Er spielt einige Zeit nach den Ereignissen des letzten Bandes. Elling ist mittlerweile 58 Jahre alt und wird aus der vorherigen betreuten Wohnsituation entlassen. Er ist fest entschlossen es alleine zu schaffen und kehrt nach Oslo zurück, wo er die Einliegerwohnung einer älteren Dame be... Dies ist der fünfte Teil der Elling-Reihe. Er spielt einige Zeit nach den Ereignissen des letzten Bandes. Elling ist mittlerweile 58 Jahre alt und wird aus der vorherigen betreuten Wohnsituation entlassen. Er ist fest entschlossen es alleine zu schaffen und kehrt nach Oslo zurück, wo er die Einliegerwohnung einer älteren Dame bezieht. Ich habe die Vorgänger nicht gelesen, was vielleicht besser gewesen wäre. So war ich doch relativ verwirrt, wenn Elling über die Vergangenheit oder seine beiden besten Freunde gesprochen hat, die beide bereits verstorben sind. Da half mir auch das Nachwort der Übersetzerin nicht wirklich weiter. Elling ist ein sehr spezieller Charakter. Er spekuliert aus der Ferne über die Persönlichkeit und das Leben der Menschen in seinem Umfeld. Besonders betroffen von diesen Phantasien sind die Frauen, bei denen er sich fragt, ob sie an ihm interessiert sein könnten und wie es wäre eine Beziehung mit ihnen zu führen. Er ist eine Gestalt der Gegensätze: obwohl er eher introvertiert ist, wünscht er sich Kontakt, Freunde, Anerkennung und eine feste Beziehung. Er schwankt immer zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt, wirkt schon fast manisch-depressiv. Außerdem ist er ziemlich launenhaft. Im einen Moment ist er freundlich, zuvorkommend und charmant, nur um sich plötzlich aufbrausend, zornig und unberechenbar zu verhalten. Klar ist, dass er hauptsächlich in seiner Gedankenwelt lebt, analysiert, spekuliert und phantasiert und dabei manchmal vielleicht selber gar nicht mehr weiß, was jetzt Realität oder Phantasie ist. Der Schreibstil ist interessant und bringt seine verworrene Psyche sehr gut rüber. Teilweise ist er auch humorvoll, obwohl Elling als Person gar nicht witzig sein will. Seine Vorstellungen, Spekulationen und seine Gedankenwelt kommen einfach so absurd und skurril rüber. Generell muss man aber sagen, dass nicht übermäßig viel passiert und das Buch auch eher langatmig ist. Der Leser begleitet Elling während seines Alltags und wird Zeuge der Irrungen und Wirrungen seines Geistes.

Elling ist zurück
von einer Kundin/einem Kunden am 26.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Darauf haben alle Elling-Fans gewartet. Der kauzige Protagonist zieht zum ersten Mal in eine eigene Single-Wohnung, zur Untermiete bei Frau Frimann-Claussen. Von dort erobert er sich sein neues Lebensumfeld und nebenbei auch gleich Facebook. Liebenswert und etwas verschroben, so mögen wir Elling!

Elling is back!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Haben Sie auch damals den norwegischen Film Elling gesehen? Wie Elling nach dem Tod seiner Mutter erst bei Kjell Bjarne in der Psychiatrie landete und dann mit ihm eine liebenswert-schrullige WG gründete? Seine Telefonie-Versuche, seine Sauerkraut-Poesie begeisterten 2001 ein Millionenpublikum und brachte dem Film eine Oscar-Nom... Haben Sie auch damals den norwegischen Film Elling gesehen? Wie Elling nach dem Tod seiner Mutter erst bei Kjell Bjarne in der Psychiatrie landete und dann mit ihm eine liebenswert-schrullige WG gründete? Seine Telefonie-Versuche, seine Sauerkraut-Poesie begeisterten 2001 ein Millionenpublikum und brachte dem Film eine Oscar-Nominierung ein. Ingvar Ambjörnsen schrieb zwischen 1998 und 2001 insgesamt vier Romane über Elling, Kjell Bjarne, Sozialarbeiter Frank und Kjells Flamme Reidun, dann blieb es still. Doch jetzt gibt es endlich eine Fortsetzung! Wie es Elling in seiner ersten ganz eigenen Wohnung geht und was er mit dieser neumodischen Erfindung 'Facebook' so alles erlebt, ist genauso zum Lachen und zum Weinen, genauso liebenswert und verrückt wie die 'alten' Romane. Herrlich!

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